Frischer Wind in Stadl-Paura

Mit nur neun Punkten am Konto musste sich der SK Blau-Weiß Stadl-Paura im Sommer aus der 1. Klasse verabschieden. Nach anfänglichen Problemen ist der Absteiger einen Stock tiefer inzwischen angekommen, absolvierte unter Trainer Johann Malzer eine anständige Hinrunde und überwintert in der 2. Klasse Mitte-West als Vierter nur zwei Punkte hinter dem Relegationsplatz. "Wir haben einiges verändert und sind auf einem guten Weg. Auch wenn der Wiederaufstieg in dieser Saison kein Muss ist, freuen wir uns über die Präsenz im Vorderfeld der Tabelle, erklärt Sportchef Ermin Veladzic.

 

Nach Fehlstart mit gutem Lauf - 19 Bori-Tore

Die Stadlinger verzeichneten mit zwei Niederlagen einen klassischen Fehlstart. In der Folge riss die Malzer-Elf das Ruder herum und feierte in den übrigen zehn Spielen sieben Siege. "Am Anfang mussten wir mit Szilveszter Bori und Michael Zavaczki zwei Stürmer vorgeben, haben dann aber Fahrt aufgenommen und nach der verkorksten letzten Saison die Trendwende geschafft", so Veladzic, der sich über drei Heimsiege freuen konnte - in der Fremde fuhr der Absteiger vier "Dreier" ein. Während drei Mannschaften weniger Gegentore kassierten, durfte nur Herbstmeister Gaspoltshofen mehr Treffer bejubeln. "Wir haben uns im Sommer gut verstärkt. Torjäger Bori hat 19 Mal getroffen und Torwart Michael Oos des Öfteren seinen Kasten saubergehalten. Aber grundsätzlich hat die gesamte Mannschaft eine gute Performance abgeliefert und sind mit dem bisherigen Abschneiden sehr zufrieden", meint der Sportchef.

 

Kader wird breiter aufgestellt

Beim Absteiger sind keine Abgänge zu erwarten, in Stadl-Paura ist man jedoch bemüht, den Kader etwas breiter aufzustellen. "Wir sehen uns nach jungen Spielern aus der Umgebung um. Klappt alles, könnten im Winter zwei, drei Kicker zu uns wechseln", kündigt Ermin Veladzic Transfers an. Am 31. Januar startet der Tabellenvierte in die Vorebereitung. Ein Trainingslager in der Ferne steht nicht auf dem Programm, dafür erwartet die Kicker in der Aufbauzeit vor Ort eine Intensiv-Woche.

 

Im Frühjahr acht Heimspiele

Die Stadlinger kamen gut durch den Herbst und schafften sich eine vielversprechende Ausgangsposition. "Der sofortige Wiederaufstieg ist kein primäres Saisonziel und vespüren demnach keinen Druck. Aber wenn man vom Relegationsplatz nur zwei Punkte getrennt ist, möchte man im Aufstiegskampf natürlich mitmischen. Da seit geraumer Zeit frischer Wind weht und zudem eine Aufbruchstimmung herrscht, blicken wir der entscheidenden Phase der Meisterschaft zuversichtlich entgegen", meint Veladzic und ortet einen möglichen Joker. "Uns erwarten im Frühjahr gleich acht Heimspiele und werden versuchen, die Aufstiegschance zu nutzen".

 

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Günter Schlenkrich


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