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FC Stahl Linz plant Kader-Erweiterung

Nach einer schwachen Rückrunde kam der FC Stahl Linz in der vergangenen Saison der 2. Klasse Mitte nur als Neunter ins Ziel. In der aktuellen Meisterschaft konnten sich die "Vöestler" steigern, sammelten im Herbst 20 Punkte und überwintern als Fünfter in Lauerstellung. "Nach dem enttäuschenden Frühjahr sind wir im Herbst mit zunehmendem Saisonverlauf in Schwung gekommen und konnten uns am Ende der Hinrunde mit einer Siegesserie eine vernünftige Ausgangsposition verschaffen", nimmt Trainer Endrico Schmoll die Steigerung seines Teams zufrieden zur Kenntnis.

 

Holpriger Start, aber bärenstarkes Finish

Der FC kam holprig aus den Startblöcken und ergatterte in den ersten beiden Spielen nur einen Punkt. In den sieben folgenden Runden standen drei Siegen ebenso viele Niederlagen gegenüber, ehe die Linzer am Ende der Hinrunde sich von ihrer besten Seite zeigten und die letzten drei Partien allesamt gewinnen konnten. "Am Beginn der Saison war es nicht einfach und hatten zunächst mit Personalproblemen zu kämpfen. Da mir in Summe nur rund 16 Spieler zur Verfügung stehen und der Kader nicht der größte ist, haben wir uns schwer getan, die Ausfälle zu kompensieren. Am Schluss, als die meisten Spieler wieder fit waren, ist es super gelaufen", so Schmoll.

Starke Performance auf fremden Plätzen

In der Fremde war die Schmoll-Elf schwer zu biegen und konnte von sechs Auswärtsspielen vier gewinnen. Auf eigener Anlage ist jedoch reichlich Luft nach oben vorhanden, musste sich der Tabellenfünfte drei Mal geschlagen geben. "Auswärts spielen wir zumeist auf größeren Plätzen und tun uns dort aufgrund unserer Spielstärke etwas leichter. Der eigene Platz in Auwiesen ist aber nicht der größte, zudem mussten wir einige Spiele am Kunstrasen bestreiten und dieser Platz ist noch kleiner. Denn gegen defensivausgerichtete Mannschaften tun wir uns grundsätzlich sehr schwer", begründet der Coach die durchwachsene Heim-Bilanz.

17 Schadalov-Tore

Während nur vier Mannschaften mehr Gegentore kassierten, trafen lediglich die Kicker aus der Neuen Heimat öfter ins Schwarze - Movsar Schadalov zeichnete für 17 der 36 Stahl-Treffer verantwortlich und führt die Torschützenliste an. "Vorne ist es nahezu perfekt gelaufen, haben jedoch seit längerer Zeit nicht mehr so viele Tore kassiert. Die viel zu vielen Gegentore hatten damit zu tun, dass wir aufgrund der Ausfälle in der Abwehr immer wieder umstellen und zudem auch den Torwart wechseln mussten", weiß Endrico Schmoll.

Mögliche Transfers - Stajkovski vor Abschied

Beim FC Stahl wird aktuell einmal wöchentlich in der Halle gekickt, ehe am 12. Januar der Startschuss zur Vorbereitung fällt. Bei den sieben geplanten Testspielen wird voraussichtlich die andere oder andere Neuerwerbung mitwirken. "Wir sind bestrebt, den Kader breiter aufzustellen und werden im Winter vermutlich einige Transfers tätigen. Ich würde mich freuen, wenn in der Rückrunde vier, fünf neue Spieler zur Verfügung stehen", wünscht sich der Trainer Verstärkungen. Bei Alexandar Stajkovski stehen die Zeichen jedoch auf Abschied - der 29-Jährige, der seit rund fünfeinhalb Jahren das FC-Trikot trägt, steht vor einem Wechsel nach Pucking und wird im neuen Jahr wahrscheinlich in der 1. Klasse kicken.

Trotz sieben Punkten Rückstand, Zuversicht in Linz

Nach der Siegesserie am Ende der Hinrunde macht man sich in Linz Hoffnungen, in den Aufstiegskampf noch eingreifen zu können. "Der Rückstand auf die beiden Top-Teams, St. Martin und Neue Heimat, beträgt sieben Punkte. Das ist nicht wenig, nach einer intensiven Vorbereitung kann dieser Rückstand mit einer starken Rückrunde aber durchaus wettgemacht werden. Sollte es uns gelingen, an die Siegesserie vom Herbstausklang anzuknüpfen, ist noch viel möglich", blickt Schmoll der entscheidenden Phase der Meisterschaft vorsichtig optimistisch entgegen. "Die Liga ist ungemein ausgeglichen, kann fast jeder jeden schlagen. Schon am Beginn der Rückrunde wird sich weisen, wohin die Reise gehen kann, denn schon im zweiten Match geht es gegen Neue Heimat um big points". 


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