UFC Lochen: "Spielerisch ist es im Herbst nicht nach Wunsch gelaufen"

Nach einer bärenstarken Rückrunde mit 30 gesammelten Punkten eroberte der UFC Lochen im Sommer den Vizemeistertitel, schrammte in der Relegation gegen Utzenaich aufgrund der Auswärtstorregel aber am Aufstieg vorbei. An die starken Leistungen vom Frühjahr konnte der UFC trotz eines exzellenten Starts in der aktuellen Saison der 1. Klasse Süd-West nicht anknüpfen und überwintert als Fünfter sechs Punkte hinter dem Relegationsplatz. "Wir hätten uns etwas mehr erwartet und sind mit dem Abschneiden nicht zufrieden. Aber die intensive Frühjahrssaison, in der der Druck ungemein hoch war, hat Spuren hinterlassen, ist es im Herbst vor allem spielerisch nicht nach Wunsch gelaufen", erklärt der stellvertretende Sportchef Reinhard Aigner.

 

Tollem Start folgte schwache zweite Herbsthälfte - Probleme in der Offensive

Die Lochener kamen ausgezeichnet aus den Startblöcken und feierten in den ersten sechs Runden fünf Siege. In den folgenden sechs Spielen sprang nur ein "Dreier" heraus, musste der UFC drei Niederlagen einstecken. Unter Spielertrainer Stefan Bischof, der seit dem Ende der Ära von Sebastian Bachleitner die Verantwortung trägt konnte der Herbstausklang mit einem Sieg in Weng erfolgreich gestaltet werden. "Mit diesem Sieg haben wir die kleine Chance am Leben erhalten, ganz vorn vielleicht noch eingreifen zu können. In Summe blicken wir auf einen durchwachsenen Herbst zurück und konnten selbst während der Siegesserie nicht überzeugen. Trotz mäßger Leistungen haben wir am Anfang reichlich gepunktet, nach den beiden Niederlagen gegen Laab und Lohnsburg war aber Schluss mit lustig", so Aigner. Der Tabellenfünfte feierte drei Heimsiege und fuhr in der Fremde vier "Dreier" ein. Während nur der Herbstmeister aus Neuhofen weniger Gegentore kassierte, durften fünf Mannschaften mehr Treffer bejubeln. "Hinten sind wir über weite Strecken ganz gut gestanden, vorne hatten wir aber Probleme und haben zu wenig Tore erzielt", weiß Reinhard Aigner, wo der Schuh drückt.

 

Keine Zugänge - Trainingslager in Kroatien

Mohammed Celik nimmt sich eine Auszeit und steht im neuen Jahr nicht zur Verfügung. "Mehr wird sich im Winter voraussichtlich nicht tun, sind keine weiteren Abgänge, aber auch keine Zugänge zu erwarten", verfolgt Aigner das Geschehen am Transfermarkt lediglich als interessierter Beobachter. Am 3. Februar startet der UFC in die Vorbereitung, am 26. Februar schlagen die Kicker ihre Zelte in Kroatien auf und halten in Porec ein Trainingslager ab.

 

"Zum Relegationsplatz wird es vermutlich nicht reichen"

Obwohl nur der Herbstmeister enteilt ist und die übrigen Top-Teams nicht allzu weit entfernt sind, hält sich in Lochen die Erwartungshaltung in Grenzen. "Aus heutiger Sicht wird es zum Relegationsplatz nicht reichen, da die Konkurrenten stark und stabil sind. Wir wollen uns im Frühjahr weiterhin im oberen Drittel der Tabelle präsentieren, mehr ist vermutlich nicht möglich. Wichtig ist, dass wir wieder in die Spur bzw. zur nötigen Konstanz finden", meint Reinhard Aigner.

 

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