Copa Pele zum 40. Geburtstag - Markus Egger, Sektionsleiter der ASKÖ Gosau im Interview

Mit 16 erreichten Zählern und dem damit verbundenen sechsten Tabellenrang darf die ASKÖ Gosau mit dem Abschneiden in der diesjährigen Saison in der 1. Klasse Süd bisher durchaus zufrieden sein. Nachdem man im Vorjahr nur knapp oberhalb dem Strich überwinterte, konnte die Elf von Spielertrainer Roland Bärnthaler die Entwicklung weiter positiv vorantreiben. Ligaportal.at sprach mit Sektionsleiter Markus Egger über die vergangenen, wie auch die kommenden Monate.

Ligaportal: In der Tabelle konntet ihr im Vergleich zum Vorjahr einen großen Sprung nach vorne machen. Wie fällt nun ein Fazit aus sportlicher Sicht aus?

Egger: „Grundsätzlich kann man mit den 16 Punkten und dem sechsten Tabellenplatz zufrieden sein. Wir haben in der Hinrunde noch drei Partien ausständig, die wollen wir ebenso positiv gestalten und uns damit auch weiterhin nach oben orientieren. In der Vergangenheit war vielleicht die Defensive etwas unsere Problemzone. Hier haben wir uns aber eigentlich auch steigern können, ist Spielertrainer Bärnthaler hier ein sehr wichtiger Baustein. Zudem konnten wir uns im Winter jetzt auch auf der Torwartposition hochkarätig mit Manuel Althuber verstärken, der aus Bad Ischl zu uns kommen wird. Darüber freuen wir uns sehr, da er mit seiner Familie auch in der Region wohnt und wir gerade auf seiner Position zuletzt Schwierigkeiten hatten.“

Ligaportal: Sie sprechen schon einen Neuzugang an, kommen weitere dazu? Gibt es Abgänge zu vermelden?

Egger: „Abgänge wird es mit Sicherheit keine geben, wollen wir die aktuelle Mannschaft beisammen halten. Eventuell könnte im Winter noch ein Spieler zu uns stoßen, das stellt sich aber erst heraus, ob das auch was wird. Ansonsten denke ich, dass unser Kader auch in der Breite ganz ordentlich aufgestellt ist, haben wir mittlerweile auch gute junge Spieler aus dem eigenen Nachwuchs im Kader dabei. So zum Beispiel den erst 16-jährigen Lorenz Wallner, der im Herbst schon sehr viel Spielzeit bekommen hat. Ich finde, dass es bei uns die Mischung aus jungen und arrivierten Spielern ausmacht, sind wir mit unseren Spielern gesamt sehr zufrieden. Wenn wir jemanden dazuholen, muss schon alles passen.“

Ligaportal: Es gibt mittlerweile mehrere Szenarien, wie die Meisterschaft beendet werden könnte. Was wäre für Sie die realistischste oder auch fairste Lösung?

Egger: „Ich befürchte fast, dass nur noch die verbleibenden Spiele aus dem Herbst nachgetragen werden. Bei uns kann man davon ausgehen, dass wir bis März schon auch immer wieder Bekanntschaft mit dem Schnee machen werden, trägt die Witterung in diesem Fall auch nicht wirklich dazu bei, dass ein Start Anfang März möglich wäre. Klar ist nur, dass wir tabellarisch da bleiben wollen, wo wir sind und insofern die Rückrunde vielleicht doch gespielt werden kann, wir soviele Punkte holen wollen, wie möglich. In Hinblick auf ersteres Szenario denke ich aber einmal vorsichtig, dass wir abgesichert sind und eventuell die verbleibenden Spiele nutzen könnten, weiter jungen Spielern die Chance auf Spielzeit geben zu können oder vielleicht an taktischen Feinheiten zu schleifen.“

Ligaportal: Wie schwer ist es, in dieser Phase auch die Motivation der Spielern hochzuhalten?

Egger: „Unsere Jungs halten sich momentan individuell fit, sei es mit Läufen oder Tourenski-Routen. Wir nutzen da keine Live-Verfolgung, beziehungsweise wollen wir die Aktivitäten der Spieler da nicht einzeln kontrollieren, da wir unseren Jungs schon vertrauen, dass sie sich selbst fithalten möchten. Im Austausch merkt man auch, dass die Burschen wieder spielen wollen und dafür auch Gas geben.“

Ligaportal: Die Pandemie stellte die Vereine auch in Hinblick der Abwicklung von Trainings und Heimspielen vor Herausforderungen. Wie gut seid ihr hiermit zurecht gekommen?

Egger: „Probleme gab es da eher weniger, aus meiner Sicht war alles aber etwas wage und war die Frage, ob die diversen Auflagen auch wirklich nötig sind, ein ständiger Begleiter. Natürlich waren wir bemüht, Lösungen zu finden und haben versucht, alle Regeln und Auflagen auch konform einzuhalten. Schön wäre aber auf jeden Fall, wenn bald wieder Normalität Einzug hält, zumal wir dieses Jahr Ende Juli auch gerne unser 40-jähriges Bestehen feiern würden. Hierfür haben wir auch schon die Copa Pele für uns gewinnen können, was natürlich ein großes Highlight für alle aus der Region wäre. Leider steht das alles noch in Sternen, wenngleich die Copa Pele im Falle auch für das Jahr 2022 zugesagt hätte, sollte die Jubiläumsfeier verschoben werden müssen.“

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