Sensation in Frankenmarkt! Wiesinger-Elf feiert gegen Titelaspiranten ersten Auswärtssieg seit 28. April

Frankenmarkt
SK Lambach

In der 1. Klasse Süd war am Samstag der TSV Sparkasse Frankenmarkt im Einsatz und bekam es auf eigenem Platz mit dem SK Sparkasse Rot-Weiß Lambach 1936 zu tun. Im Duell "David gegen Goliath" empfing der Tabellendritte der 1. Klasse Süd das Schlusslicht. Eine Woche nach einer Pleite in Bad Goisern strauchelte der ehemalige Tabellenführer erneut, musste sich völlig überraschend mit 3:4 geschlagen geben und verpasste mit der erstren Heimniederlage die Rückkehr an die Tabellenspitze. Die Lambacher hingegen fanden nach sieben Niederlagen in Serie aus der Krise und wurden mit dem ersten Auswärtssieg seit 28. April die "Rote Laterne" los.


Nachzügler mit klarer 2:0-Führung - Favorit gleicht dankt Eigentor und Elfmeter aus

Nach dem Anpfiff von Schiedsrichter Winkler stemmte sich der "Underdog" gegen die erste Frankenmarkter Druckphase. Die Gästeelf um Spielertrainer Jürgen Wiesinger trat engagiert und diszipliniert auf und ging in der Anfangsphase in Führung, als Jasmin Mehic nach einem Lochpass von Zsolt Trucz auf 0:1 stellte. Auch nach diesem Treffer bestimmter der Favorit das Geschehen, in Minute 35 setzte der Nachzügler aber den nächsten Nadelstich. Nach einem Angriff der Heimischen und einem Befreiungsschlag der Wiesinger-Elf war es abermals der im Sommer von OÖ-Liga-Absteiger SC Marchtrenk zu den Rot-Weißen gewechselte 26-jährige Mehic, der zwei Verteidiger stehen ließ und per "Spitz" auf 0:2 erhöhte. Doch bis zur Pause schmolz der Vorsprung der Lambacher wie der Schnee in der Sonne. Zunächst bugsierte SK-Außenverteidiger Fabian Dirnstorfer nach einer Flanke den Ball unglücklich ins eigene Tor. Wenig später unterlief dem jungen Jan Deisenhammer im eigenen Strafraum ein Handspiel - TSV-Kapitän Thomas Lassl ließ sich diese Chance nicht entgehen und verwandelte den fälligen Elfmeter zum 2:2-Halbzeitstand. 

Spiel kippt in Halbzeit zwei zwei Mal

Fünf Minuten nach Wiederbeginn drehte der Titelaspirant das Spiel. Wieder war es Lassl, der einen Abstimmungsfehler in der Lambacher Hintermannschaft zu nutzen wusste. Nach sieben Pleiten am Stück und der aus der Hand gegebenen Führung bewiesen die Rot-Weißen tolle Moral und drehten die Partie wenige Später durch einen Doppelschlag erneut. Zunächst gelang Ischchan Varchadov nach einem technischen Fehler eines Frankenmarkter Innenverteidigers der Ausgleich. 60 Sekunden später brachte der 19-jährige Armenier die Wiesinger-Elf auf die Siegerstraße - Mehic steckte durch und Varchadov traf zum 3:4. In der Folge bekamen die Zuschauer eine Partie wie auf einer schiefen Ebene zu sehen, ging es zumeist nur eine Richtung. Die Heimelf von Coach Josef Bauer schnürte den SK ein und erarbeitete sich einige dicke Chancen, der Favorit konnte diese aber nicht nutzen bzw. scheiterte am glänzenden Gästegoalie Herbert Pechböck. So fischte die Nummer eins des SK einen Lassl-Kopfball aus dem Kreuzeck. In Minute 89 war der Torwart der Rot-Weißen aber doch geschlagen, dem vermeintlichen Ausgleichstreffer versagte Referee Winkler nach Rücksprache mit Frankenmarkts Linienrichter Liftinger aufgrund einer Abseitsstellung jedoch die Anerkennung. Mit vereinten Kräften und dem Glück des Tüchtigen brachte der Nachzügler die hauchdünne Führung ins Ziel und feierte nach einem halben Jahr wieder einen Auswärtssieg.

Jürgen Wiesinger, Spielertrainer SK Rot-Weiß Lambach:
"Auch wenn meine Mannschaft ungemein diszipliniert aufgetreten ist, eine großartige kämpferische Leistung abgeliefert und tolle Moral bewiesen hat, hatten wir sehr viel Glück. Am Samstag war der Fußballgott vermutlich ein Lambacher. Ich freue mich riesieg über den Befreiungsschlag und ziehe zugleich den Hut vor dem Frankenmarkter Linienrichter, der Courage und Fairness gezeigt hat. Umso mehr bedauere ich, dass Herr Liftinger von den eigenen Spielern, Trainern und Zuschauern beschimpft und beleidigt wurde".

 

Die Besten:  Zsolt Trucz und Zoltan Korde (beide Lambach)

 

Günter Schlenkrich

 

 

 

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