Union Gilgenberg: Herbstmeister verpflichtet Offensivspieler

Im Vorjahr schwebte die Union Gilgenberg zum Teil in Abstiegsgefahr und kam unter Trainer Felix Scharinger, der im letzten Winter das Zepter übernommen hatte, als Siebenter ins Ziel. In der aktuellen Saison der 1. Klasse Süd-West zeigte sich die Union von Beginn an von ihrr besten Seite, absolvierte eine bärenstarke Hinrunde und krönte sich vorzeitig zum Herbstmeister. "Zum einen haben wir uns mit Adnan Kudic exzellent vertstärkt, und zum anderen ist die Vorbereitung ausgezeichnet verlaufen, weshalb wir mit einem guten Gefühl in die Saison gegangen sind. Ein Top-Fünf-Platz war unser Ziel, die Mannschaft hat aber eine tolle Performance abgeliefert und die Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern sogar übertroffen", ist Sektionsleiter Lukas Dicker rundum zufrieden.

 

10 Runden ohne Niederlage - 18 Dahech-Tore

Die Gilgenberger kamen ausgezeichnet aus den Startblöcken und sammelten in den ersten vier Runden zehn Punkte. Auch in den folgenden sechs Spielen blieb die Scharinger-Elf ungeschlagen und feierte sechs Siege, ehe die Union sich mit einem Deby-Remis gegen Handenberg zum Herbstmeister krönte. Auf der Zielgeraden ließ der Ligaprimus die Ziegel schleifen, musste in St. Pantaleon die erste Niederlage einstecken und verabschiedete sich mit einem Remis gegen Mattighofen in die Winterpause. "In der Hinrunde ist es super gelaufen, nach einem intensiven Jahr ist am Schluss aber die Spannung abgefallen, waren die Leistungen in den letzten drei Partien nicht berauschend. Auch wenn wir auf der Zielgeraden Federn haben lassen müssen, blicken wir auf einen tollen Herbst zurück und freuen uns über den Erfolg", so Dicker. In der Fremde fuhr der Herbstmeister drei "Dreier" ein und ist auf eigenem Plartz seit 26. Mai ungeschlagen. Die Union ist nicht nur die Torfabrik der Liga - Yahia Dahech zeichnete für 18 von 38 Gilgenberger Treffern verantwortlich - sondern kassierte mit lediglich zwölf Gegentoren auch die wenigsten. "Es hat alles gepasst, auf der Zielgeraden war aber die Luft heraußen", weiß der Sektionsleiter.

 

Eine Neuerwerbung - Trainingslager in Ungarn

Beim Trainingsauftakt wird Coach Felix Scharinger eine Neuerwerbung begrüßen können. Mit Alexander Zenz wechselt ein Außenbahnspieler, der zuletzt in Bayern tätig war, zum Herbstmeister. "Damit ist unser Transferprogramm auch schon abgeschlossen, wird es im Winter keine weiteren Zugänge und auch keine Abgänge geben", sagt Lukas Dicker. Mit dem Beginn der Vorbereitung tritt am 29. Januar das Unternehmen "Rückkehr in die Bezirksliga" in die entscheidende Phase. In der intensiven Aufbauzeit steht auch ein Trainingslager im ungarischen Bük auf dem Programm.

 

"Rückrunde wird kein Selbstläufer"

Nach dem Abstieg 2015 soll das vierte Jahr in der 1. Klasse das letzte sein. "Wenn man den Herbstmeistertitel erobert hat, möchte man auch am Ende der Saison in der Tabelle ganz oben stehen. Zudem war der Verein jahrzehntelang in der Bezirksliga aktiv und möchte dorthin zurückkehren", gibt der Sektionsleiter die Richtung vor. "Wir haben uns eine ausgezeichnete Ausgangsposition verschafft und wollen die  Tabellenführung ins Ziel bringen. Die Rückrunde wird aber kein Selbstläufer, zumal Handenberg, Mattighofen, Lochen und Neukirchen alles daransetzen werden, uns das Leben schwerzumachen und uns abfangen wollen. Demzufolge wird es nicht einfach, sehen der entscheidenden Phase der Meisterschaft aber zuversichtlich entgegen".

 

Wahl zum Spieler der Herbstsaison 2018

Transferliste

 

Günter Schlenkrich

 

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