"Hoffe bald einmal auf ein Zeichen, wann es wieder losgehen kann." - Franz Aigner, Sektionsleiter der SPG Palting/Seeham im Interview

Die SPG Palting/Seeham kann auf eine durchaus erfreuliche Herbstrunde in der 1. Klasse Süd-West zurückblicken. Mit 21 Punkten liegt die Mannschaft von Trainer Helmut Weiss nicht nur auf Tabellenplatz drei, sondern ist auch lediglich eines von drei Teams, die nur eine Niederlage während der bisherigen Hinrunde einstecken mussten. Ligaportal.at sprach mit Sektionsleiter Franz Aigner über die Gründe dieser positiven Entwicklung, als auch über die kommenden Monate.

Ligaportal: Die Herbstrunde liegt nun doch schon etwas zurück. Wie fällt eine Analyse der vergangenen Monate aus?

Aigner: „Der Herbst ist für uns natürlich sehr gut verlaufen und dürfen wir mit der Platzierung, als auch der Leistung im gesamten sehr zufrieden sein. Dennoch haben wir auch sicher den einen oder anderen Punkt noch liegen gelassen. Vor allem wenn ich da an unser letztes Spiel gegen Lohnsburg denke, wo wir echt viele Chancen vorgefunden haben, dann aber nicht kaltschnäuzig genug waren und nur Remis spielten. Aber trotzdem: Wir sind sehr zufrieden mit dem Abschneiden. Auch sehr positiv ist, dass wir als Mannschaft noch dichter zusammengewachsen sind, kaum Verletzte zu beklagen hatten und im gesamten nun weiter gereift sind. Vor dem Frühjahr fehlen uns jetzt noch drei Spiele, was natürlich sehr bitter ist, aber wir werden bereit sein, sobald Fußball möglich sein wird.“

Ligaportal: Sie sprechen den Zusammenhalt in ihrer Mannschaft an. Wird sich dahingehend personell etwas verändern?

Aigner: „Wir haben schon im Sommer nicht aufgerüstet, wie auch im Jahr davor. Wir vertrauen da voll auf unsere Mannschaft. Dennoch hat sich eher zufällig etwas ergeben, kommt mit Safet Orascanin der Bruder eines unseres Spielers im Winter zu uns. Ansonsten wird es aber wieder ruhig bleiben, sehen wir auch keinen Handlungsbedarf. Wenn man jemanden hinzuholt, muss der Spieler auch in die Mannschaft passen, das ist uns sehr wichtig. Abgänge wird es aller Voraussicht nach nicht geben, wollen wir die Mannschaft beisammen halten und mit diesen Jungs auch in der Tabelle vorne dran bleiben.“

Ligaportal: Die Rückkehr des Unterhaus-Fußballs bleibt weiter ungewiss, wie gelingt es die Motivation bei den Spielern hochzuhalten?

Aigner: „Es bleibt leider abzuwarten, wie es mit dem Amateursport weitergeht. Wir haben natürlich auch WhatsApp-, oder Runtastic-Gruppen, wo wir Aufgaben publizieren, die die Spieler auch umsetzen und jeder individuell arbeitet. Klarerweise ist es für jeden nicht leicht, allein das Programm zu absolvieren und die Motivation konstant hochzuhalten. Hier können wir aber sehr zufrieden mit unseren Spielern sein, was die Auswertungen jede Woche auch belegen. Schwierig ist auch, den Nachwuchs bei der Stange zu halten und auch nach dieser Zeit für den Fußball zu begeistern.“

Ligaportal: Aufgrund der Pandemie und der diversen Auflagen und Maßnahmen war es im Herbst natürlich auch eine sehr herausfordernde Zeit, Trainings und Heimspiele konform abzuwickeln. Wie gut ist das gelungen?

Aigner: „Im großen und ganzen war das nicht so tragisch für uns. Unser größtes Derby gegen Lochen hatten wir zum Beispiel vor eigener Kulisse im Herbst. Da waren laut offiziellen Zahlen 250 Zuschauer am Platz. Da hatten wir natürlich etwas mehr Aufwand, aber die Leute waren sehr diszipliniert und haben gut mitgeholfen, das Spiel sicher über die Bühne zu bringen. Etwas überzogen war aus meiner Sicht vielleicht, dass wir zuletzt keinen Kantinenbetrieb mehr anbieten konnten. Bis dato gab es bei uns keine positiven Fälle, konnten wir demnach auch den Trainingsbetrieb normal und ohne Unterbrechung durchführen. Hier haben wir natürlich den Vorteil, dass wir ein neues Gebäude zur Verfügung haben und auch während der Saison die Spieler auf mehrere Kabinen aufteilen konnten, um das Ansteckungsrisiko weiter zu minimieren. Alles in allem hoffe ich aber bald auf ein Zeichen, wann es eventuell wieder losgehen könnte, da meiner Meinung nach ein Training schon auch wieder möglich sein sollte.“

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