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Union Hofkirchen/Trattnach: Torjäger kehrt an alte Wirkungsstätte zurück

In den coronabedingt abgebrochenen Meisterschaften der 2. Klasse Mitte-West stand die Union Hofkirchen/Trattnach jeweils am zwölften Platz. Auch in der abgelaufenen Saison war die untere Tabellenregion das Revier der "Fledermäuse", erreichte die Mannschaft von Trainer Holger Reinhold, der seit September 2021 die Verantwortung trägt, als Elfter das Ziel. Im Herbst sammelte die Union immerhin zwölf Zähler, in der Rückrunde wanderten aber nur mickrige vier Punkte auf das Hofkirchener Konto und zierte das Ende der Frühjahrs-Tabelle. "Wir hatten uns für das Frühjahr viel vorgenommen, konnten den Plan aber nicht umsetzen. In einigen Partien war die Leistung in Ordnung, die Ergebnisse haben aber nicht gepasst. Zudem fehlte das nötige Glück", erklärt der Coach.

 

Schwächste Offensive der Liga

In 24 Spielen mussten die Hausruckviertler nicht weniger als 16 Niederlagen einstecken. Drei der nur vier Saisonsiege feierte der Tabellenelfte vor heimischer Kulisse, in der Fremde sprang lediglich ein "Dreier" heraus. Während immerhin fünf Mannschaften mehr Gegentore kassierten, traf die Union nur 22 Mal ins Schwarze und stellte die schwächste Offensive der Liga. "Das war unser größtes Problem. Aufgrund eines fehlenden Torjägers haben wir uns vorne schwer getan und konnten die Chancen nur unzureichend verwerten. Das war für den Kopf schlecht, denn sind wir in Rückstand geraten, haben wir gewusst, dass es schwer wird, das Spiel zu drehen", weiß Holger Reinhold, dessen Team sich mit vier Niederlagen am Stück in die Sommerpause verabschiedete. "In der Vorbereitung hat es auch in der Offensive ganz gut funktioniert, in der Meisterschaft war dann eine Blockade vorhanden. Da wir vorwiegend mit eigenen Spielern arbeiten, war die Erwartungshaltung nicht allzu hoch, einen einstelligen Tabellenplatz hätten wir aber doch gerne erreicht".

Torjäger kehrt zurück

Schon am kommenden Montag wird in Hofkirchen die Vorbereitung zur neuen Saison in Angriff genommen. Beim Trainingsauftakt wird auch ein alter Bekannter anwesend sein. Emir Muminovic, der zuletzt in Haag/Hausruck aktiv war und in der vergangenen Saison zwölf Tore erzielte, kehrt wieder an seine alte Wirkungsstätte zurück, wo der 25-jährige Bosnier bereits von Winter 2018 bis Sommer 2019 auf Torejagd gegangen war. "Die Freude über seine Rückkehr ist riesengroß und hoffen, dass Emir unsere Torflaute beheben kann. Die Rückkehr des einen oder anderen verliehenen Spielers ist nicht auszuschließen, viel wird sich im Sommer aber nicht tun. Auch Abgänge sind aus heutiger Sicht keine zu erwarten. Wir bleiben unserer Philosophie treu und setzen auch künftig auf die eigenen Kicker", meint der Trainer.

Tabellenmittelfeld im Visier

Große Sprünge sind auch in der kommenden Meisterschaft keine zu erwarten, bei der Union ist man jedoch zuversichtlich, das Ende der Tabelle verlassen zu können. "Wunderdinge sind keine zu erwarten, wir möchten aber den Anschluss ans Mittelfeld der Tabelle finden und uns wesentlich besser positionieren, als in den vergangenen Jahren", blickt Holger Reinhold der neuen Punktejagd vorsichtig optimistisch entgegen. "Mit der Rückkehr von Mimunovic sollten wir unsere Probleme in der Offensive beheben können. Zudem ist reichlich Potenzial vorhanden, wir müssen es aber ausschöpfen. Sollte uns das gelingen und wir zudem weitgehend verletzungsfrei bleiben, ist eine Platzierung in der Mitte der Tabelle ein realistisches Ziel".

 

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