Nach grottenschlechter Hinrunde, SV Kematen/Innbach mit zwei Abgängen

Im Vorjahr war der SV Kematen/Innbach lange Zeit im Aufstiegskampf der 2. Klasse Mitte-West präsent, aufgrund einer mäßigen Hinrunde reichte es am Ende aber nur zum fünften Rang. In der aktuellen Saison zeigt der Pfeil seit Beginn an in die falsche Richtung, sammelten die Kematener im Herbst lediglich sechs Punkte und wurden in der Tabelle bis auf den letzten Platz durchgereicht. "Neben dem Abgang von Trainer Ervin Begic, der in Gaspoltshofen erfolgreich das Zepter schwingt, haben uns im Sommer auch drei Spieler verlassen. Wir haben eine schwierige Saison erwartet, wollten uns aber im Tabellenmittelfeld zeigen und hätten einen derart schlechten Herbst nicht erwartet", schüttelt Sportchef Michael Benesch fassungslos den Kopf.

 

10 Niederlagen

Nur beim TSV Timelkam und gegen Hofkirchen konnte der SV einen Sieg feiern, die übrigen zehn Spiele gingen allesamt verloren., "Nachdem wir uns im Frühjahr aus dem Aufstiegskampf verabschiedet hatten, war die Luft heraußen, hat der Abwärtstrend begonnen. In der Folge ist die Vorbereitung durchwachsen verlaufen, zudem waren nach einem schlechten Saisonstart einige Spieler unzufrieden", weiß der Sportchef. Obwohl drei Mannschaften weniger Treffer bejubeln durften und zwei Teams mehr Gegentore kassierten, leuchtet die "Rote Laterne" über den Winter in Kematen. "Wenn es nicht läuft, kommt bekanntlich alles zusammen und hatten im gesamten Herbst mit Verletzungen zu kämpfen. Das Spiel gegen Weibern war der Knackpunkt, als wir eine 2:0-Führung aus der Hand gegeben und verloren haben", so Benesch. Nach dem Ende der kurzen Ära von Jochen Putz und der interimistischen Leitung durch Markus Mairinger trägt seit geraumer Zeit Mirza Jasarevic als Trainer die Verantwortung.

 

Nach zwei Abgängen auf der Suche nach adäquatem Ersatz

Der grottenschlechte Herbst hat Spuren hinterlassen, so stehen mit Josef Penzenstadler und Stefan Greiner zwei Abgänge bereits fest. "Wir sind bemüht, diese Abgänge zu kompensieren und sehen uns um adäquaten Ersatz um", hält Michael Benesch Ausschau nach Verstärkungen. Am 20. Januar nimmt der Tabellenletzte die Vorbereitung in Angriff. "Eigentlich wollten wir nachtrainieren, aufgrund der schlechten Platzverhältnisse ist dies aber nicht möglich", so Benesch.

 

"Wollen Rote Laterne so rasch wie möglich loswerden"

Nach der katastrophalen Hinrunde ist für die Kematener die Saison mehr oder weniger gelaufen, im neuen Jahr soll der Pfeil aber wieder nach oben zeigen. "Das Positive ist, dass es eigentlich nur besser werden kann und sind auch zuversichtlich, uns steigern zu können. Große Sprünge sind keine möglich, die Rote Laterne wollen wir aber so rasch wie möglich loswerden", nennt der Sportchef ein bescheidendes Saisonziel. "Zudem streben wir in der Rückrunde eine weitere Rangverbesserung an und wollen uns in der Frühjahrs-Tabelle anständig präsentieren".

 

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