SV Aschach/Donau: "Es war kein schlechter Herbst"

Im Vorjahr kam der SV Aschach/Donau mit 23 Punkten am Konto als Neunter ins Ziel. In der aktuellen Saison der 2. Klasse Mitte-Ost konnte sich die Mannschaft von Trainer Zeljko Martinov erheblich steigern, holte in der Hinrunde 22 Zähler und überwintert als Vierter nur einen Punkt hinter dem Relegationsplatz. "Nach einem holprigen Start, der der Urlaubszeit und der Kaderveränderung geschuldet war, ist die Mannschaft zu einer Einheit geworden und hat eine ansprechende Hinrunde absolviert. Es war kein schlechter Herbst", ist der Coach bescheiden.

 

Holprigem Start folgte Siegesserie

Der SVA kam holprig aus den Startblöcken und ergatterte in den ersten drei Runden nur einen Punkt. In der Folge nahm die Martinov-Elf Fahrt auf und feierte in den übrigern neun Spielen sieben Siege. "Wir hatten am Anfang mit Problemen zu kämpfen, hat die Integration der neuen Spieler eine gewisse Zeit in Anspruch genommen. Mit zunehmendem Saisonverlauf sind die Spieler zusammengewachsen, haben sich als kompaktes Team präsentiert und sind gut durch den Herbst gekommen", so Martinov, der sich über vier Auswärtssiege freuen konte - auf eigener Anlage behielt der Tabellenvierte "nur" drei Mal die Oberhand. Während drei Mannschaften mehr Treffer bejubeln durften, kassierten vier Teams weniger Gegentore. "Nach der durchwachsenen letzten Saison haben wir uns einiges vorgenommen und sind in etwa dort gelandet, wo wir hinwollten. Wir haben im Herbst nur einen Punkt weniger gesammelt, als in der gesamten letzten Saison, demzufolge kann man mit den Leistungen und dem Abschneiden überaus zufrieden sein", meint Zeljko Martinov.

 

Keine Transfers geplant

Nach der respektablen Hinrunde  gibt es in Aschach keinen Grund, den Kader zu verändern. "Es ist nichts geplant und wird voraussichtlich auch nichts passieren, sind aus heutiger Sicht in der Winterpause weder Zu- noch Abgänge zu erwarten", geht der Trainer von einem ruhigen Winter aus. In der Pause wird einmal wöchentlich freiwillig in der Halle gekickt, ehe die Aschacher Ende Januar das Training wieder aufnehmen. In der Vorbereitung steht kein Trainingslager auf dem Programm, aber möglicherweise wird kurzfristig ein Intensiv-Wochenende eingeschoben.

 

"Aufstieg ist nicht geplant, darf aber passieren"

Aufgrund der aktuellen Tabellensituation sieht man in Aschach der entscheidende Phase der Meistschaft mit Spannung entgegen. "Trotz der Aufstiegsgeschance geht es im neuen Jahr vor allem darum, den Aufwärtstrend fortzusetzen und den eroberten Platz im oberen Drittel der Tabelle zu behaupten. Auch wenn der Aufstieg weder geplant ist noch erwartet wird, darf er passieren", freut sich Zeljko Martinov auf eine spannende Rückrunde. "Schon die ersten Rückrundenspiele werden zeigen, wohin die Reise gehen kann, zumal wir gegen Prambachkirchen und in Stroheim auf zwei direkte Konkurrenten treffen".

 

Günter Schlenkrich 

 

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