Union Leonding: "Unser kleiner Platz ist eher ein Nachteil"

In der aktuellen Saison der 2. Klasse Mitte möchte die Union Leonding im Kampf um die Aufstiegsplätze ein gewichtiges Wort mitreden. Nach den sommerlichen Transferaktivitäten und der Rückkehr einiger Spieler zu ihrem Stammverein, ist die Mannschaft von Trainer Herbert Neyder toll in die Meisterschaft gestartet und weist nach drei Runden eine blütenweiße Weste auf. Nach zwei souveränen Siegen spazierten die Leondinger im Heimspiel gegen die ASKÖ Neue Heimat Linz am Rande einer Niederlage, konnten aber trotz numerischer Unterzahl im Finish einen Rückstand wettmachen und das Match noch gewinnen.

In der ersrten Halbzeit war der Favorit am Drücker und hätte zur Pause deutlich führen können, doch Kapitän Marco Kobler und Heimkehrer Sabidin Ibraimi konnten gute Chancen nicht nützen. "Unser kleiner Platz ist eher ein Nachteil für uns, kommen unsere spielerischen Qualitäten hier nicht wie gewünscht zum Tragen. Trotzdem hätten wir zur Halbzeit mit 2:0 führen müssen und hatten gleich nach der Pause eine weitere gute Möglichkeit", spricht Neyder die vergebene Chance von Patrick Stefan an, der alleine vor Gästegoalie Kevin Schögl den Ball nicht im Kasten der Linzer unterbringen konnte.

Als es nach 75 Minuten immer noch 0:0 stand, dann ein Schock für die Neyder-Elf, flog Thomas Rambacher nach wiederholtem Foulspiel mit der Ampelkarte vom Platz. Nur 60 Sekunden später der nächste Tiefschlag, als Eric Edelmayr die Gästeelf von Neo-Trainer Alfred Pöcksteiner in Führung brachte. "Meine Mannschaft hat dann aber Charakter gezeigt, sich gegenseitig angespornt und konnte mit zehn Mann das Spiel noch drehen", freut sich Leondings Coach über den Doppelschlag in der Schlussphase.

Nach einem Foul an Peter Wimmer verwandelte Kobler den fälligen Elfmeter zum Ausgleich. Und nur zwei Minuten später gelang den Hausherren durch Rupert Bruckner, nach einer schönen Kombination und einem Doppelpass mit Kobler, der 2:1-Siegtreffer. "Uns ist der erhofft gute Start gelungen, gegen Neue Heimat hatten wir aber auch das Glück des Tüchtigen", so Neyder, der nun zwei richtungsweisenden Spielen entgegenblickt. "Mit Haid und Mühlbach bekommen wir es mit zwei direkten Konkurrenten zu tun. Sollten wir uns dabei mit dem Gegner jeweils die Punkte teilen, könnte ich gut damit leben. Wir haben in diesen Begegnungen aber auch die Chance, uns etwas Luft zu verschaffen."


Günter Schlenkrich

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