Zwei Verstärkungen an der Angel! Nach Trainerwechsel, frischer Wind in Wolfern

Die Sportunion Wolfern blickt auf ein sportlich mäßiges Jahr 2022 zurück, sammelte im Frühjahr nur 13 Zähler und holte im Herbst auch nur 15 Punkte. In der vergangenen Saison der 1. Klasse Ost kamen die Traunviertler immerhin als Sechster ins Ziel, in der aktuellen Spielzeit wurden die "Wölfe" in der Tabelle jedoch bis auf den elften Platz durchgereicht und sind von der "Rotern Laterne" lediglich durch zwei Punkte getrennt. "Obwohl wir im Sommer einige Abgänge verkraften mussten, hätten wir uns mehr erwartet, hatten im Herbst aber in der Defensive mit großen Problemen zu kämpfen. Zudem ist uns die Heimstärke abhanden gekommen", erklärt Matthias Pysz, der seit letzten Sommer als Sportlicher Leiter die Verantwortung trägt und in diesem Winter einen neuen Trainer verpflichtete.

Holprigem Saisonstart folgte ständiges Auf und Ab

Die Kicker aus dem Bezirk Steyr-Land kamen holprig aus den Startblöcken und mussten in den ersten beiden Runden durchwegs Niederlagen einstecken. Der weitere Saisonverlauf war von einem ständigen Auf und Ab gekennzeichnet. "Mit dem missglückten Saisonstart sind wir ins Hintertreffen geraten und konnten in der Folge keinen positiven Lauf starten. Nach dem Ende der Ära von Stefan Wimmer ist es unter der interimistischen Leitung durch Michael Schranz und Werner Babnik etwas besser gelaufen. Die Ergebnisse waren zwar weiterhin nicht berauschend, die Mannschaft hat sich am Ende der Hinrunde aber wesentlich besser präsentiert", so Pysz.

Jede Menge Tore, vorne und hinten

In Wolfern erhalten die Besucher neben der Eintrittskarte auch eine Tor-Garantie, denn in den 13 bisherigen Partien der Wolferner zappelte der Ball nicht weniger als 61 Mal in den Maschen. "Unsere Offensive ist traditionell stark und hat 31 Mal getroffen, allerdings haben wir mit 30 Gegentoren viel zu viele erhalten. Der Defensive hat die nötige Stabilität gefehlt, haben uns zahlreiche Eigenfehler etliche Punkte gekostet. Welches Potenzial vorhanden ist, haben die Siege gegen die in der Tabelle besser platzierten Teams gezeigt. Leider haben wir in den Duellen gegen vermeintlich schwächere Gegner zumeist den Kürzeren gezogen und somit die Chance vertan, in der Tabelle wesentlich weiter oben zu stehen", meint der Sportchef. Lediglich drei Teams durften mehr Treffer bejubeln - Stefan Thallinger zeichnete für zehn der 31 Union-Tore verantwortlich - aber auch nur vier Mannschaften kassierten mehr Gegentore.

Bislang nur ein einziger Heimsieg

Der Tabellenelfte verzeichnet eine ausgeglichene Auswärts-Bilanz und fuhr in der Fremde drei "Dreier" ein, von den sechs bisherigen Heimspielen konnte aber nur ein einziges gewonnen werden. "In der Vergangenheit haben wir zumeist auf eigener Anlage ordentlich gepunktet, leider ist uns diese Heimstärke abhandengekommen. Denn Grund dafür kennen wir nicht wirklich. Dafür hat es in der Fremde ganz gut funktioniert. Aber, um relativ sorgenfrei durch das Frühjahr zu kommen, sollten wir zur alten Heimstärke finden, zumal uns in der Rückrunde gleich sieben Heimspiele erwarten", sagt Matthias Pysz.

Neuer Trainer

Am letzten Donnerstag wurde in Wolfern die Vorbereitung in Angriff genommen, am kommenden Samstag wird am Kunstrasen in Steyr gegen Losenstein das erste Testspiel bestritten. Die Traunviertler verzichten auf ein Trainingslager in der Ferne, dafür steht vor Ort ein intensives Trainings-Wochenende auf dem Programm. Beim Trainingsauftakt schwang mit Mario Fischer, der zuletzt die Reserve von Landesligist Neuzeug betreute, ein neuer Übungsleiter das Zepter. "Fischer geht engagiert ans Werk. Auch wenn er in seiner Trainer-Karriere erstmals eine Kampfmannschaft übernimmt, sind wir von seinen Qualitäten überzeugt. Wir sind zuversichtlich, dass er neues Feuer entfacht und für frischen Wind sorgt und unter seiner Leitung das Ruder herumgerissen werden kann", glaubt der Sportchef, eine gute Wahl getroffen zu haben.

Verstärkungen aus der Landesliga im Anflug

Die Union-Fans dürfen sich nicht nur auf einen neuen Trainer, sondern auch auf neue Spieler freuen. "Fix ist noch nichts. Aber wir sind drauf und dran, zwei Akteure aus der Landesliga zu holen. Wir arbeiten an diesen Transfers und versuchen zudem einen weitern Spieler nach Wolfern zu lotsen. Da uns kein Spieler verlässt, wird mit den geplanten Zugängen der Kader größer. Wir sind nun breiter aufgestellt, zudem steigt auch die Qualität", hofft Matthias Pysz, die angestrebten Transfers ehestmöglich in trockene Tücher bringen zu können.

Oberes Tabellendrittel im Blick

Herbstmeister Molln und Schlusslicht St. Marien trennen nur 13 Punkte, demzufolge weiß zur Halbzeit noch keine Mannschaft, in welcher Liga sind in der kommenden Saison aktiv sein wird. "Die Liga hat sich zu einer Horror-Liga entwickelt, liegen in der Tabelle sämtliche Mannschaften eng beisammen. Somit erwartet uns eine ebenso packende wie spannende zweite Meisterschaftshälfte, in der wir das Abstiegsgespenst auf Distanz halten und so rasch wie möglich vertreiben wollen. Denn wir verspüren keine Lust, bis zum Schluss um den Klassenerhalt zittern zu müssen", so Pysz. "Nach dem mäßigen letzten Jahr sind wir um die Trendwende bemüht und möchten wieder in die Erfolgsspur finden. Wir wissen, dass uns ein intensives Frühjahr erwartet, in dem fast alles passieren kann. Aufgrund der aktuellen Tabellensituation kann es aber auch rasch nach oben gehen und werden in der Rückrunde versuchen, uns im Bereich des oberen Drittels zu präsentieren". Nach einem mageren Jahr wollen die "Wölfe" im Frühjahr wieder auf Beutezug gehen und kräftig zubeißen.

 

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