Zwei Mal Rot in Steyrermühl! Dezimierte ASKÖ zwingt Zoister-Elf in die Knie

ASKÖ Steyrermühl
ATSV Rüstorf

Am Samstagnachmittag empfing die ASKÖ Steyrermühl in der 1. Klasse Süd den ATSV Rüstorf. Nach zwei Siegen in den letzten beiden Rückrundenspielen wollte die Gästeelf von Trainer Heinz Zoister einen "Dreier" nachlegen und den Anschluss zur Tabellenspitze wahren. In einem hektischen Match geriet der ATSV in Rückstand und war drauf und dran, das Spiel zu drehen. Doch kurz vor Schluss gelang den dezimierten Hausherren der "Lucky Punch", behielten die Mannen von Coach Josef Pürstinger mit 2:1 die Oberhand und bleiben nach dem dritten "Dreier" am Stück vorne dran.

Mujo Ramakic bringt Hausherren in Front

Nach dem Anpfiff von Schiedsrichter Hoffmann übernahm dier Pürstinger-Elf das Kommando und machte ordentlich Dampf. Nachdem die ASKÖ einige "Sitzer" nicht nutzen konnte, brandete am Sportplatz nach 25 Minuten Jubel auf. Aris Muhamedagic schlug einen weiten Ball über die Rüstorfer Abwehr, Mujo Ramakic tauchte vor dem ATSV-Gehäuse auf und schonb das Leder an Keeper Manuel Kronberger vorbei. Kurz danach stand der Steyrermühler Angreifer erneut im Mittelpunkt, als Mujo Ramakic gefoult wurde, sich darüber beschwerte und Gelb sah. Sein auf der Ersatzbank weilender Vater, Ervin Ramakic, war mit dieser Entscheidung nicht einverstanden, äußerte lautstark seinen Unmut und wurde ebenfalls verwarnt. Während die Gäste lediglich durch Standards Torgefahr erzeugen konnten, kreierte die Pürstinger-Elf einige Chancen, Ramakic und Sasa Maksimovic konnten diese aber nicht nutzen. Somit ging es mit einer knappen ASKÖ-Führung in die Pause. 

Tutic sieht Rot - nach Ausgleich gelingt Ramakic "Lucky Punch"

Vier Minuten nach Wiederbeginn war die ASKÖ nur noch zu zehnt. Nedim Tutic wurde gefoult und dann attackiert, der Steyrermühler ließ sich zu einer Tätlichkeit hinreißen und sah für dieses Vergehen Rot. Nach dem Platzverweis bekamen rund 200 Besucher ein anderes Bild zu sehen. Die Gäste nahmen nun das Heft in die Hand und wussten die numerische Überzahl zu nutzen. In Minute 6g gelang der Zoister-Elf der Ausgleich, als Bernhard Hofmann nach einer Ecke und einer Kopfballverlängerung das Spielgerät einnickte. Nach dem 1:1 schien das Spiel zu kippen, doch ASKÖ-Schlussmann Antonio Tokic machte zwei dicke Rüstorfer Chancen zunichte. Fünf Minuten vor dem Ende zappelte de Ball aber in den Maschen, allerdings auf der anderen Seite. Nach einem weiten Ball zögerte Gästegoalie Kronberger, Mujo Ramakic war einen Tick schneller und köpfte das Leder in die Maschen. Nach dem zweiten Treffer seines Sohnes lieferte sich Ervin Ramakic mit Rüstorfer Akteuren ein heftiges Wortgefecht. Der Unparteiische zeigte dem einstigen Blau-Weiß-Linz-Kicker wegen Unsportlichkeit erneut Gelb und somit die Ampelkarte. Die Hausherren brachten den knappen Vorsprung ins Ziel und feierten einen wichtigen Sieg.

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Josef Pürstinger, Trainer ASKÖ Steyrermühl:
"Die erste Halbzeit war eine klare Angelegenheit, haben es jedoch verabsäumt, die Führung höher zu gestalten. Nach dem Platzverweis - meiner Ansicht nach hat der Schiedsrichter bei dieser Aktion eine Tätlichkeit eines Rüstorfers übersehen - haben wir die Kontrolle und Ordnung verloren, wäre das Spiel beinahe gekippt, hat uns in dieser Phase Goalie Tokic im Spiel gehalten. Mit dem ungemein wichtigen Sieg bleiben wir weiterhin ganz vorne dabei".

 

Günter Schlenkrich

 

 

 

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