TSV Frankenmarkt: "Wollen im Frühjahr das Maximum herausholen"

Das Jahr 2022 war für den TSV Sparkasse Frankenmarkt aus sportlicher Sicht ein überaus erfolgreiches. Die Hausruckviertler sammelten im Frühjahr 24 Punkte und holten im Herbst sogar einen Zähler mehr. In der vergangenen Saison eroberten die Mannen von Trainer Andreas Staudinger, der seit rund eineinhalb Jahren die Verantwortung trägt, den Vizemeistertitel, und auch in der aktuellen Spielzeit der 1. Klasse Süd sind die Kicker aus dem Bezirk Vöcklabruck im Spitzenfeld der Tabelle präsent und überwintern als Dritter in aussichtsreicher Position. "Der Erfolg in meinem ersten Jahr war etwas überraschend, konnten in der aktuellen Saison aber daran anknüpfen und sind wieder mittendrin und gut dabei", freut sich der Coach über den Erfolg und die Konstanz.

 

In der Fremde seit 2. April 2022 ungeschlagen

Die Staudinger-Elf ging nur gegen Bad Goisern und die Juniors von OÖ-Ligist Mondsee leer aus, teilte mit dem Gegner vier Mal die Punkte und konnte die übrigen sieben Spiele allesamt gewinnen. "Wir haben bislang zwei Mal verloren, das ist grundsätzlich keine schlechte Bilanz, die beiden Niederlagen waren aber vermeidbar", spricht der Trainer von unnötigen Pleiten und trauert einem möglichen makellosen Herbst ein wenig nach. Auf eigener Anlage zog er TSV zwei Mal den Kürzeren, in der Fremde sind die Hausruckviertler jedoch seit bereits 2. April 2022 ungeschlagen und konnten in den letzten neun Auswärtsspiele stets punkten. "Vor nicht allzu langer Zeit haben wir uns in der Fremde schwer getan, dementsprechend groß ist die Freude über das ablegen der Auswärtsschwäche", meint Andreas Staudinger.

Bärenstarke Offensive, aber zu viele Gegentore

Während vier Teams weniger Gegentore kassierten, traf lediglich der Tabellennachbar aus Eberstalzell öfter ins Schwarze - für zehn der insgesamt 39 Frankenmarkter Treffer zeichnete Stefan Oberndorfer verantwortlich. "Auch wenn in unserer Liga generell viele Tore fallen, haben wir mit 23 Gegentoren zu viele erhalten - selbst bei den klaren Siegen am Beginn der Saison hat es hinten stets eingeschlagen. Und wenn man auswärts drei Tore macht und trotzdem nicht gewinnt, ist das ärgerlich", spricht der Coach das 3:3-Remis gegen Eberstalzell an. Aufgrund der zu vielen Gegentore wechselte der Übungsleiter auf der Zielgeraden der Hinrunde den Torwart, stand in den letzten vier Partien Julian Putz im TSV-Kasten. "In Summe sind wir ausgezeichnet durch den Herbst gekommen und mit dem Abschneiden überaus zufrieden. Erfreulich ist zudem, dass in den letzten Spielen in der Startelf durchwegs Frankenmarkter standen", freut sich Staudinger über die starke Performance der Eigengewächse. 

Trainingslager in Kroatien

Am 30. Jänner wird im Hausruckviertel die Vorbereitung in Angriff genommen und am 3. Februar gegen Bezirksligist Attnang das erste Testspiel bestritten. Die intensive Aufbauzeit beinhaltet auch ein Trainingslager, das von 2. bis 5. März in Medulin abgehalten wird. Dier Reise nach Kroatien werden die "üblichen Verdächtigen" antreten. "Aufgrund der erfolge im abgelaufenen Jahr besteht kein Grund, den Kader zu verändern. Es sind keine Abgänge zu erwarten und sind auch nicht wirklich auf der Suche nach Verstärkungen. Demzufolge wird sich bei uns im Winter wenig oder gar nichts zun", spricht Andreas Staudinger von einer ruhigen Übertrittszeit.

Staudinger-Elf überwintert in Lauerstellung

Die Frankenmarkter trennen vom Herbstmeister aus Rüstorf nur fünf Punkte und überwintern somit in Lauerstellung. "Wenn man zwei Jahre lang konstant vorne mitmischt, ist die Erwartungshaltung hoch. Aufgrund der aktuellen Tabellensituation ist im Frühjahr alles möglich, aber auch die hinter uns platzierten Mannschaft sitzen uns im Nacken. Im Gegensatz zum Vorjahr, als wir trotz des Vizemeistertitels von der Relegation weit entfernt waren, könnten wir in dieser Saison näher dran sein, müssen dazu aber auch in der Rückrunde konstant punkten", meint der Trainer, der beim letzten Bezirksliga-Aufstieg des TSV als Aktiver am Feld stand und in der Saison 2014/15 die Kapitänsbinde trug. "Wir haben uns eine tolle Ausgangsposition verschafft, wollen im Frühjahr das Maximum herausholen und werden sehen, was am Ende herausspringt".

 

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