TUS Kremsmünster: "Hätten mit einer Punktemitnahme kein Problem, können uns damit aber nicht wirklich identifizieren"

Die TUS Kremsmünster kam im Herbst nicht wirklich in die Gänge, samellte in der Hinrunde der 1. Klasse Ost nur zwölf Punkte und war vom "Strich" lediglich durch einen Zähler getrennt. Unter Neo-Spielertrainer Mirzet Hadzic, der seit Jahresbeginn die Verantwortung trägt, waren die Kremsmünsterer zuversichtlich, den Abstiegskampf zu meistern, aufgrund des vorzeitigen Abbruches der Saison brachten die Traunviertler den Klassenerhalt aber kampflos in trockene Tücher.

 

Umstieg auf eine Saison im Kalenderjahr?

"Neo-Coach Hadzic ist das Kunststück gelungen, ohne einziges Spiel das Ziel zu erreichen und hat den Klassenerhalt souverän geschafft", schmunzelt Sektionsleiter Bernhard Krammer. "Der Abbruch und die Annullierung der Saison war meiner Meinung nach alternativlos, somit ist die Entscheidung des ÖFB absolut nachvollziehbar. Für den SV Windischgarsten, der in der Hinrunde quasi in einer eigenen Liga war und der Aufstiegschance beraubt wurde, tut es uns leid. Letztendlich war aber keine andere Entscheidung möglich, hatte der Herbstmeister großes Pech. Da vor einer neuen Saison die Karten neu gemischt werden und jede Mannschaft unter den gleichen Voraussetzungen an den Start gehen muss, können wir uns mit einer möglichen Punktemitnahme nicht wirklich identifizieren. Sollte in diese Richtung entschieden werden, hätten wir damit kein Problem, grundsätzlich handelt es sich jedoch um zwei verschiedene Saisonen und die darf man eigentlich nicht in einen Topf werden. Aber vielleicht nutzt man die außergewöhnliche Situation dazu, auf eine Meisterschaft im Kalenderjahr umzusteigen". 

 

"Ein Training unter den derzeit geltenden Bestimmungen hat mit Fußball nichts zu tun"

Ab 15. Mai darf der Trainingsbetrieb auch in Kremsmünster wieder aufgenommen werden. "Es ist schön, wenn wieder gemeinsam trainiert und zudem mit dem Ball gearbeitet werden darf, ein Training unter den derzeit geltenden Bestimmungen hat mit Fußball aber nichts zu tun. In erster Linie geht es darum, die Nachwuchsspieler wieder zu aktivieren", meint der Sektionsleiter, der davon überzeugt ist, mit der Verpflichtung von Mirzet Hadzic einen guten Griff getan zu haben. "Unser neuer Coach leistet ausgezeichnete Arbeit und die Mannschaft hat ihn bereits liebgewonnen. Auch wenn wir mit einigen Verletzungen zu kämpfen hatten, ist der Vorbereitung sehr gut verlaufen und wären für die Rückrunde gerüstet gewesen."
Die Kremsmünsterer machen sich Gedanken über die nächste Saison, aufgrund der fehlenden Planungssicherheit können aber keine Nägel mit Köpfen gemacht werden. "Was den Kader betrifft, haben wir bereits einige Überlegungen angestellt, aber so lange wir nicht wissen, wie bzw. wann es weitergeht, können wir uns mit möglchen Transferaktivititen nicht ernsthaft beschäftigen", so Krammer.

 

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