Linzer Derby in der Nachspielzeit entschieden

altaltDer ESV Westbahn Linz gehörte nach Spieltag Nummer drei zu den vier Vereinen, die bislang eine maximale Punkteausbeute vorweisen können. An diesem Wochenende mussten die Linzer versuchen, diese Serie im Heimspiel gegen die zuletzt spielfreie ASKÖ Neue Heimat zu verteidigen. Lange Zeit sah es in diesem Innerlinzer Duell danach aus, als würde der ESV erstmals in dieser Saison Punkte liegenlassen müssen. In der Nachspielzeit sollte den Schützlingen von Spielertrainer Alexander Oppolzer dann aber doch noch der alles entscheidende Treffer gelingen.

Ein Duell auf Augenhöhe

In der vergangenen Spielzeit konnte sich, wenn es zum Aufeinandertreffen dieser beiden Teams kam, stets die Heim-Mannschaft klar durchsetzen. An diesem Tag blieb ein Kantersieg des Gastgebers, so viel sei schon einmal verraten, jedoch aus. In der ersten Hälfte bekamen die rund 80 Zuschauer, welche auf den Westbahnplatz gepilgert waren, eine sehr ausgeglichene Partie dargeboten. Beide Teams begegneten sich zunächst auf Augenhöhe. Die als leichter Außenseiter in diese Begegnung gegangenen Gäste spielten gut mit und präsentierten sich gegenüber dem ESV als absolut gleichwertiger Gegner. Für einen Torerfolg sollte es für die Pöcksteiner-Elf in Halbzeit Nummer eins aber nicht reichen. Da auch die Hausherrn keine ihrer Chance nutzen konnten, ging es mit einem torlosen Unentschieden in die Kabinen zur Pausenansprache.

Siegtor in allerletzter Sekunde

Nach Wiederanpfiff kam dann das Spiel der „Eisenbahner“ immer besser ins Rollen. Der ASKÖ Neue Heimat gelang es nicht mehr so gut, wie in den ersten 45 Minuten, die Partie offen zu gestalten. So blieben die Gäste nach dem Seitenwechsel bis auf einen Weitschuss und die eine oder andere nicht gut genug zu Ende gespielte Konterchance harmlos. Die Heimelf hingegen machte ihrerseits Druck und kam somit zu guten Gelegenheiten, welche jedoch allesamt ungenützt blieben. Als dann der ESV auch noch zum wiederholten Male in dieser Partie am Aluminium scheiterte, hatte man das Gefühl, dass diese Begegnung wohl ohne Tore beendet werden würde. In der 92. Minute passierte aber dann das nicht mehr für möglich gehaltene. Der in der Halbzeit eingewechselte Necmettin Ünsal setzt sich am linken Flügel gekonnte in Szene, ehe er mit seinem Stanglpass Markus Krajinovic ideal bediente. Der Stürmer ließ sich diese Gelegenheit nicht mehr entgehen und drückte das Leder über die Linie. Durch diesen „lucky punch“ in der Nachspielzeit durfte sich Westbahn Linz auch im dritten Spiel in dieser Meisterschaft über drei Punkte freuen. Für die ASKÖ Neue Heimat hätte hingegen das Linzer-Derby nicht bitterer enden können.


Alexander Oppolzer (Spielertrainer des ESV Westbahn Linz Schauer Bau):

„In der ersten Hälfte waren beide Teams gleichwertig. Dies auch deshalb, da uns die ASKÖ Neue Heimat zu Beginn etwas die Schneid abgekauft hat. Im zweiten Durchgang waren wir dann aber die klar bessere Mannschaft und die Gäste fielen immer mehr zurück. Als wir dann aber eine gute Möglichkeit nach der anderen nicht zu nutzen vermochten und zudem dann auch noch die Umrandung des gegnerischen Gehäuses gleich mehrfach strapazierten, hatte ich so ein Gefühl, als könnten wir noch den ganzen Tag lang weiterspielen, ohne je ein Tor zu schießen. Dass uns dann doch noch der Siegtreffer in der Nachspielzeit gelungen ist, ist natürlich großartig.“


von Michael Obrecht


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