Union Lohnsburg: Nach Todesfall rückt Abstiegskampf in den Hintergrund

Im Vorjahr war der FC Union Lohnsburg in der 2. Klasse West aktiv und feierte im Sommer den Meistertitel. Einen Stock höher ist die Mannschaft von Trainer Bernhard Mühlbacher bis heute noch nicht wirklich angekommen und ziert in der 1. Klasse Süd-West mit nur sechs Punkten am Konto das Ende der Tabelle. "Wir haben im Sommer vier Leistungsträger verloren - darunter der Abwehrchef und die beiden Sechser. Wir haben neue Spieler geholt, aufgrund der Umstellungen war es aber nicht einfach. Auch wenn wir konkurrenzfähig waren, hat es zu mehr leider nicht gereicht", erklärt der Coach.

 

Nur ein Sieg und lediglich fünf Union-Tore

Nur gegen Lochen fuhr der Aufsteiger einen "Dreier" ein, in den übrigen zwölf Spielen mussten die Lohnsburger neun Niederlagen einstecken und mit dem Gegner drei Mal die Punkte teilen. "Leider haben wir die letzten drei Partien verloren und mit den Niederlagen gegen Handenberg, Burgkirchen und Obernberg den Anschluss verpasst. Aufgrund der angesprochenen Abgänge war uns eine schwierige Saison bewusst, aber wir waren in neun Spielen nicht die schlechtere Mannschaft, es ist jedoch nichts Zählbares herausgesprungen", so Mühlbacher. Fünf der sechs bislang gesammelten Punkte holte die Union auf eigenem Platz, in sechs Auswärtsspielen ergatterte die Mühlbacher-Elf nur einen Zähler. Während nur sechs Mannschaften weniger Gegentore kassierten, durfte sich das Schlusslicht über lediglich fünf Treffer freuen. "Trotz der Abgänge hat es hinten ganz gut funktioniert. Vorne hingegen hatten wir große Probleme und sind in einigen Spielen - gegen Palting, Hochburg oder Laab - an der mangelnden Chancenverwertung gescheitert", weiß der Trainer, der nach dem Tod von Thomas Grüll noch immer geschockt ist. "Zwei Tage nach dem letzten Match gegen Obernberg ist unser Sportchef verstorben, ist die Stimmung im Verein am Tiefpunkt. Mit diesem Schicksalsschlag haben wir gesehen, dass es Wichtigeres gibt, als den Kampf um Punkte".

 

Keine Transfers in Planung - Trainingslager in der Steiermark

In Lohnsburg wird sich der Kader in der Winterpause kaum oder gar nicht verändern. "Natürlich halten wir Ausschau nach möglichen Verstärkungen. Aber zu einen sind unsere finanziellen Mittel beschränkt, und zum anderen ist es im Winter nicht einfach, Spieler zu holen, die einen weiterhelfen und zudem leistbar sind. Sollte sich nicht etwas Überraschendes ergeben, werden wir mit einem unveränderten Kader in die Rückrunde gehen", meint Bernhard Mühlbacher. Nach Weihnachten stehen Laufeinheiten auf dem Programm, ehe der Nachzügler am 20. Januar in die Vorbereitung startet. In der Aufbauzeit schlagen die Kicker ihre Zelte in der Steiermark auf und halten in Wenigzell ein Trainingslager ab.

 

Guter Rückrundenstart ein Muss

Obwohl auf den "Strich" fünf Punkte fehlen, haben die Lohnsburger die Hoffnung auf den Klassenerhalt noch nicht aufgegeben. "Wir haben lange um den Aufsteig gekämpft, deshalb soll die Zeit in der 1. Klasse nach nur einem Jahr nicht zu Ende sein. Wir wollen in der Liga bleiben und werden dafür alles tun", so Mühlbacher. "Um dieses Ziel zu erreichen, müssen wir wesentlich besser starten als im Herbst und in den Spielen gegen Hochburg und Laab entsprechend punkten. Wir waren in der Hinrunde in den meisten Spielen gut dabei und konkurrenzfähig, weshalb wir wir an unsere Chance glauben. Um das Vorhaben realisieren zu können, müssen wir im Frühjahr mehr Tore erzielen und die direkten Duelle für uns entscheiden". 

 

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