Spielertrainer beweist mit seiner Einwechslung ein „goldenes Händchen“

altaltExklusiv auf unterhaus.at gab Alexander Oppolzer, seines Zeichens Spielertrainer des ESV Westbahn Linz Schauer Bau, seinen Experten-Tipp für den ersten Spieltag ab. Dabei prophezeite er zwar einen Erfolg seines Teams über die ASKÖ Ebelsberg Linz, betonte aber zugleich, dass die Partie wahrscheinlich hart umkämpft sein würde. Dass Oppolzer mit seiner Einschätzung Recht behalten sollte, dafür sorgte der Betreuer der „Eisenbahner“ durch sein Siegtor kurz vor Schluss selbst. Ebelsberg, das zwischenzeitlich zum 1:1 ausglich, hatte zu diesem Zeitpunkt, nach einem Ausschluss, schon nur mehr 10 Spieler auf dem Feld.

Starke Leistung mit Tor selbst belohnt

ESV Westbahn Linz war für viele in dieser Begegnung zumindest leichter Favorit. Diese Rolle versuchten die Schützlinge des Trainerduos Oppolzer-Pfann auch von Anfang an gerecht zu werden. Die Heimelf hatte von Beginn an mehr Spielanteile und kreierte sich zudem gute Möglichkeiten. Einzig vor dem Tor versagten bei so manchen Westbahn-Akteur an diesem Tag die Nerven. In der 21. Minute gingen die „Eisenbahner“ nach einem Fehler in der gegnerischen Verteidigung, dann durch Jürgen Siegl, welcher in dieser Begegnung zu den Besten am Platz zählte, schließlich doch in Führung. Weitere Tore sollten die Zuschauer am Westbahnplatz zumindest im ersten Durchgang keine mehr zu sehen bekommen.

Joker wechselt sich selbst ein und sticht

Auch nach Wiederanpfiff schien zunächst alles für einen Sieg des ESV zu sprechen. Die Hausherrn verabsäumten es aber ein zweites Tor nachzulegen, was sich nach 66 Minuten rächen sollte. Martin Stundner war es, der unter Mithilfe von Westbahn-Keeper Marco Lambauer, für Ebelsberg ausgleichen konnte. Nur wenige Augenblicke später schickte Schiedsrichter Roland Eidenberger Burak Öney mit Gelb-Rot vorzeitig unter die Dusche, wodurch die Gäste, die letzten 20 Minuten mit einem Mann weniger auf dem Platz in Angriff nehmen mussten. Die Begegnung wurde nun, wohl auch unterstützt durch die hohen Temperaturen, immer hektischer. Ebelsberg gelang es lange, mit einem Spieler weniger das Unentschieden und somit einen Punkt festzuhalten. Dass die Mannen von Trainer Patrice Mbock am Ende dann doch mit leeren Händen dastanden, dafür sorgte Alexander Oppolzer. Der eigentlich verletzte Spielertrainer des ESV Westbahn wechselte sich kurzer Hand eine Viertelstunde vor Schluss selbst ein, um nur wenige Minuten später das entscheidende 2:1 zu erzielen.

Der Siegtorschütze der „Eisenbahner“ war nach dem Schlusspfiff zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft: „Ganz generell betrachtet, war die Leistung meiner Spieler in Ordnung. Das Einzige, das ich in dieser Partie beanstanden muss, ist die schlechte Chancenauswertung, denn eigentlich hätte der Sieg höher ausfallen müssen.“


von Michael Obrecht


 

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