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Union St. Marien: Neo-Trainer und neuer Torjäger

In den beiden coronabedingt abgebrochenen Meisterschaften der 1. Klasse Ost stand die Union St. Marien am neunten bzw. vorletzten Platz. Auch in der vergangenen Saison waren die "Samareiner" in der unteren Tabellenregion präsent und kamen als Zehnter ins Ziel. Im Herbst sammelte die Union nur elf Punkte und überwinterte in akuter Abstiegsgefahr, nach einer soliden Rückrunde, mit 17 ergatterten Zählern, durften sich die Kicker am vorletzten Spieltag über den Klassenerhalt freuen. "Aufgrund von Corona-Ausfällen sowie einigen Verletzungen hatte wir in der Hinrunde große Probleme, war die Situation sehr kritisch. Auch wenn im einen oder anderen engen Match das Glück fehlte und Last-Minute-Gegentore einige Punkte kosteten, ist es im Frühjahr in Summe ganz gut gelaufen", erklärt Sportchef Alexander Schmuck.

 

Viele Gegentore, aber nur 37 Union-Treffer

Der Zehntplatzierte feierte auf eigener Anlage und in der Fremde jeweils vier Siege. Die Union kassierte satte 60 Gegentore, aber bei drei Teams schlug es hinten noch öfter ein. Lediglich zwei Mannschaften durften weniger Treffer bejubeln. "Wir haben nur 37 Tore erzielt, uns vorne extrem schwer getan und nicht regelmäßig getroffen. Gottseidank ist es uns in der zweiten Hälfte der Rückrunde gelungen, die Defensive zu stabilisieren und haben in den letzten sieben Partien fünf Mal Zu-Null gespielt", so Schmuck. "Wir haben gewusst, dass es nicht einfach wird, hätten aber gehofft, uns von den hinteren Plätzen fernhalten zu können. Aufgrund der Steigerung im Frühjahr haben wir mit dem Klassenerhalt das Minimalziel erreicht - nicht mehr und nicht weniger".

Neuer Trainer

Nach dem Ende der Ära von Gerhard Lengauer sprang Obmann Markus Platzl in die Bresche und betreute die Mannschaft im Frühjahr interimistisch. Seit wenigen Wochen schwingt mit Andreas Dannmayr, der zuletzt als Co-Trainer der Reserve von OÖ-Liga-Aufstreiger Dietach tätig war, ein neuer Coach das Zepter. "Vor seiner Zeit in Dietach war Dannmayr als Co-Trainer von Alfred Strasser beim Aufstieg des FC Aschach/Steyr dabei. Wir sind überzeugt, eine gute Wahl getroffen zu haben", meint der Sportchef.

Neuer Torjäger - alter Bekannter steht wieder zwischen den Pfosten

Nach der Verpflichtung von Torjäger Josip Trbara (Neue Heimat Linz) soll die magere Trefferausbeute der Vergangeneheit angehören. Nach fünf Jahren bei Bezirksliga-Absteiger Allhaming/Weißkirchen 1b kehrte Torhüter Manuel Novak nach St. Marien zurück und hütet künftig wieder das Tor seines Stammvereins. Mit dem 35-jährigen Murat Hamurcu steht ein neuer, überaus erfahrener zentraler Mittelfeldspieler zur Verfügung. "Trbara soll jene Tore erzielen, die wir in der letzten Saison nicht gemacht haben und sind zuversichtlich, dass es uns mit seiner Verpflichtung gelungen ist, die Probleme in der Offensive auszumerzen. Ich denke, dass wir uns sehr gut verstärkt haben", sagt Alexander Schmuck. Während Lorenz Stadler, der von der Akademie Linz ausgeliehen war, nun dem Torwart-Team der LASK Amateure angehört, hat Arman Mukaelijan den Verein Richtung Haid verlassen. Zudem nimmt sich Stefan Steindl eine Auszeit, während Jan Flattinger und Christof Paireder ihre Karrieren ausklingen lassen und nur noch in der Reserve kicken.

Sorgenfreie Saison gewünscht

Von den drei bisherigen Testspielen konnte die Dannmayr-Elf nur eines gewinnen: 4:2 gegen Allhaming/Weißkirchen 1b, 3:4 gegen Pucking und 0:1 gegen Babenberg Linz. Bei der Meisterschaftsgeneralprobe, am kommenden Samstag, kreuzen die "Samareiner" die Klingen mit den Kickern aus Haid. "Sieht man von der für alle Vereine schwierigen Urlaubszeit ab, verläuft die Vorbereitung planmäßig, weht unter Neo-Coach Dannmayr frischer Wind. Er gestaltet das Training abwechslungsreich, zudem sind die neuen Spieler bereits gut integriert", so Schmuck. "Wir haben uns fest vorgenommen, uns von Beginn an von den hinteren Plätz fernzuhalten und verspüren keine Lust, erneut gegen den Abstieg kämpfen zu müssen. Wir wünschen uns eine weitgehend sorgenfreie Saison, ohne Stress und ohne Druck". Zum Saisonauftakt ist die Union beim ATSV Stein zu Gast, ehe bei der Heim-Premiere gegen die Vorwärts Steyr Juniors ein Bezirksliga-Absteiger der Gegner ist.

 

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