Chemie Linz: Kein Geld für Einkäufe

altZwölf Tore hat er im Herbst für SV Chemie Linz geschossen, nun ist Christian Neunteufel weg. Während der Stürmer bei Bezirksligist Steyregg sein Glück versuchen will, versuchte man bei den Chemikern die Lücke, die Neunteufel hinterließ, zu schließen. Gelungen ist das nicht, Ersatz ist beim Tabellenzwölften der 2. Klasse Mitte nicht in Sicht. "Wir hätten Geld ausgeben müssen, um einen neuen Stürmer zu holen. Das tun schon genügend andere Vereine in der Liga, wir aber nicht", sagt Sektionsleiter Manfred Rigler. Neuzugänge gab es dennoch, und einer von ihnen könnte zumindest für mehr Stabilität in der Mannschaft sorgen.

Nach dem enttäuschenden zwölften Tabellenrang im Herbst ist Ernüchterung bei den "Chemikern" eingekehrt, und nun ist auch noch der Top-Stürmer weg. Dennoch, die Verantwortlichen bleiben optimistisch, wollen in dieser Saison noch das Beste heraus holen. "Das Ziel ist ein einstelliger Tabellenplatz. Um diesen zu erreichen, müssen wir stabiler werden und weniger Tore kassieren, was mit Hilfe von Rückkehrer Rene Gansterer hoffentlich auch gelingt", sagt Rigler.

In den zwei Testspielen gelang das nur teilweise, gegen St. Veit/M. setzte es eine 2:6-Pleite, gegen Hagenberg erreichte man immerhin ein 1:1. "Im Spiel gegen Hagenberg haben wir uns über 80 Minuten gut präsentiert, danach sind wir etwas zurückgefallen. Die Leistung war aber passabel, darauf konnte man schon aufbauen. Gegen St. Veit taten wir uns dagegen schwer, das ist eine ganz starke Mannschaft", berichtet der Sektionsleiter. Bevor es in die Frühjahrsmeisterschaft geht, wird noch gegen Weitersfelden getestet.

Auch wenn das vorrangige Ziel bleibt, die Defensive zu stärken, stellt sich doch die Frage, wer denn vorne die Tore schießen soll. Nach dem Abgang von Neunteufel hat sich diesbezüglich aber noch niemand aufdrängen können. "Im Prinzip haben wir schon seit drei Jahren ein Stürmerproblem, und auch jetzt hat sich keiner herauskristallisieren können. Vielleicht kommt in naher Zukunft jemand von der U17 nach, in der 2. Klasse ist das ja auch nicht so schwer den Sprung in die Kampfmannschaft zu schaffen. Kaufen wollen wir keinen, das tun schon genügend andere Vereine. Gebracht hat das aber fast niemandem etwas", stellt Manfred Rigler fest.


Milan Vidovic

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