ATSV Stein: "Bereiten uns auf alle möglichen Szenarien vor"

Der ATSV Stein kam gut durch den Herbst, absolvierte in der 1. Klasse Ost eine ausgezeichnete Hinrunde und überwinterte als Fünfter im oberren Drittel der Tabelle. Die Kupfinger-Elf wollte sich auch im Frühjahr anständig präsentieren und die Top-Teams ärgern, aufgrund des vorzeitigen Abbruches der Saison müssen die Steyrer aber zurück an den Start. Sektionsleiter Norbert Fragner nahm sich für Ligaportal Zeit für ein Interview und beantwortete aktuell interessante Fragen.

 

Herr Fragner, wie beurteilen Sie den bisherigen Verlauf der Corona-Pandemie und wie erwarten Sie die weitere Entwicklung?

"Ich bin Laie und kann diese Frage deshalb nicht beantworten. Ich verlasse mich auf die Experten und hoffe, dass alles richtig gemacht wird und ehestmöglich wieder Normalität einkehrt". 

Das ÖFB-Präsidium hat beschlossen, die Saison zu beenden und nicht zu werten. Können Sie diese Entscheidung nachvollziehen oder hätten Sie eine andere Option gewählt?

"Da man einen Halbzeitstand nicht als Endergebnis werten kann, ist diese Entscheidung nachvollziehbar. Zudem waren aufgrund der Rechtssicherheit vermutlich keine andere Optionen möglich. Da wir im Tabellenmittelfeld platziert waren, betrifft uns die Entscheidung nicht direkt, für die Aufstiegsaspiranten ist es aber bitter. Vor allem für den Herbstmeister in unserer iga ist es ein Worst-Case-Szenario. Nach einer unglaublichen Hinrunde war der SV Windischgarsten mit einem Bein schon in der Bezirksliga, die Corona-Pandemie bzw. Annullierung der Saison hat die Arbeit bzw. Planung aber mit einem Schlag zunichte gemacht".  

Die Sportplätze wurden wieder geöffnet, ist der Trainingsbetrieb inzwischen wieder angelaufen ?

"Wir haben den kompletten Trainingsbetrieb, von der Kampfmannschaft bis zum Nachwuchs, wieder aufgenommen. Auch wenn wir die strengen Vorschriften befolgen müssen, sind neben einem Schusstraining auch einige Übungen möglich".

Ist die Personalplanung für die nächste Saison schon angelaufen bzw. gibt es bereits Veränderungen?

"Wir warten die weitere Entwicklung ab, demzufolge ist die Planung noch nicht wirklich angelaufen. Da wir traditionell auf den eigenen Nachwuchs setzen, sind auch in diesem Sommer keine großen Veränderungen zu erwarten".

Ist ein Saisonstart im Herbst realistisch?

"Derzeit kann ich nicht wirklich daran glauben, denn wass passiert, wenn bei Mannschaften bzw. Vereinen Covid-Fälle auftreten? Die positiven Signale mehren sich jedoch, zudem ist auch der Verband bemüht, im Herbst die neue Saison zu starten. Auch wir wissen nicht, wann es wieder losgeht, bereiten uns aber auf alle möglichen Szenarien vor".

Wie beurteilen Sie die verfrühten Mannschaftstrainings des LASK bzw. erwarten Sie Sanktionen von der Bundesliga, wenn ja welche?

"Ich kann nicht verstehen, dass der LASK das getan hat und habe dafür kein Verständnis, wenngleich möglicherweise auch andere Mannschaften sich nicht auf Punkt und Beistrich nach den Regeln gehalten haben. Da es keinen Präzedenzfall gibt, ist es spannend, wie die Bundesliga damit umgeht. Ich persönlich rechne mit Sanktionen und erwarte einen geringfügigen Punkteabzug".

Wie bewerten Sie die ersten Geisterspiele in der deutschen Bundesliga?

"Nach der langen Pause ist es erfreulich, dass der Ball wieder rollt. Auch wenn es gewöhnungsbedürftig ist, beurteile ich die Spiele positiv. Man sieht, dass trotz Corona Spiele möglich sind, zudem sind trotz der fehlenden Atmosphäre auch Emotionen dabei".

 

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