SV Urfahr: "Der eingeschlagene Weg ist der richtige"

Der SV Urfahr kam im Vorjahr als Zehnter ins Ziel und überwintert auch in der aktuellen Saison der 2. Klasse Mitte am zehnten Rang. "Nach einem Umbruch im Sommer war uns bewusst, dass es rund zwei Jahre dauern wird, bis wir über eine schlagkräftige Mannschaft verfügen. Mit einem Durchschnittalster von 19 Jahren ist das Team eines der jüngsten der Liga. Die Spieler entwickeln sich gut, weshalb wir mit dem Abschneiden in Summe zufrieden sind. Wir sind fest davon überzeugt, dass der eingeschlagene Weg der richtige ist", erklärt Sportchef Markus Ecker, der auch als Trainer die Verantwortung trägt.

 

Gelungenem Start folgte Niederlagenserie - "Baby-Sturm" fehlt die Erfahrung

Die Urfahraner kamen gut aus den Startblöcken und sammelten in den ersten vier Runden sieben Punkte. Damit hatte die Ecker-Elf ihr Pulver zunächst aber verschossen, gingen von den nächsten sieben Spielen sechs verloren, ehe sich der SVU mit einem Sieg gegen Treffling in die Winterpause verabschiedete. "Auch wenn wir den starken Babenbergern ein Unentschieden abtrotzen konnten, war der gute Start vor allem der günstigen Auslosung zu verdanken. Da die Mannschaft extrem jung und unerfahren ist, war nicht allzu viel zu erwarten, sie hat sich aber gut geschlagen. Wir sind zwar in der unteren Tabellenregion zu finden, sind aber im Plansoll", meint der Coach. Die 13 bislang gesammelten Punkte holte der Tabellenzehnte durchwegs auf eigener Anlage, die fünf Auswärtsspiele gingen allesamt verloren. Während immerhin sechs Mannschaften mehr Gegentore kassierten, durften nur zwei Teams weniger Treffer bejubeln. "Auch wenn wir relativ viele Tore erhalten haben, hat es in der Defensive über weite Strecken ganz gut geklappt. Vorne hingegen haben wir Probleme. Das hat damit zu tun, dass zumeist zwei 16-Jährige an vorderster Front agieren und unserem Baby-Sturm vor dem Tor die Erfahrung bzw. Kaltschnäuzigkeit fehlt. Zudem musste mit Marlon Aschauer unserer erfahrenster Stürmer aufgrund einer Muskelverletzung in den meisten Spielen passen", begründet Markus Ecker die mangelnde Torausbeute. 

 

Keine Transfers

In Urfahr wird sich der Kader in der Winterpause voraussichtlich nicht verändern. "Wir werden den eingeschlagenen Weg weiterhin beschreiten und setzen auch künftig auf die eigenen, jungen Spieler. Auch wenn wir die Früchte noch nicht ernten können, hat sich die Mannschaft im Herbst als geschlossene Einheit präsentiert. Zudem ist die Trainingsbeteiligung hoch, bringen die Kicker die richtige Einstellung mit und treten gut auf. Aus diesem Grund sind keine Transfers geplant und weder Zu- noch Abgänge zu erwarten, wenngleich bis zum Ende der Übertrittszeit immer etwas passieren kann", so Ecker. 

 

Rangverbesserung erwünscht

Aktuell wird in Urfahr einmal wöchentlich in der Halle trainiert, ehe am 13. Januar die Vorbereitung in Angriff genommen wird. Aufgrund der aktuellen Tabellensituation kann es für den SVU in der Rückrunde den einen oder anderen Platz nach oben gehen. "Natürlich haben wir nichts dagegen, wenn wir am Ende der Saison etwas weiter oben stehen. Aber auch im neuen Jahr geht es in erster Linie darium, dass die Mannschaft in ihrer Entwicklung den nächsten Schritt setzt und sich steigert. Wir werden versuchen, in der Rückrunde mehr Punkte zu sammeln als im Herbst", meint der Trainer. "Ich persönlich sehe der Zukunft zuversichtlich entgegen, zumal reichlich Potenzial vorhanden ist. Sollten wir von Verletzungen weitgehend verschont bleiben und die Mannschaft kopmplett antreten können, haben wir einige Möglichkeiten".

 

Transferliste

 

Günter Schlenkrich

 

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