Westbahns „Erfolgszug“ auch von Mühlbach nicht zu bremsen

altaltIm Spitzenspiel der fünften Runde in der 2. Klasse Mitte empfing die Union Mühlbach den ESV Westbahn Linz. Beide Vereine konnten vor ihrem direkten Aufeinandertreffen bislang alle ihre Begegnungen für sich entscheiden. An diesem Spieltag sollte zumindest aber eine der beiden Mannschaften erstmals in dieser Saison Federn lassen müssen. In der abgelaufen Spielzeit blieb, wenn es zu diesem Duell kam, stets die Heim-Mannschaft siegreich. Diese Serie sollte schlussendlich nicht fortgesetzt werden, waren es doch die Hausherrn aus Mühlbach, die sich in einem engen Match geschlagen geben mussten.

Torhüter in Topform

Von Beginn an schenkten sich beide Teams in dieser Begegnung nichts. In einem Duell auf Augenhöhe gelang es weder der Union Mühlbach, noch den Gästen das berühmte Zepter in die Hand zu nehmen und das Spiel zu diktieren. Die etwas besseren Chancen im ersten Durchgang fand der ESV vor. Zu nutzen vermochten die „Eisenbahner“ aber keine einzige, auch weil Spielertrainer Alexander Oppolzer höchstpersönlich sich die eine oder andere gute Einschussgelegenheit entgehen ließ. An Tormöglichkeiten mangelte es auch der Heimelf nicht, jedoch waren die Mannen von Trainer Mario Sipura im Abschluss genauso glücklos wie ihre Konkurrenten. So kam es, dass dem Publikum in der Gössnparkarena zumindest in der ersten Halbzeit nicht ein einziges Tor vergönnt war. Hauptverantwortlich dafür waren auch die wirklich starken Leistungen der beiden Torhüter. Sowohl Mühlbach-Keeper Mario Gruber, als auch Marco Lambauer im Kasten der Linzer konnten sich immer wieder auszeichnen und so ihr Team vor einem Verlusttreffer bewahren.

Sorgt Krajinovic erneut für die Entscheidung?

Durchgang Nummer zwei ähnelte im Spielgeschehen zunächst sehr stark dem ersten. In einer total offenen Partie ging es hin und her, ehe den Gästen in der 65. Minute ein Freistoss zugesprochen wurde. Jürgen Siegl trat an und flankte den Ball auf das lange Eck. Dort wartete Markus Krajinovic, um per Kopf dieses Zuspiel im gegnerischen Tor zu versenken. Die Nummer 10 des ESV erzielte bereits am vergangenen Spieltag gegen die ASKÖ Neue Heimat den Siegtreffer in der Nachspielzeit und auch sein Tor in diesem Spiel sollte sich letztendlich als unendlich wertvoll herausstellen.

Vierter Sieg en suite

Mühlbach versuchte nach diesem Rückschlag noch einmal alles. Je länger die Partie dauerte desto höheres Risiko gingen die Hausherrn ohne dafür aber belohnt zu werden. Aufgrund des ungebremsten Offensivdranges der Mühlbacher ergaben sich natürlich für Westbahn Räume zum Kontern. Die Linzer konnten diese jedoch nicht zu einem alles entscheidenden 0:2 nützen, auch weil man das Spielgerät nicht im leeren Tor unterbringen konnte. Diese vertane Gelegenheit sollte sich letztlich jedoch nicht mehr rächen, denn dem ESV gelang es den knappen Vorsprung über die Zeit zu bringen. Die „Eisenbahner“ feiern im vierten Spiel ihren vierten Sieg und bleiben somit weiterhin mit blütenreiner Weste. Die Mühlbacher lernen in dieser Meisterschaft hingegen erstmals das Gefühl einer Niederlag kennen, welches sich aufgrund des engen Spielverlaufes wohl doppelt bitter anfühlt.


Alexander Oppolzer (Spielertrainer des ESV Westbahn Linz Schauer Bau):

„Über die gesamten 90 Minuten sind sich in dieser Partie zwei ebenbürtige Gegner gegenübergestanden. In der ersten Hälfte muss ich mich persönlich an der Nase nehmen, habe ich doch gleich mehrere gute Möglichkeiten ausgelassen. Die Zuschauer haben sicherlich nicht nur eine spannende, sondern auch eine sehr gute Partie gesehen. Unser Sieg ist gewiss nicht unverdient, hatten wir doch ein leichtes Chancenplus. Die Standardsituation, welche schließlich zum Siegtor geführt hat, war einstudiert und im Training schon oft geübt. Unsere tolle Serie auch nächste Woche im Spiel gegen Oedt aufrecht zu erhalten wird sehr schwierig werden.“


von Michael Obrecht


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