Vier Tore und ein Ausschluss, aber kein Sieger in Eberstalzell

Union Eberstalzell
SV Bad Goisern

Am Sonntagnachmittag durften sich die Fans in der 1. Klasse Süd auf das Aufeinandertreffen zwischen der Union Eberstalzell und dem SV Kieninger-Bau Bad Goisern freuen. Eine Woche nach einem 4:0-Erfolg bei Schlusslicht ASKÖ Ebensee wollten die Hausherren einen "Dreier" nachlegen. Aber auch die Stadler-Elf hatte sich nach drei Siegen am Stück viel vorgenommen und zudem - aufgrund des überraschenden Punkteverlustes von Ligaprimus Frankenmarkt gegen Aufsteiger Scharnstein - die Chance auf den Sprung an die Tabellenspitze. Die Union lag früh mit 2:0 in Front, war nach einem Platzverweis aber nur noch zu zehnt. Die Gäste nutzten die numerische Überzahl zum Ausgleich und nahmen immerhin einen Punkt mit auf die Heimreise.


Eigentor beschert Hausherren frühe Führung

Im Autobahnstadion hatte das Spiel geradeerst begonnen, als ein Eigentor von Johannes Fronza der Union die Führung bescherte. Noch in der Anfangsphase hätten die Mannen von Neo-Trainer Norbert Schachner beinahe ein Tor nachgelegt, ein Volley strich aber knapp über den Kasten. In Minute 25 stand es dann aber doch 2:0, als Michael Platzer sich durchsetzte und die Kugel unter die Latte knallte. Die Eberstalzeller hatten vermeintlich die Siegerstraße erreicht, brachten die klare Führung aber nicht in die Pause. Nach 40 Minuten war es der junge Gkersi Bardi, der das Leder ins lange Eck setzte und den 2:1-Halbzeitstand besiegelte.

Voglhuber sieht Rot - Belko gleicht aus

Keine zehn Minuten nach dem Wiederanpfiff von Schiedsrichter Brandstätter ließ sich Daniel Voglhuber zu einer Tätlichkeit hinreißen und flog für dieses Vergehen mit Rot vom Platz. Eine Viertelstunde später wusste die Elf von Neo-Coach Manuel Stadler die numerische Überzahl zu nutzen, als Ivan Belko seinen bereits elften Saisontreffer erzielte. Nach dem Ausgleich drohte das Spiel zu kippen, die dezimierten Hausherren kämpften aber beherzt. In der Nachspielzeit hatten die Bad Goiserer den vierten Sieg in Serie vor Augen, Union-Schlussmann Philipp Hochmayr parierte jedoch einen satten Distanzschuss des ebenerst eingewechselten Max Palmetzhofer. Kurz danach war Schluss, wurden mit einem 2:2-Unentschieden die Punkte geteilt. Beide Mannschaften müssen am kommenden Samstag wieder ran. Die Stadler-Elf empfängt den SV Ebensee zum Derby, die Eberstalzeller sind in Lambach zu Gast.

 

 

 

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