Trainerwechsel in Obernberg

Nach einem neunten Platz im Vorjahr holte der SV Wiesinger Bau Obernberg im Sommer den TSV Ort mit ins Boot und ging in der neuen Saison der 1. Klasse Süd-West als Spielgemeinschaft Obernberg/Ort an den Start. Die SPG blickt auf eine durchwachsene Hinrunde zurück, sammelte jedoch insgesamt 18 Punkte und überwintert als Siebenter genau in der Mitte der Tabelle. Wir sind in Summe zufrieden und stehen in etwa dort, wo wir hinwollten. Die Liga ist jedoch ungemein ausgeglichen und sind von der Abstiegszone nicht weit entfernt", erklärt Sportchef Hajrudin Hajric, der auf der Suche nach einem neuen Trainer inzwischen fündig geworden ist.

 

Fünf Heimsiege, aber in der Fremde mit Problemen

Nach einem Auftaktsieg gegen Laab kassierten die Obernberger am Stück drei Niederlagen. Auf der Zielgeraden der Hinrunde wussten die Innviertler aber zu gefallen und verabschiedeten sich mit zwei Siegen in die Winterpause. Der Tabellensiebente konnte von sieben Heimspielen fünf gewinnen, in der Fremde musste die SPG aber ebenso viele Niederlagen einstecken. "Auch wenn wir im letzten Match des Jahres, in Hochburg, einen Dreier einfahren konnten, haben wir uns auswärts ungemein schwer getan. Auf eigener Anlage hat es aber ausgezeichnet funktioniert", so Hajric.

9 Brandmayer-Tore - kein einziges Unentschieden

Obwohl nur jeweils drei Mannschaften weniger Treffer erzielten bzw. mehr Gegentore kassierten landete die Spielgemeinschaft im Herbst am siebenten Platz. Das hat damit zu tun, dass die Obernberger als einziges Team der Liga kein einziges Mal mit dem Gegner die Punkte teilen mussten - sechs Siegen stehen sieben Niederlagen gegenüber. "Wichtig ist, dass wir 18 Punkte holen und damit einen soliden Grundstein am Weg Richtung Klassenerhalt legen konnten. Felix Brandmayer hat im Herbst zwar neun Mal getroffen, unser 18-jähriges Talent war im Angriff aber zumeist der Alleinunterhalter", weiß der Sportchef. "Die vielen Gegentore sind zum Teil dem Fehlen unserer beiden Innenverteidiger geschuldet", spricht Hajrudin Hajric die Routiniers, Alexander Nones und Florian Steiger, an, die in der Hinrunde weitgehend nicht zur Verfügung standen. "Die jungen Spieler haben eine gute Entwicklung genommen, sie tun sich aber leichter, wenn ihnen der eine oder andere Routinier zur Seite steht".

Neuer Trainer

Nach einigen Runden endete in Obernberg die über einjährige Amtszeit von Coach Edwin Causevic. In der Folge trugen Hajrudin Hajric und Günther Schott gemeinsam die Verantwortung. Auf der Suche nach einem neuen Trainer ist inzwischen weißer Rauch aufgestiegen. "Wir haben mit einigen Kandidaten gesprochen. Gerhard Obermair hat den besten Eindruck hinterlassen und uns mit seinem Konzept überzeugt", spricht der Sportchef den bisherigen Co-Trainer des SK Altheim an, der die "Roten Teufel" in den letzten Spielen der Hinrunde interimistisch betreut hat. "Auch wenn er bei uns erstmals eine Kampfmannschaft als Chef-Trainer betreut, sind wir von seinen Qualitäten überzeugt". Am Spielersektor wird sich bei den Innviertlern in der Winterpause wenig bis gar nichts tun. "Wir haben nichts geplant und werden vermutlich mit dem bestehenden Kader in die Rückrunde gehen. Sollte sich jedoch die Möglichkeit ergeben, einen Stürmer zu verpflichten, kann es sein, dass wir einen Transfer tätigen werden", so Hajric. 

Mit Zuversicht in die Rückrunde

Nach dem Jahreswechsel stehen in Obernbeg Lauf-Einheiten auf dem Programm, ehe Ende Januar unter Neo-Coach Obermair der Startschuss zur offiziellen Vorbereitung fällt. Der SPG blickt der entscheidenen Phase der Meisterschaft vorsichtig optimistisch entgegen und möchte sich im Frühjahr im sicheren Mittelfeld der Tabelle bewegen. "Wie eng unsere Liga ist, kann man daran erkennen, dass wir vor unseren beiden Siegen zum Herbstausklang Letzter werden. Die Tabellensituation ist spannend und gefährlich, wir sind aber zuversichtlich, das Abstigsgespenst auf Distanz halten zu können", meint Hajrudin Hajric. "Der Plan ist, gut zu starten und so schnell wie möglich die 30-Punkte-Marke zu knacken. Wir verfügen über einen starken Kader, demzufolge stehen die Chancen gut, dieses Vorhaben realisieren zu können".


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