Babenberg Linz: "Titelanwärter müssen uns erst schlagen"

"Nach dem Abgang von Torjäger Jürgen Hartl, der im Sommer zu Bezirksligist Doppl gewechselt ist, haben wir uns lange Zeit sehr schwer getan zu unserem Spiel zu finden und sind einfach nicht aus den Startlöchern gekommen", begründet Wolfgang Hörmedinger, Trainer der Union Babenberg Linz den Fehlstart. Nachdem die Linzer in den ersten acht Runden nur sechs Punkte sammeln konnten, war die Hörmedinger-Elf in der Folge nicht mehr zu stoppen, konnte vier der letzten fünf Spiele gewinnen und kassierte dabei keinen einzigen Gegentreffer. Trotz der Erfolgsserie ist für die Babenberger die Saison bereits gelaufen und überwintern in der 2. Klasse Mitte auf dem sechsten Platz.

"Wir haben die jüngste Mannschaft der Liga und hatten aufgrund des Abgangs unseres Torjägers einige Probleme. Umso erfreulicher ist, dass die Burschen dann eine tolle Serie starten konnten und vor allem - nach anfänglichen Schwierigkeiten in der Defensive - in den letzten Spielen die Null gestanden ist", so Hörmedinger. "Auch wenn in der Tabelle keine großen Sprünge mehr möglich sein werden, wollen wir im Frühjahr unsere Serie fortsetzen und zumindest indirekt in den Aufstiegskampf eingreifen. Bereits in den ersten Runden treffen wir auf die Top-Teams, müssen uns die Titelanwärter erst schlagen und sich quasi den Aufstieg erkämpfen."

Neben Andreas Kühr, der zu Herbstmeister Union Leonding wechselt, stehen dem Coach im Frühjahr weitere Spieler nicht zur Verfügung. "Zwei, drei Spieler müssen zum Bundesheer, weshalb wieder Junge nachrücken werden und Umstellungen vorgenommen werden müssen", weiß Wolfgang Hörmedinger, dem auch der Abgang von Torwart Lukas Jung droht, der von Blau-Weiß Linz umworben wird. Mit Andreas Prehauser (Urfahr) wechselt hingegen ein 35-jähriger Offensivspieler zum Tabellensechsten. "Weitere Kaderveränderungen sind im Winter nicht geplant", so Hörmedinger.

Geplant ist hingegen eine intensive Vorbereitung, die am kommenden Montag gestartet wird. "Die Spieler dürfen sich auf ein strammes Programm freuen, denn wir müssen die Physis optimieren, um topfit in die Rückrunde gehen zu können. Dort wollen wir dann unsere Erfolgsserie fortsetzen und wenn möglich den Schwung in die nächste Saison mitnehmen", meint der Coach.


Günter Schlenkrich

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