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Drei Mal Vierter! Union Mehrnbach purzelt im letzten Moment vom Podest

Seit einigen Jahren ist die Union FKS & Pfeil Design Mehrnbach stets im Vorderfeld der Tabelle präsent und stand in den beiden coronabedingt abgerochenen Meisterschaften der 1. Klasse Süd-West jeweils am vierten Platz. Auch in der vergangenen Saison mischten die Mannen von Trainer Rudolf Spindler, der seit bereits fünfeinhalb Jahren die Verantwortung trägt, ganz vorne mit und liebäugelten mit dem dritten Rang, doch nach drei Niederlagen auf der Zielgeraden kamen die Innviertler erneut als Vierter ins Ziel. "Auch wenn es zu einem Podestplatz erneut nicht gereicht hat, haben wir uns in den letzten Jahren einiges erarbeitet und uns im Spitzenfeld etabliert - es ist also eine gewisse Konstanz zu erkennen. Die letzte Saison war jedoch eine überaus schwierige und wir hatten vor allem im Frühjahr mit dem Verletzungsteufel zu kämpfen. So standen uns am letzten Spieltag, in Burgkirchen, für zwei Mannschaften lediglich 23 Spieler zur Verfügung", erklärt der Langzeit-Coach.

27 Weiermann-Treffer, aber zu viele Gegentore

Der Abonnement-Vierte sammelte im Herbst 25 Punkte und fuhr in der Rückrunde 23 Zähler ein. Die Spindler-Elf unterstrich mit acht Heimsiegen ihre Stärke auf der eigenen Anlage und wusste mit sechs Auswärtssiegen auch in der Fremde zu gefallen. "Natürlich wären wir gerne weiter vorne gelandet, aufgrund der angesprochenen Personalprobleme war es aber nicht einfach und sind in Summe sehr zufrieden. Leider ist es uns nicht gelungen, den dritten Platz ins Ziel zu bringen, aber am Schluss war die Luft heraußen", so Spindler, der sich über 54 Treffer freuen konnte - genau für die Hälfte davon zeichnete Goalgetter Sebastian Weiermann verantwortlich. Vier Mannschaften trafen öfter ins Schwarze, aber auch nur fünf Teams kassierten mehr Gegentore. "Auch in den letzten Jahren haben wir zu viele Tore erhalten. Auch wenn wir ab und an die Null halten konnten, haben wir gegen die Top-Drei der Tabelle jede Menge Tore kassiert. Dennoch war es eine passable Saison, zudem sind einige junge Spieler in die Bresche gesprungen und haben Talentproben abgelegt", spricht der Trainer Martin Haginger, Paul Kaiser und Anes Murica an.

Ein Rückkehrer und ein neuer Torwart

Neben Christoph Hütter, der sich eine Auszeit nimmt, steht auch Andreas Lettner aufgrund eines Auslandsstudiums in Spanien nicht zur Verfügung. Beim Trainingsauftakt am 4. Juli konnte Mehrnbachs Übungsleiter aber zwei neue Kräfte begrüßen. Während Verteidiger Valentin Rott nach einem Gastspiel in Suben wieder an seine alte Wirkungsstätte zurückkehrt, wechselte mit Semi Duru ein Torwart von Liga-Konkurrent Weng zur Union. "Der Kader hat sich nur unwesentlich verändert. Wir waren an der einen oder anderen zusätzlichen Verstärkung dran, weitere Transfers haben sich jedoch nicht ergeben", meint Rudolf Spindler und freut sich, dass einige Talente aus den eigenen Reihen nachrücken.

Trotz verpatztem Testspiel-Start Zuversicht in Mehrnbach

Die Innviertler bereiten sich seit drei Wochen auf die neue Saison vor und mussten in den drei bisherigen Testspielen durchwegs Niederlagen einstecken: 1:2 gegen Hohenzell, 1:2 gegen Haag/Hausruck und 1:6 gegen Pattigham. Im nächsten Test messen die Mehrnbacher am kommenden Samstag ihre Kräfte mit Bezirksligist Utzenaich. "Urlaubsbedingt fehlen immer wieder einige Spieler, zudem sind drei, vier Langzeitverletzte am Weg zurück, brauchen aber noch eine gewisse Zeit. Darum ist zu befürchten, dass wir zum Saisonstart noch nicht bei 100 Prozent sind und noch vier, fünf Wochen benötigen, um die volle Leistungsstärke zu erreichen", sagt der Trainer, der jedoch von der Qualität seiner Mannschaft überzeugt ist. "Leider hat es die Auslosung nicht gut mit uns gemeint und wir treffen in den ersten beiden Spielen auf die Aufstiegsaspiranten aus Gurten und Palting. Dennoch werden wir versuchen, von Beginn an eifrig zu punkten. Im Sport sollte man stets eine Verbesserung anstreben, darum nehmen wir uns viel vor und wollen wieder ganz vorne mitmischen. Trotz der aktuellen Probleme blicken wir der neuen Spielzeit zuversichtlich entgegen, zumal es im Training ordentlich zur Sache geht und die Spieler allesamt voll mitziehen".

 

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