ASKÖ Kirchberg/Thening: "Künftig werden hoffentlich ordentliche Entscheidungen getroffen"

Nach einem Gruppenwechsel absolvierte die ASKÖ Kirchberg/Thening in der 2. Klasse Mitte eine anständige Hinrunde, kam als Siebenter ins Ziel und war am Sprung in die obere Hälfte der Tabelle. Zudem hatten die Kirchberger im Reserve-Bewerb den Herbstmeistertitel erobert, weshalb sich die ASKÖ für das Frühjahr viel vorgenommen hatte und in der Spur bleiben wollte. Doch aufgrund der Corona-Pandemie fand auch für den Liga-Neulimng die Saison ein jähes Ende.

 

"Arbeit wurde nicht belohnt"

"Die Regierung hat die richtigen Maßnahmen gesetzt, der ÖFB hat die Meisterschaft meiner Ansicht nach aber zu früh abgebrochen. Es steht nach wie vor in den Sternen, wann der Spielbetrieb wieder aufgenommen werden kann, weshalb man die Entwicklung hätte abwarten müssen und gegebenenfalls die Saison im nächsten Frühjahr hätte fortsetzen und beenden können", erklärt Sektionsleiter Manfred Isak. "Die aktuelle Situation ist für den Verband nicht einfach, aber auch den Vereinen sind die Hände gebunden. In unserem Verein betreiben sowohl die Aktiven, als auch die Funktionäre hohen Aufwand, die Arbeit wurde aber leider nicht belohnt. Die Kampfmannschaft war nach einer langen Durststrecke ausgezeichnet unterwegs, zudem hat unsere Reserve den Herbstmeistertitel verloren."

 

"Investieren in den Nachwuchs und in die Infrastruktur"

Auch wenn Vizekanzler Kogler am Sonntag das Öffnen der Sportplätze und die Wiederaufnahme des Trainingsbetriebes für 15. Mai in Aussicht stellte, hält sich in Kirchberg die Motiviation in Grenzen. "Die Spieler feuen sich ungemein auf ein gemeinsames Training, dennoch fehlt die Perspektive, zumal hinter dem Start der neuen Saison ein großes Fragezeichnen steht. Zudem fehlen aktuellen Fragen die nötigen Antworten. Keiner weiß, wie es weitergeht bzw. ob zum Beispiel das Transferfenster im Sommer geöffnet wird - wenn ja, wann? Ich hoffe, dass künftig ordentliche Entscheidungen getroffen werden", sagt Isak und freut sich, dass am Hauptfeld in dieser Woche eine neue Flutlichtanlage installiert wird. "Im Gegensatz zu vielen anderen Vereinen investieren wir in den Nachwuchs und in die Infrastruktur. Sollten die Klubs umdenken, hätte die Krise auch eine positive Seite".

 

Aktuellem Personal wird weiterhin das Vertrauen geschenkt

In Kirchberg ist man stolz darauf, vorwiegend mit eigenen Spielern zu arbeiten. "Wir haben diesen Weg eingeschlagen und werden ihn weitehrin gehen. So ist das U17-Team geschlossen in die Kampfmannschaft nachgerückt", weiß der Sektionsleiter. Auch beim Liga-Neuling wird seit einigen Wochen im Home Office gearbeitet. "Die Spieler arbeiten fleißig, absolvieren ein Heim-Programm und halten sich selbständig fit. Da der Start der neuen Saison nicht in Sicht ist, ist eine seriöse Kaderplanung nicht möglich, wenngleich wir dem aktuellen Personal grundsätzlich weiterhin das Vertrauen schenken", geht Manfred Isak davon aus, dass der Kader sich kaum oder gar nicht verändern wird.

 

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