ASKÖ Leonding will wieder ganz vorne angreifen

Nachdem man beim ASKÖ Leonding den Abstieg in die 2.Klasse Mitte relativ gut verkraftet hatte, wollte man sofort wieder vorne angreifen, doch der Umbruch im gesamten Kader war fürs erste zu groß um eine stabile Saison auf den Rasen zu bringen, daher reichte es am Ende nicht ganz die hohen Ziele zu erreichen, die man sich auch selbst gesteckt hatte.

 

Ausgeglichene Leistungen über gesamte Spielzeit

Sowohl in der Hin- als auch in der Rückrunde zeigte die Mannschaft aus Leonding konstante Leistungen, für ganze vorne im Klassement reichten diese aber schlichtweg nicht aus. Mit am Ende 39 Punkten platzierte sich die ASKÖ als Sechster knapp hinter dem eigenen Ziel, den Top-Fünf, die Gründe dafür nennt Sektionsleiter Anton Reiter: "Letzten Sommer fand bei uns ein großer Umbruch statt. Nach dem Abstieg haben viele Spieler den Verein verlassen und wir füllten den Kader mit jungen Eigenbauspielern auf. Uns war klar, dass es eine schwierige Saison werden würde, blieben jedoch auch ein wenig hinter den Erwartungen zurück. Obwohl es im Frühjahr grundsätzlich besser lief, haben wir trotzdem einen Punkt weniger als im Herbst gemacht. Auch das Mindestziel wurde als Sechster am Ende knapp verfehlt." Vor allem vor eigenem Publikum kam das Team nicht ganz in Schwung und musste neben sechs Heimsiegen ganze fünfmal die Punkte dem Gegner überlassen, nur einmal gab es eine Punkteteilung.

 

Kader musste an Breite gewinnen

Ordentlich zugeschlagen hat man in Leonding in der abgelaufenen Transferperiode, doch das hat einen einfachen Grund, wie Reiter erzählt: "Die Länge der Transferliste täuscht ein wenig. Letztes Jahr war der Kader sehr knapp bemessen und es gab in der Reservemannschaft immer wieder Personalsorgen. Diese sollten nun endgültig vom Tisch sein. Natürlich haben wir uns in Hinblick auf die Kampfmannschaft auch gezielt punktuell verstärkt bzw. den Kader ergänzt. Wir sind somit breiter aufgestellt und der Trainer hat mehr Möglichkeiten auf Ausfälle, Formtiefs oder Sperren zu reagieren und flexibler Veränderungen durchzuführen." Satte elf neue Spieler kann der Verein begürßen, während sechs Akteure zu anderen Vereinen wechselten.

 

Vorbereitung dient zur Kadersichtung

"Wir trainieren aktuell dreimal pro Woche und absolvieren jede Woche ein Vorbereitungsspiel. Aufgrund der neuen Kadersituation sind die ersten Vorbereitungsspiele eher Sichtungsspiele, um sich ein Bild über die neuen Spieler zu machen. Trotz vieler Urlaube ist die Trainingsbeteiligung hervorragend. Man merkt, dass alle Spieler an einem Strang ziehen und diese Saison etwas erreichen wollen. Die Ergebnisse sind vorerst zweitrangig, wichtig wird sein, dass die Spieler die Vorgaben des Trainers umsetzen können. In den letzten beiden Spielen sollte sich dann schon eine Startelf herauskristallisieren," ergänzt der Sportchef, der auch bereits die Marschrichtung für die neue Saison ausgibt."Ich müsste lügen, wenn ich sagen würde, dass wir diese Saison nicht gerne um den Aufstieg mitreden wollen, jedoch auch die Konkurrenz schläft nicht. Ich erwarte eine ausgeglichenere Meisterschaft, mit mehreren Mannschaften, die Aufstiegsambitionen haben. Wichtig wird ein ordentlicher Start sein, um gleich von Beginn an vorne dabei zu sein." Eben diesen Start legt die ASKÖ Leonding am 18. August mit dem Auswärtsspiel gegen Babenberg hin und hofft auf einen perfekten Auftakt.

 

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