Zöhrdorf Linz: Trainer-Rücktritt nach erneutem Spielabbruch

Die ASKÖ Zöhrdorf Linz blickt auf eine rabenschwarze Saison zurück. Der Tabellenletzte der 2. Klasse Mitte beendete die Meisterschaft mit dem dritten Spielabbruch. Im Heimspiel gegen ASKÖ Neue Heimat Linz schlitterte die Elf rund um Spielertrainer Mario Verlende einem weiteren Debakel entgegen. Kurz vor Schluss, beim Stand von 0:15, musste Schiedsrichter Hemmelmayr - nach dem dritten Platzverweis - die Partie abbrechen, da zu diesem Zeitpunkt verletzungsbedingt nur noch sechs Zöhrdorf-Spieler auf dem Platz standen. Nach dem Spiel erklärte nicht nur Zöhrdorf-Coach Verlende seinen Rücktritt, sondern beendete auch Neue Heimat-Trainer Peter Rohregger seine Karriere.

"Ich bin im Winter zum Verein gestoßen und habe - gemeinsam mit Obmann Raimund Ferlitz - versucht, eine Trendwende zu bewirken. Letztendlich  sind wir aber gescheitert. Die letzten Monate sind nicht spurlos an mir vorübergegangen und haben mir einige Nerven gekostet, weshalb ich nun meinen Rücktritt erklärt habe", so Zöhrdorfs nunmehriger Ex-Trainer Mario Verlende. "Ich wünsche dem Verein alles Gute. Wie und ob es bei diesem Klub weitergeht, steht aus heutiger Sicht in den Sternen, ist doch auch Obmann Ferlitz zurückgetreten."

Stefan Danklmayer, Manuel Müller und der eingewechselte Manuel Kienbacher steuerten zum Schützenfest der Gäste jeweils einen Triplepack bei. Eric Edelmayr, der doppelt traf, sowie Mario Kapolnek, Christoph Lindorfer, Patrick Gyuroka und Haris Crncalo sorgten für die restlichen Tore der ASKÖ Neue Heimat, die mit diesem Kantersieg die Saison auf dem fünften Tabellenplatz abschließen konnte. Neben Coach Peter Rohregger - mit Ex-Westbahn-Trainer Alfred Pöcksteiner steht der Nachfolger bereits fest - werden auch Eric und Manuel Edelmayr den Klub verlassen.

Peter Rohregger, nunmehriger Ex-Trainer der ASKÖ Neue Heimat Linz, zum Spiel und zu den Gründen seines Rücktritts: "Bei Zöhrdorf läuft es alles andere als rund, aber für diesen Spielabbruch kann die Mannschaft nichts. Es war ein überaus faires Spiel, doch der Schiedsrichter hat drei Zöhrdorf-Spieler völlig unnötig ausgeschlossen und zudem haben sich zwei Akteure verletzt. Auch die Schiedsrichter-Leistungen sind mit ein Grund, warum ich meine Karriere beende. Während die Vereine zahlreiche Vorgaben des Verbandes - wie die Gelb-Sperre oder die E24- und Stammspielerregelung - penibelst einzuhalten haben, müssen sich die Referees nie rechtfertigen. Mit all diesen Dingen habe ich nun Gott sei Dank nichts mehr zu tun."


Günter Schlenkrich

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