Westbahn Linz: Derby-Pleite für "Eisenbahner"

Seit fünf Partien waren die „Eisenbahner“ aus Linz ungeschlagen – Neue Heimat wollte punktemäßig aufschließen. In der achten Runde der 2. Klasse Mitte standen sich die ASKÖ Neue Heimat Linz und der ESV Schauer Bau Westbahn Linz in einem Stadtderby gegenüber. Erwartet wurde eine enge Angelegenheit. Diese fand jedoch nur vom Ergebnis her und nur in der ersten Halbzeit auch statt. Schlussendlich setzte sich Neue Heimat unerwartet klar mit 4:1 durch.

Patrick Gyurokas erster Streich
Nur rund 50 Zuschauer wollten mit eigenen Augen sehen, welche der beiden Mannschaften aktuell den besseren Fußball spielt. Bereits in den ersten Minuten bekamen die Fans eine eindeutige Antwort, wer dieses Mal am grünen Rasen gewillt und im Stande ist, drei Punkte einzufahren. Vom Ergebnis her blieb das Spiel jedoch lange das eigentlich erwartete knappe Duell. Nur ein Tor fiel in der ersten Hälfte. Patrick Gyuroka schoss in der 17. Minute das 1:0 für die Hausherren. Diese absolut verdiente Führung zur Pause spiegelt jedoch nicht den spielerischen Klasseunterschied wieder – die Kicker der Neuen Heimat hatten vor allem in der Offensive ein eindeutiges Übergewicht.

Binnen drei Minuten zwei Tore
Auch nach der Pause konnte man keinen Ruck bemerken - spätestens jetzt hätte dieser durch die Reihen der Gäste gehen müssen. Neue Heimat machte allerdings zu Beginn der zweiten Hälfte kurzen Prozess. Abermals Gyuroka in der 53. und Manuel Edelmayr in der 55. Minute entscheiden mit ihren Toren binnen zwei Minuten dieses Spiel nun auch in Bezug auf die erzielten Treffer. Acht Minuten später stellt Gyuroka mit seinem dritten Tor auf 4:0 für Neue Heimat. Kurios die Szene in der 70. Minute: Hussein Daher setzt sprichwörtlich alles daran, das Tor der Neuen Heimat sauber zu halten und erhält wegen Torraub die rote Karte. Der eine Mann mehr für Westbahn wirkt sich spielerisch aber kaum aus. Trotzdem erzielt Manuel Greger in der 87. Minute den Ehrentreffer für die Gäste. Eine Gelb-Rote Karte für Vladimir Djukic, der bereits in der 26. Minute das erste Mal den gelben Karton sah, ist die letzte Aktion am Platz, die zumindest für Djukic mit Konsequenzen verbunden sein wird. Die Neue Heimat überholt die „Eisenbahner“ in der Tabelle um einen Punkt. Beide Mannschaften stehen damit mit elf bzw. zehn Zählern im Mittelfeld der Tabelle.

Alexander Oppolzer (Spielertrainer ESV Westbahn Linz ): „Eine absolut inferiore Leistung unsererseits, im Moment können unsere routinierten Spieler die Jungen einfach nicht mitnehmen. Auf uns warten jetzt in der Meisterschaft sehr schwere Gegner. Die Defensive ist an und für sich gut, die vier Tore heute darf man nicht so eng sehen. Im Offensivbereich allerdings haben wir massive Probleme.“


Josef Krainer

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