Union Mehrnbach überwintert in Lauerstellung

Nach einem fünften Rang im Vorjahr präsentiert sich die Union Mehrnbach auch in der aktuellen Saison der 1. Klasse Süd-West im oberen Drittel der Tabelle und überwintert als Vierter nur drei Punkte hinter dem Relegationsplatz. "Auch wenn wir das erste und das letzte Match verloren haben, sind wir ausgezeichnet durch die Hinrunde gekommen und haben mit 26 gesammelten Punkten den Vereinsrekord eingestellt", freut sich Trainer Rudolf Spindler über die bisher starke Performance.

 

Niederlagen im ersten und letzten Spiel - 20 Weiermann-Tore

Einer Auftaktniederlage in Obernberg ließ die Spindler-Elf sechs Siege in Serie folgen, ehe der Viertplatzierte in St. Pantaleon den Kürzeren zog. In den folgenden vier Spielen fuhr die Union zwei weitere "Dreier" ein und teilte mit Gegner zwei Mal die Punkte. Zum Herbstausklang erlebten die Mehrnbacher eine böse Überraschung und gerieten gegen Burgkirchen mit 2:5 unter die Räder.  "Während im ersten Spiel in Obernberg mehr drinnen war, haben wir im letzten Match einen rabenschwarzen Tag erwischt bzw. ist den Burgkirchenern alles aufgegangen. Schade, denn mit einem Dreier hätten wir als Zweiter überwintern können. Nichtsdestotrotz haben wir in einer Hinrunde noch nie so viele Punkte gesammelt und blicken auf einen tollen Herbst zurück", so Spindler, der sich über fünf Heimsiege freuen konnte - in der Fremde behielt die Union drei Mal die Oberhand. Während fünf Mannschaften weniger Gegentore kassierten, traf lediglich Herbstmeister Neuhofen öfter ins Schwarze - Goalgetter Sebastian Weiermann hatte seine Schussstiefel erneut gut geschnürt zeichnete für 20 der 37 Mehrnbacher Treffer verantwortlich. "Vorne haben wir wieder oft getroffen, auch hinten hat es über weite Strecken gut geklappt und haben nur in zwei, drei Spielen zu viele Tore kassiert", meint der Coach.

 

Keine Transfers - Trainingslager in der Steiermark

Aufgrund eines Knorpelschadens im Knie musste sich Rudolf Spindler einer Operation unterziehen, weshalb der 36-Jährige seine aktive Karriere beendet. "Als Spieler stehe ich nicht mehr zur Verfügung, dafür kann ich mich nun voll auf den Trainerjob konzentrieren. Da wir über einen breiten, starken Kader verfügen, sehen wir uns nicht nach möglichen Verstärkungen um und gehen mit dem bewährten Personal in die zweite Meisterschaftshälfte", so Spindler. Der Tabellenvierte nimmt am 15. Januar das Training wieder auf und startet Anfang Februar den offiziellen Teil der Vorbereitung. Ende Februar schlagen die Kicker ihre Zelte in der Steiermark auf und halten in Gnas ein Trainingslager ab.

 

Relegationsplatz im Visier

Da auf den Zweiten aus Mattighofen nur drei Punkte fehlen, nimmt die Union den Relegationsplatz ins Visier. "Die bärenstarken Neuhofener werden sich den Meistertitel nicht nehmen lassen. Dahinter ist aber alles möglich, auch für uns. Nach dem tollen Herbst ist die Mannschaft hochmotiviert und nimmt sich für die entscheidende Phase der Meisterschaft viel vor. Wir legen die Latte ein Stück weit höher, ist der Relegationsplatz das neue Saisonziel. Auch wenn mit Mattighofen und St. Pantaleon sowie Lochen und Neukirchen die Konkurrenz start ist, sehe wir der Rückrunde zuversichtlich entgegen", hofft Rudolf Spindler, in der Tabelle nach oben klettern zu können.

 

Transferliste

 

Günter Schlenkrich

 

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