USV Neuhofen/I.: "Die Mannschaft hat super reagiert"

Der USV Neuhofen/I. eroberte in der 1. Klasse Süd-West mit einem Vorsprung von fünf Punkten den Herbstmeistertitel - auch das Reserve-Team kam in der Hinrunde als Erster ins Ziel - und war am Weg zurück in die Bezirksliga, aufgrund der Corona-Pandemie musste die Saison aber abgebrochen werden und wurde schließlich annulliert. "Die Entscheidung war für uns ein harter Schlag. haben den Schock inzwischen aber verarbeitet und richten den Blick entschlossen nach vorne", erklärt Sektionsleiter Wolfgang Deschberger.

 

Erfolgreicher Testspiel-Auftakt

Rund einen Monat nachdem das Worst-Case-Szenario im Innviertel Gewissheit war, kehrte die Etzlinger-Elf wieder auf den Platz zurück. "Auch bei uns stand zunächst Gruppentraining am Programm, haben ein, zwei wöchentliche Einheiten absolviert und dabei die Vorschriften strikt befolgt. Am 1. Juli, als ein normals Training wieder erlaubt war, sind wir in die Vorbereitung gestartet und konnten am gestrigen Samstag das erste Testspiel, gegen St. Marienkirchen/Schärding, mit 5;1 gewinnen", so Deschberger. Im zweiten Match ist am kommenden Dienstag das 1b-Team von Regionalligist Gurten der Gegner. "Auch wenn die Corona-Krise derzeit keine positive Entwicklung nimmt, bereiten wir uns auf einen planmäßigen Saisonstart am 16. August vor. Wir hoffen schon jetzt, dass so etwas wie im Frühjahr nicht mehr passiert und die Saison nicht erneut abgebrochen werden muss".

 

Keine Transfers

Die aktuelle Übertrittszeit hinterlässt in Neuhofen keine Spuren. "Nach der Annullierung der Saison war die Mannschaft zunächst geknickt, hat dann aber super reagiert. Die Spieler haben die Ärmel hochgekrempelt und eine jetzt-erst-recht-Stimmung entwickelt. Wir freuen uns, dass alle Spieler bleiben und schenken dem aktuellen Personal weiterhin das Vertrauen. Aus diesem Grund haben wir nach Verstärkungen nicht Ausschau gehalten und tätigen im Sommer keine Transfers", weiß der Sektionsleiter. Mit Dominik Grochar wechselt ein Ergänzungsspieler nach Senftenbach.

 

Starke Konkurrenz

Die Mannen von Trainer Heinz Etzlinger trauen sich in der neuen Saison wieder einiges zu und wollen einen ähnlich starken Herbsrt absolvieren, wie im letzten Jahr. "Das ist der Plan, wissen aber auch, dass es nicht einfach wird, die tollen Leistungen zu wiederholen. Wir sind aber zuversichtlich, im Aufstiegskampf erneut einer tragende Rolle spielen zu können und wollen uns wieder im Spitzenfeld der Tabelle positionieren", meint Wolfgang Deschberger. "Allerdings erwartet uns eine wesentlich schwierigere Saison, als es die letzte war. Denn einige Vereine haben sich im Sommer massiv verstärkt, weshalb die Konkurrenz erheblich stärker geworden ist und vermutlich fünf, sechs Mannschaften im Aufstiegskampf mitmischen werden".

 

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