Dionysen: "Wollen keine jämmerliche Figur abgeben"

Nach dem letztjährigen Aufstieg in die 1. Klasse Mitte absolvierte die ASKÖ Dionysen/Traun eine ausgezeichnete Herbstsaison und machte es sich mit einem fünften Rang im oberen Tabellendrittel gemütlich. Völlig überraschend kam es dann im Winter zu einem Trainerwechsel, folgte Heinz Spielbichler Karl Pupek nach. In der Rückrunde lief dann nichts mehr zusammen, blieben die Dionysener im Frühjahr sieglos, konnten in 13 Spielen lediglich drei Punkte sammeln und mussten - was im Winter noch keiner für möglich gehalten hätte - wieder den Weg in die 2. Klasse Mitte antreten.

"Die Situation ist derzeit nicht einfach, aber im Nachhinein ist man immer schlauer. Zur rabenschwarzen Frühjahrssaison möchte ich mich auch nicht äußern, sondern konzentriere mich ausschließlich auf die bevorstehende Meisterschaft - die wird schwer genug", erklärt Helmut Staudinger, der Lukas Moser ablöste und nach rund zehn Jahren wieder das Amt des Sektionsleiters bekleidet. "Nach dem Abstieg stehen wir mehr oder weniger vor einem Neubeginn, werden ab sofort nur noch mit eigenen, jungen Spielern arbeiten und müssen zunächst wieder eine Mannschaft formen."

Während der Absteiger bewusst keine neuen Spieler verpflichtete, stehen vier Akteure nicht mehr zur Verfügung: Danijel Novakovic (Steyregg), Ivan Peric (Pucking), Christoph Binder (Union Leonding) und Patrick Moser (St. Martin/Traun). Mit der Bestellung von U16-Coach Harald Krist zum Cheftrainer wurde der künftige Weg vorgezeichnet. "Die Abgänge ersetzen wir ausschließlich durch junge Spieler, die Krist allesamt kennt. Die Jungen bekommen die Chance, sich zu bewesen und werden auch nicht unter Druck gesetzt. Die Erwartungshaltung ist in den nächsten ein, zwei Jahren eine geringe und stellen keinen Anspruch auf einen Spitzenplatz", meint Staudinger.

Am 11. Juli versammelte Neo-Trainer Krist seine Mannen zur Vorbereitung. "Wir befinden uns in der zweiten Woche und ich denke, dass der Frust inzwischen weg ist. Die Jungen sind überaus ambitioniert und motiviert", freut sich der Sektionsleiter. "Nach dem Abstieg wollen wir keine jämmerliche Figur abgeben und uns besser präsentieren als wir das im Frühjahr getan haben. Nach der katastrophalen Rückrunde müssen wir zunächst wieder Selbstvertrauen tanken, aber ich glaube, dass ein Platz im Mittelfeld der Tabelle möglich sein sollte", hofft Helmut Staudinger, die Talfahrt rasch stoppen zu können.


Günter Schlenkrich

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