ATSV Stein: Vom Abstiegskandidaten zur Heimmacht

Der ATSV Stein hat nach einer verkorksten Vorsaison einen äußerst erfolgreichen Herbst hinter sich und steht nach der Hinrunde der 1. Klasse Ost auf dem fünften Tabellenrang. „Ich glaube, die meisten haben uns nach der letzten Saison, in der wir gerade noch die Relegation geschafft haben, im Abstiegskampf gesehen. Es war, denke ich, für viele sehr überraschend, für mich persönlich allerdings nicht, weil ich gewusst habe, was für ein Potenzial in der Mannschaft steckt“, erklärt Trainer Alexander Kupfinger.

 

Mit den jungen Wilden zum Erfolg

Das Team von Trainer-Duo, Alexander Kupfinger und Andreas Schinkinger, hat den Schock aus der Saison 2018/19, in der man fast abgestiegen wäre, gut verdaut. Mit 22 Punkten aus 13 Spielen belegt der ATSV nun den ausgezeichneten fünften Tabellenplatz. „Wir haben mit einer sehr jungen Mannschaft fast das Maximum herausgeholt und einen sehr guten Herbst gespielt, was uns nur die wenigsten zugetraut hätten.“ Daheim blieb der ATSV Stein ungeschlagen und holte selbst gegen die zweitplatzierten Wolferner ein 1:1-Unentschieden. „Wir haben auch Teams wie Wolfern, Kematen und Windischgarsten fordern können, auch wenn das Ergebnis unsere Leistung oft nicht widerspiegelt“, weiß Kupfinger. Sowohl gegen den Dritten aus Kematen, als auch gegen Herbstmeister Windischgarsten verlor man mit 0:3.

 

Ohne große Veränderungen ins Frühjahr

Der Kader des Tabellenfünften präsentiert sich für die Rückrunde fast unverändert. „Es ist nur ein junger Spieler aus St. Ulrich dazugestoßen, der dort in der Reserve gespielt hat“, beschreibt der Trainer den einzigen Neuzugang, Philip Koschler. Abgänge gab es hingegen keine. Seit mittlerweile fünf Wochen trainiert man, um für das Frühjahr bereit zu sein. Von 20. Bis 23. Februar geht es nach Kroatien auf Trainingslager. Zudem gab es schon einige Testspiele, die für den Coach sehr positiv ausfielen: „Die Jungs haben das, was wir vorgegeben haben, gut umgesetzt. Einzig im Defensivverhalten ist vielleicht noch das eine oder andere Manko dabei. "Spielerisch wir uns in der Rückrunde außerdem auf Pressing und Überzahlspiel konzentrieren", betont Kupfinger.

 

Abstiegskampf vermeiden

Zum Auftakt geht es für die Gleinker am 22. März zu Hause gegen Spital am Pyhrn. „Das ist für uns gleich einmal ein Gradmesser. Wenn wir hier mit drei Punkten starten, dann ist, glaube ich, noch viel möglich.“ Deklariertes Ziel sei es, von den Abstiegsplätzen weit weg zu bleiben und sich im oberen Drittel festzusetzen. „Wenn wir annähernd so ein Frühjahr spielen wie wir im Herbst agiert haben, dann schaut‘s, denke ich, ganz gut aus“, blickt Trainer Kupfinger auf die kommenden Herausforderungen.

 

Zugang:
Philip Koschler (zuletzt USV St. Ulrich)

Abgang:
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Transferliste OÖ 1. Klasse Ost

Bisherige Testspiele:
2:1 gegen Union Neuhofen/Krems (BLS)
2:1 gegen SC St. Valentin (1NO)
4:4 gegen Union Saxen (1NO)

Testspiele-Übersicht OÖ 1. Klasse Ost

 

Daniel Leitner


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