Union Lohnsburg: "Es wurden die Falschen bestraft"

Nach dem letztjährigen Aufstieg tat sich der FC Union Lohnsburg einen Stock höher im Herbst ungemein schwer, ergatterte in der Hinrunde nur sechs Punkte und zierte in der 1. Klasse Süd-West das Ende der Tabelle. Die Mühlbacher-Elf stand mit dem Rücken zur Wand, gab sich aber noch nicht geschlagen und war bemüht, das rettende Ufer zur erreichen, aufgrund der Corona-Pandemie fand die Saison für die Innviertler jedoch ein jähes Ende, die Union bleibt aber erstklassig.

 

"Die Entscheidung war für uns kein Nachteil"

"Auch wenn wir vom Relegationsplatz fünf Punkte entfernt waren und es somit nicht einfach war, die Klasse zu halten, hatten wir die Hoffnung noch nicht aufgegeben. Nach einer erfolgreichen Vorbereitung waren wir guter Dinge und waren bereit für den Abstiegskampf, demzufolge war es schade, dass die Saison abgebrochen werden musste", erklärt Trainer Bernhard Mühlbacher. "Die Entscheidung der Verantwortlichen war für uns kein Nachteil, hat jedoch für die Aufstiegsaspiranten einen bitteren Beigeschmack. Wir waren Letzter und sind mit dem Klassenerhalt praktisch belohnt worden, die Top-Teams hingegen schauen durch die Finger. Somit hat man die Falschen bestraft. Ich verstehe, dass es in dieser für alle neuen und außergewöhnlichen Situation nicht einfach war, eine gerechte Entscheidung zu treffen, aber vielleicht hätte man darüber nachdenken können, die Leistungen zu belohnen und die Herbstmeister aufsteigen zu lassen".

 

Vorbereitungsstart in der kommenden Woche

Nach einer langen Pause wurde auch im Innviertel der Betrieb wieder aufgenommen. "Wir trainieren seit Ende Mai und freuen uns auf die Einheit am Mittwoch, wenn nach über dreieinhalb Monaten endlich wieder ein normales Mannschaftstraining absolviert werden kann. In der nächsten Woche starten wir in die Vorbereitung, wobei jeweils drei Einheiten am Programm stehen", so Mühlbacher. "In der vergangenen Woche war die Freude groß, als die neue Saison grünes Licht erhalten hat und bereiten uns auf den Start, am 16. oder 23. August, vor".

 

Keine Transfers

Die Union Lohnsburg ist bekanntlich kein "Transfer-Kaiser", daran ändert sich auch in diesem Sommer nichts. "Der traditionelle Lohnsburger Kirtag musste abgesagt werden, weshalb uns wichtige Einnahmen fehlen und ebenso wie viele andere Vereine mit finanziellen Problemen zu kämpfen haben. Aus diesem Grund sind kein Transfers möglich, sind weder Zu- noch Abgänge zu erwarten", weiß der Coach. Andreas Doppler hat seit geraumer Zeit über ein Karriereende nachgedacht und hängt nun die Schuhe an den Nagel. "Darüber hinaus tut sich im Sommer nichts und gehen mit dem aktuellen Personal in die neue Saison", verfolgt Bernhard Mühlbacher das Geschehen am Transfermarkt lediglich als interessierter Beobachter.

 

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