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Neuer Vorstand und neuer Trainer! Aufbruchstimmung beim SV Franckviertel Linz

In der Saison 2018/19 der 2. Klasse Mitte kam der SV Franckviertel Linz als Vorletzter ins Ziel und zierte in den beiden coronabedingt abgebrochenen Meisterschaften jeweils das Ende der Tabelle. Auch in der vergangenen Saison wurden die Linzer die "Rote Laterne" nicht los und landeten mit lediglich zehn Punkten am Konto am letzten Platz. "Auch wenn wir das Saisonziel, nicht Letzter zu werden, verfehlt haben, war im Frühjahr ein Aufwärtstrend zu erkennen. In etlichen Spielen waren die Leistungen ansprechend und haben selbst gegen das eine oder andere Top-Team gut mitgehalten. Zudem wird im Nachwuchs ausgezeichnete Arbeit geleistet und stellen insgesamt zehn Mannschaften", erklärt Edvin Aliu, der seit fünf Monaten als Sportlicher Leiter die Verantwortung trägt und nach dem kurzfristigen Ende der Ära des Trainer-Duos, Vedat Dogru und Gökhan Ecer, die Mannschaft im letzten Match gecoacht hat.

 

"Böser Auswärtsfluch": In der Fremde seit 11. Juni 2017 (!) sieglos

Nur gegen Alkoven und Dardania konnte der SV jeweils einen "Dreier" einfahren, in den übrigen 24 Spielen teilten die Linzer mit dem Gegner vier Mal die Punkte und mussten nicht weniger als 20 Niederlagen einstecken. Das Schlusslicht durfte lediglich 22 Treffer bejubeln, im Franckviertler Kasten schlug es aber heftig ein, zappelte der Ball gleich 109 Mal in den Maschen. "Auch wenn der Blick auf die Tabelle anderes vermuten lässt, war im Frühjahr eine deutliche Steigerung zu erkennen, sind im Gegensatz zum Herbst viele Ergebnisse knapper ausgefallen. Es ist uns leider nicht gelungen, den letzten Platz zu verlassen, die Mannschaft hat in der Rückrunde über weite Strecken aber eine anständige Performance abgeliefert und war konkurrenzfähig", so Aliu. Die beiden Siege konnten die Linzer jeweils auf eigener Anlage feiern, in der Fremde ist der SV jedoch ein gerngesehener Gast und kämpft mit einem "bösen Auswärtsfluch". Die Linzer sind in der Fremde seit 11. Juni 2017 (!) sieglos und kassierten in den letzten 50 Auswärtsspielen nicht weniger als 46 Niederlagen. "Dass wir auswärts Probleme haben, ist uns bekannt, dass der letzte Auswärtssieg aber vor fünf Jahren war, haben wir nicht gewusst. Demzufolge werden wir versuchen, den Auswärtsfluch ehestmöglich zu bannen", meint der Sportchef.

Neuer Trainer - sechs neue Kräfte und fünf Abgänge

Seit wenigen Tagen schwingt im Franckviertel ein "alter Bekannter" das Trainerzepter. "Enrico Hoflehner war im Verein vor vielen Jahren als Nachwuchstrainer aktiv, zuletzt beim FC Dardania tätig und kehrt nach einer Auszeit wieder zu uns zurück. Wir sind von seinen Qualitäten überzeugt und freuen uns über seine Rückkehr", sagt Edvin Aliu, der mit Fatijan Murturi, Granit Qafleshi und Drenat Spahiu (alle Dardania), Ardit Ragipi (Sphinx) und Adlan Asukanov (ASKÖ Leonding) fünf neue Spieler verpflichtete. Mit Dominik Hoflehner (Neue Heimat) streift auch des Sohn des Neo-Trainers das SV-Trikot über. "Das Transferprogramm ist noch nicht abgeschlossen und führen aktuell verschiedene Gespräche. Wenn alles klappt, sollten zumindest drei weitere Kicker zu uns stoßen", kündigt der Sportchef Transfers an. Homayoun Sherzad (Ebelsberg), sowie Mamadou Diallo, Shishay Tekle und Amel Ljutic (alle Westbahn) sind nicht mehr dabei.

Neue Obfrau und hoher Frauenanteil im Vorstand - mittelfristig wird Präsenz im Tabellenmittelfeld angestrebt

Im Franckviertel ist man zuversichtlich, den Pfeil in die richtige Richtung drehen zu können. "Der Verein hat sich im Winter neu aufgestellt, ist seit geraumer Zeit eine Aufbruchstimmung zu spüren. Erfreulich ist, dass mit Simone Rienesl eine Obfrau die Geschicke des Vereins leitet und zudem im Vorstand der Frauenanteil außerordentlich hoch ist. Ich denke, dass ist in Österreich vielleicht sogar einzigartig", so Aliu, der vorsichtig optimistisch der neuen Saison entgegenblickt. "Nach der Neuausrichtung des Vereins und der Bestellung eines neuen Trainer, weht frischer Wind. Wir verfolgen einen Drei-Jahres-Plan, wollen in der nächsten Saison die Rote Laterne loswerden und mittelfristig ins Mittelfeld der Tabelle vorstoßen".

 

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