"Wir haben eine gute erste Halbserie hinter uns gebracht." - SV Scharnstein-Trainer Heinz Pfaffenwimmer im Interview

Schon im ersten Jahr nach dem Aufstieg in die 1. Klasse Süd konnte sich der SV Scharnstein im Mittelfeld der Tabelle platzieren, ehe der vorzeitige Abbruch aufgrund der Pandemie den SV heuer vor einen Neustart stellen sollte. Dieser gelang der Mannschaft von Trainer Heinz Pfaffenwimmer aber erneut recht ordentlich, setzte man sich mit 13 Punkten erneut im Mittelfeld der Tabelle fest und hinterließ einen gefestigten Eindruck. Ligaportal.at sprach mit Trainer Heinz Pfaffenwimmer über die vergangenen Monate.

Ligaportal: Auch im zweiten Jahr nach dem Aufstieg habt ihr euch zuletzt wieder bewehren können. Wie bilanzieren Sie nach knapp der Hälfte der Saison?

Pfaffenwimmer: „Wir haben ganz gut in die neue Saison gefunden, haben eigentlich bis auf vielleicht die ein oder andere Ausnahme immer gut mitgespielt und als Aufsteiger eine gute erste Halbserie abliefern. Sicher sind auch Partien dabei gewesen, die schlussendlich doch sehr bitter geschmeckt haben, wie etwas das 3:3 gegen Tabellenführer Eberstalzell, wo wir schon 3:0 geführt haben oder das Remis gegen Steyrermühl, schlussendlich war es aber ein positiver Herbst und konnten wir unser Ziel, einen Platz im Mittelfeld der Tabelle zu erreichen, auch bestätigen.“

Ligaportal: Sind nun im Winter auch Transfers geplant? Gibt es schon etwas zu vermelden?

Pfaffenwimmer: „Nein. Es wird grundsätzlich weder Zu-, noch Abgänge geben. Wir haben eine junge, dynamische Mannschaft beisammen, der wir vollends vertrauen und auch so beisammen halten wollen. Außerdem möchten und werden wir eher in die Infrastruktur investieren wollen, um so auch noch bessere Rahmenbedingungen für den Verein zu schaffen. Allerdings sind wird auf der Suche nach einem zweiten Tormann und haben hier schon jemanden im Visier, der auch in Scharnstein sein Haus gebaut hat. Dies wird sich hoffentlich in den nächsten Tagen auch bestätigen.“

Ligaportal: Mittlerweile werden schon mehrere Szenarien diskutiert, wie die Saison enden kann. Was wäre aus Ihrer Sicht die realistischste?

Pfaffenwimmer: „Das ist schwer zu beurteilen und lässt momentan keine wirklich Antwort zu. Fakt ist, dass wir die aktuelle Situation so akzeptieren müssen und allesamt bald auf Normalität hoffen. Wir selbst können eh nicht bestimmen, ob und wann es wieder losgeht.“

Ligaportal: Wie gelingt es in dieser ungewissen Zeit die Motivation bei den Spielern hochzuhalten?

Pfaffenwimmer: „Die Spieler sind da selbstständig schon recht gut unterwegs und haben bis zuletzt individuell sehr viel gemacht. Aber es stimmt schon, dass es auf Dauer sicher nicht einfach ist, die Motivation stetig hochzuhalten, da doch auch das gesellschaftliche, das miteinander im Vereinsleben fehlt. Aber wir sind guter Dinge, dass alle fit sind, wann es dann losgehen wird. Wir haben auch einen Lauf für einen herzkranken Buben organisiert, wo mittlerweile auch einige Sponsoren mit an Bord sind und für jeden gelaufenen Kilometer 20 cent gespendet werden. Für mich ist das eine sehr schöne Sache und motiviert, das Maximum herauszuholen.“

Ligaportal: Der Herbst war natürlich auch nicht einfach in puncto Abwicklung von Trainings und Heimspielen. Wie seid ihr damit zurecht gekommen?

Pfaffenwimmer: „Unser Obmann war da im Herbst schon sehr dahinter, dass wir die diversen Richtlinien gut und sicher umsetzen konnten. Ich denke, dass uns das auch gelungen ist. Auch unser Publikum und die Spieler haben da natürlich einen Beitrag geleistet und sich an die Auflagen gehalten. Nach der Unterbrechung haben wir auch umgehend den Trainingsbetrieb eingestellt und sind daher ganz gut durch diese Phase gekommen.“

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