Westbahn Linz feiert zweiten Sieg im zweiten Spiel

altaltDie 1b-Mannschaft der Union Edelweiß Linz und der ESV Westbahn Linz hatten, bevor es zu ihrem direkten Aufeinandertreffen kam gemein, dass sie beide erst ein einziges Meisterschaftsspiel in den Beinen hatten. Bescherte die Auslosung den beiden Teams doch bereits in den ersten beiden Runden je ein spielfreies Wochenende. Der Start in die neue Spielzeit verlief für die zwei Vereine recht unterschiedlich. So mussten sich die „jungen Wilden“ der Union Edelweiß bei ihrer Auftaktpartie am vergangenen Wochenende Dionysen/Traun trotz ansprechender Leistung geschlagen geben. Die „Eisenbahner“ feierten bei ihrem Einstand in die neue Saison hingegen einen knappen 2:1-Sieg gegen Ebelsberg Linz.

Auftakt nach Maß

Wenn man im „großen Fussballlexikon“ nachschlagen würde, was der Ausdruck „Auftakt nach Maß“ bedeutet, dann würde man recht wahrscheinlich eine Beschreibung finden, die sehr genau den Start des ESV in diese Partie widerspiegeln würde. Den Gästen gelang es gleich, ihre ersten drei Chancen, die sie in diesem Spiel vorfanden, allesamt in Tore zu verarbeiten. Bereits in der 3. Minute war Markus Krajinovic zur Stelle, um einen Westbahn-Konter zum 0:1 erfolgreich abzuschließen. Nach rund einer Viertelstunde Spielzeit war es abermals die Nummer 10 der „Eisenbahner“, die erneut den Ball im gegnerischen Gehäuse versenkte. Als dann noch Spielertrainer Alexander Oppolzer höchstpersönlich sein Team mit drei Toren in Führung brachte, war diese Begegnung sehr früh zumindest bereits vorentschieden.

Weiterhin ohne Tor

Von den Spielanteilen her war die Partie eigentlich von Beginn an bis zu diesem Zeitpunkt recht ausgeglichen gewesen, so dass der Spielstand nach 24 Minuten nicht das wiedergab, was sich auf dem Platz großteils abspielte. Die Moral von Edelweiß Linz 1b war auch nach diesen drei Gegentreffern noch intakt. Die Hausherrn waren sichtlich nicht gewillt, sich in ihr Schicksal zu ergeben und in ein mögliches Debakel zu laufen. Den Mannen von Trainer Otto Heigl fehlte es aber etwas an Durchschlagskraft in der Offensive. Die Heimelf war an diesem Tag einfach nicht so torgefährlich wie ihr Konkurrent. Auch in ihrem ersten Spiel gegen Dionysen/Traun war die Reserve des Radio OÖ-Ligisten trotz gutem Spieles ohne erzielten Treffer geblieben und auch in dieser Begegnung sollte ihr es nicht gelingen das Runde im Eckigen unterzubringen. Den Endstand in diesem Spiel besorgte schließlich Westbahns stürmender Coach Alexander Oppolzer, der in der 67. Minute aus einem Strafstoss heraus auf 0:4 erhöhte.


Alexander Oppolzer (Trainer des ESV Westbahn Linz):

„Das junge 1b-Team von Edelweiß Linz hatte sich bereits in der vergangenen Runde gegen Dionysen/Traun trotz der Niederlage sehr stark präsentiert. Auch in diesem Spiel hat die Truppe von Otto Heigl bis zum Schluss hin eigentlich gut mitgespielt. Unser Start in diese Partie war aber natürlich optimal, wenn man aus seinen ersten drei Chancen, drei Tore macht. Vor allem unser Stürmer Markus Krajinovic hat in der Anfangsphase den entscheidenden Unterschied ausgemacht. Auch in der Folge konnten wir etwas mehr Druck ausüben und uns vor allem mehr Möglichkeiten als unser Gegner herausspielen. Defensiv sind wir ebenso sehr gut gestanden, so dass wir nur sehr wenig zugelassen haben. Zum Abschluss möchte ich aber dennoch der jungen Mannschaft von Edelweiß ein Kompliment aussprechen, weil sie wirklich, auch nach diesem für sie katastrophalen Spielverlauf, die gesamten 90 Minuten brav weitergekämpft hat und nie aufgegeben hat.“

Michael Obrecht

 

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