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TSU Jeging lässt es nach erstmaligem Aufstieg vorne und hinten krachen

Die TSU Jeging blickt auf ein sportlich überaus erfolgreiches Jahr zurück. In der vergangenen Saison eroberten die Mannen von Coach Erwin Dankl in der 2. Klasse Süd-West mit einem satten Vorsprung von acht Punkten den Meistertitel und durften in der 50-jährigen Vereinsgeschichte erstmals einen Aufstieg feiern. Auch einen Stock höher wussten die Innviertler bislang zu gefallen, begegneten den meisten Mannschaften auf Augenhöhe und überwintern mit 19 Zählern am Konto als Sechster in der oberen Hälfte der Tabelle. Die Kicker aus dem Bezirk Braunau sind in der 1. Klasse Süd-West eine absolute Bereicherung und ließen es vorne und hinten ordentlich krachen. So bekamen die Zuschauer zur Eintrittskarte quasi eine Torgarantie. Denn in den 13 bisherigen Spielen der Jeginger fielen nicht weniger als 71 Treffer (rund 5,5 pro Match).

 

Jede Menge Tore vorne und hinten

Während der Aufsteiger mit zwei Siegen einen gelungenen Start verzeichnete, verabschiedete sich die TSU mit zwei Pleiten in die Winterpause. "Nach dem Aufstieg hatten wir uns einiges vorgenommen, wollten uns in der oberen Tabellenhälfte präsentieren und haben mit dem sechsten Platz eine Punktlandung hingelegt", ist Sportchef Thomas Winkler mit dem Abschneiden überaus zufrieden. Die TSU traf in der Hinrunde 34 Mal ins Schwarze - Erdeniz Yilmaz und Marcell Molnar zeichneten für 15 Tore verantwortlich - hatten nur Herbstmeister Gurten 1b und die Kicker aus Mattighofen das Visier besser justiert. Allerdings schlug es auch hinten regelmäßig ein - mit satten 37 Gegentoren stellen die Innviertler die schwächste Defensive der Liga. "Im Herbst ist es über weite Strecken super gelaufen, mussten in den letzten Partien aber Federn lassen. In anderen Spielen hat die nötige Reife gefehlt, mussten einige empfindliche Niederlagen einstecken und Lehrgeld zahlen", so Winkler.

Probleme auf kleineren Plätzen

Die Dankl-Elf feierte vier Heimsiege, von sieben Auswärtsspielen gingen jedoch vier verloren. "Daheim haben wir ordentlich gepunktet, tun uns auf kleineren Plätzen - wie in Waldzell, Laab oder Mehrnbach - aber traditionell sehr schwer, sind ab und an unter die Räder geraten und haben zum Teil unglaubliche Gegentore erhalten", weiß der Sportchef. "Dennoch blicken wir auf eine erfolgreiche Hinrunde zurück und konnten das Vorhaben bislang realisieren. Die Liga ist ungemein ausgegleichen, weshalb die Mannschaften in der Tabelle eng beisammenliegen. Hätten wir zehn Tore weniger kassiert, wären wir ganz vorne dabeigewesen".

"Sind nicht wirklich auf der Suche nach Verstärkungen"

Nach einem intensiven Jahr - mit Meistertitel und einer kräfteraubenden Hinrunde - genießen die Kicker aus Jeging die verdiente Pause in vollen Zügen. Anfang Dezember geht es dann aber wieder los. Nach anfänglichen Lauf-Einheiten und Besuchen im Fitnessstudio, steht Mitte Januar der Start in die Vorbereitung auf dem Programm. Beim offiziellen Trainingsauftakt wird voraussichtlich das bewährte Pesonal anwesend sein. "Auch wenn aktuell hinter ein, zwei Kaderspielern ein Fragezeichen steht, sehen wir uns nicht wirklich nach Verstärkungen um. Aber sollte sich im Winter etwas Interessantes ergeben, könnte unter Umständen der eine oder andere Kicker bei uns landen", schließt Thomas Winkler Transfers nicht aus und zollt zudem Meister-Trainer Erwin Dankl ein Extralob. "Erwin hat einen super Draht zur Mannschaft und weiß mit den Spielern entsprechend umzugehen".

Rangverbesserung erwünscht

Die Innviertler sind vom Vorderfeld der Tabelle nicht allzu weit entfernt, aber auch von der unteren Region sind die Jeginger nur durch wenige Punkte getrennt, demzufolge kann es für den Aufsteiger im Frühjahr in beide Richtungen gehen. "Wir sind in der Liga längst angekommen, nehmen uns auch für die zweite Saisonhälfte viel vor und werden versuchen, in der Tabelle ein, zwei Plätze nach oben zu klettern", so Winkler. "Augrund des dichtgedrängten Feldes müssen wir jedoch vorsichtig sein, gehen grundsätzlich aber nicht davon aus, in Abstiegsgefahr zu geraten. Sollte es uns in der Rückrunde gelingen, ähnlich gut zu starten wie im Herbst, wäre dieses Thema frühzeitig erledigt".


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