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"Remis-Könige" teilen in Stadl-Paura torlos die Punkte

In der 22. Runde der 2. Klasse Mitte-West trafen in der Begegnung zwischen dem SK Blau-Weiß Stadl-Paura und dem SV Kematen/Innbach zwei Mannschaften aus der Mitte der Tabelle aufeinander. Nach nur zwei Punkten aus den letzten vier Spielen wollte die Korde-Elf auf die Siegstraße zurückfinden. Aber auch die Gäste hatten sich einiges vorgenommen und wollten zwei Wochen nach einem Sieg in Hofkirchen in der Fremde den nächsten "Dreier" einfahren. Nach einem 2:2-Remis im Hinspiel fand dieses Duell auch am Samstagnachmittag keinen Sieger, wurden torlos die Punkte geteilt. Die beiden Teams verzeichnen nun jeweils fünf Unentschieden und avancierten, gemeinsam mit den Kickern aus Steinerkirchen, zu den "Remis-Königen" der Liga.

 

Hausherren mit leichten Vorteilen

Im dritten Spiel unter Markus Mairinger, der nach dem Rücktritt von Coach Mirza Jasarevic bis Saisonende interimistisch die Verantwortung trägt, mussten die Gäste stark ersatzgeschwächt antreten. Die Stadlinger wussten dies nur bedingt zu nutzen und erarbeiten sich in Durchgang eins leichte Vorteile. Nach einem vorsichtigen Abtasten bekamen die Zuschauer ein über weite Strecken ausgeglichenes Match, hüben wie drüben jedoch keine klaren Chancen zu sehen. Somit ging es nach 45 Minuten torlos in die Pause.

Taibl sieht Rot

Nach dem Wiederanpfiff von Schiedsrichter Bebic verzeichnete die Mairinger-Elf ihre beste Phase, machte ordentlich Dampf und hatte im zweiten Durchgang zunächst wesentlich mehr vom Spiel. Der SVK suchte die Entscheidung, hatte aber Pech, als Srecko Orsulic die Kugel ans Lattenkreuz nagelte. Nach rund 65 Minuten war der Kematener Drangperiode vorüber, fanden die Blau-Weißen nun wieder besser ins Spiel und waren vor allem bei Eckbällen stets gefährlich. Am Beginn der Schlussviertelstunde waren die Hausherren aber nur noch zu zehnt. Kematens Paul Wagner wurde mit einem feinen Pass auf die Reise geschickt, Lukas Taibl musste die Notbremse ziehen und sah für dieses Vergehen Rot. Trotz numerischer Unterzahl igelten sich die Stadlinger nicht ein und versuchten weiterhin nach vorne zu spielen. Beide Mannschaften gaben sich mit einer Punkteteilung nicht zufrieden, aber auch in der restlichen Spielzeit wollte der Ball den Weg ins Tor - hüben wie drüben - nicht finden.

Rene Seemann, Sektionsleiter SV Kematen/Innbach:
"Ich denke, dass es in Summe ein gerechtes Unentschieden war. Wir mussten quasi mit dem vorletzten Aufgebot antreten, weshalb wir mit dem einen Punkt zufrieden sein. Auch wenn wir aktuell mit vielen Ausfällen zu kämpfen haben, wollen wir noch einige Punkte sammeln und in der Tabelle nicht abrutschen. Vielleicht gelingt es uns sogar, den einen oder anderen Platz gutzumachen. Seit geraumer Zeit halten wir Ausschau nach einem neuen Trainer. Da wir eine langfristige Lösung anstreben, geben wir uns die nötige Zeit".


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