Ein neuer Trainer für die Mission Klassenerhalt - Christian Pointner, Sektionsleiter des UFC Burgkirchen im Interview

Mit lediglich sechs Punkten aus elf Spielen setzte sich der UFC Burgkirchen nach dem vergangenen Herbst in der 1. Klasse Süd-West nur auf den 13. und damit vorletzten Tabellenplatz. Der erste Nichtabstiegsplatz ist für die Mannschaft von Neo-Trainer Josef Daxecker, die im vergangenen Jahr noch mehr als doppelt so viele Punkte zur Halbzeit erreichen konnten, sechs Zähler entfernt. Ligaportal.at sprach mit Christian Pointner, dem Sektionsleiter des UFC, über die vergangenen Monate und wie das Projekt Klassenerhalt realisiert werden soll.

Ligaportal: Der Herbst ist nunmehr abgehakt. Wie fällt nun ein Fazit nach der vergangenen Herbstsaison aus?

Pointner: „Der Herbst ist schon klar unter den Erwartungen verlaufen, haben wir uns die aktuelle Situation so nicht erwartet. Zwei Spiele wären jetzt zwar noch ausständig, dennoch sind sechs Punkte sehr wenig. Rein spielerisch haben wir oft eigentlich durchaus gut mithalten können, haben dann aber die entscheidenden Tore nicht machen können und dann eben oft noch bekommen. Für das Frühjahr, sofern dies regulär auch stattfinden kann, ist die Aufgabe recht eindeutig, wollen wir auch weiterhin mit dem Abstieg nichts zu tun haben. Somit ist die aktuelle Situation kein Weltuntergang, am Ende würden wir gerne aber wieder im Mittelfeld der Tabelle landen.“

Ligaportal: Noch ist nicht absehbar, ob die Saison vollständig absolviert werden kann. Wie stellt man nun Planungen für das Frühjahr an? Wird wieder gespielt werden können?

Pointner: „Gute Frage, ob und in welcher Form weitergemacht wird. Es wird spannend, wie am Ende auch die Vorbereitung gestaltet werden kann. Wenn am siebten März die Nachtragsspiele stattfinden sollen, hätte man wahrscheinlich Ende Jänner mit der Vorbereitung beginnen müssen. Realistisch gesehen wird sich das alles schwer ausgehen und ist aktuell schwer vorstellbar. Wir sind der Ansicht, dass der Verband die Saison schon beenden will, somit werden wahrscheinlich die Nachtragsspiele schon durchgebracht.“

Ligaportal: Soll sich dennoch am Transfermarkt etwas tun? Auch im Hinblick auf die Mission Klassenerhalt?

Pointner: „Klar, das Ziel wird sicher sein, die Klasse halten zu können. Was dann am Ende rauskommt wird man sehen. Wir halten Augen und Ohren offen und werden, sofern sich etwas ergibt, auch jemanden dazuholen. Handlungsbedarf sehen wir am ehesten in der Defensive, aber warten wir ab, was noch passieren wird. Auf der Trainerposition haben wir aber bereits etwas zu vermelden. Mit Tobias Laimer, der als Spielertrainer zuletzt aktiv war, war bereits im Vorfeld ausgemacht, dass er es nur bis Winter als Trainer auch macht und wir für die Rückrunde einen neuen Trainer finden müssen. Hier haben wir mit Josef Daxecker einen alten Bekannten an Land ziehen können, der uns allen voran mit seiner großen Erfahrung weiterbringen wird.“

Ligaportal: Die letzten Monate waren natürlich sehr herausfordernd. Inwieweit gab es Schwierigkeiten die Heimspieler oder Trainings auch abzuwickeln?

Pointner: Es war natürlich eine einzigartige Situation, die wir über weite Strecken sehr gut gemeistert hatten und auch die Präventionsmaßnahmen gut abwickeln konnten. Daran hatten auch Spieler und Trainerteam einen großen Anteil, die sich sehr diszipliniert verhalten haben in dieser Zeit. Das letzte Heimspiel vor der Unterbrechung war dann aber doch sehr herausfordernd, war es ein enormer Aufwand, alles maßnahmenkonform abzuwickeln. Zudem konnten wir auch die Ausschank nicht mehr betreiben, was dann natürlich auch finanzielle Einbußen wiederum mitbringt.“

Ligaportal: Sie sprechen es schon an. Wie schwer wiegen auch die wegfallenden Einnahmen in dieser Zeit?

Pointner: „Gegenüber dem Vorjahr geht natürlich einiges ab. Die Förderungen haben aber dann aber doch auch sehr geholfen und waren ein guter Ausgleich. Finanziell geht es uns ganz gut, wobei wir hoffen, dass diese Situation nicht mehr allzu lange andauern wird. Vielmehr wiegt etwa die Angst, dass nun Spieler oder Funktionäre abhanden kommen. Vor allem für die Nachwuchsfußballer ist es eine schwierige Zeit, hoffen wir, dass man auch nach dieser Phase weiter gerne Fußball spielt.“

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