SV Alkoven: "Können jeden schlagen, aber auch gegen jeden verlieren"

Nach einer ordentlichen Rückrunde beendete der SV Sparkasse Alkoven die vergangene Saison der 2. Klasse Mitte am siebenten Platz. In der aktuellen Punktejagd gerieten die Hausruckviertler früh ins Hintertreffen, weshalb es für die Mannen von Trainer Dominik Neuwirth im Herbst nur zum zehnten Rang reichte. "Im Sommer ist die Vorbereitung nicht nach Wunsch verlaufen, zudem haben zwei Leistungsträger am Beginn der Saison aufgehört. Wir wollten uns eigentlich im Bereich des oberen Tabellendrittels präsentieren, aufgrund des schlechten Saisonstarts sowie unserem dünnen Kader hat es dazu aber nicht gereicht", erklärt Obmann Kurt Franzmeyer.

 

Klassischer Fehlstart

Die Neuwirth-Elf kam nicht wirklich aus den Startblöcken und mussten in den ersten vier Spielen drei Niederlagen einstecken. Auch zum Herbstausklang gingen die Kicker aus dem Bezirk Eferding leer aus, in den sieben Partien dazwischen konnten die Alkovener aber immerhin vier Siege feiern. "Leider ist der Start in der Hose gegangen, der weitere Saisonverlauf war von einem ständigen Auf und Ab geprägt. Da die Personaldecke dünn ist, haben wir uns schwer getan, die Ausfälle zu verkraften - anderen Mannschaften ist es aber vermutlich ähnlich ergangen", so Franzmeyer. "Um in der Tabelle weiter oben zu stehen, hat letztendlich die nötige Konstanz gefehlt. Es ist erhebliches Potenzial vorhanden und können jeden Gegner schlagen, aber auch gegen jeden verlieren". 

Jede Menge Tore, vorne und hinten

Die Alkovener feierten drei Heimsiege und fuhren in der Fremde zwei "Dreier ein. Nur drei Mannschaften konnten mehr Treffer bejubeln - Steven Mahringer und Naim Durguti zeichneten für nicht weniger als 20 der 28 SVA-Tore verantwortlich. Aber auch nur die letzten Drei der Tabelle kassierten mehr Gegentore. "In der Defensive haben sich die Ausfälle besonders stark ausgewirkt, fehlt den jungen Spielern die Erfahrung und haben mit 30 Gegentore viel zu viele erhalten. Vorne hat es über weite Strecken ganz gut funktioniert, war auf Mahringer, der an guten Tagen des Öfteren den Unterschied ausmacht, zumeist Verlass", freut sich der Obmann über die vielen Alkovener Tore. "Auch wenn wir unter den Erwartungen geblieben sind, waren wir Mitte der Hinrunde ganz gut unterwegs und haben nach dem verpatzten Start noch das Beste daraus gemacht".

Verzicht auf Verstärkungen

Am nächsten Montag wird im Hausruckviertel das Training wieder aufgenommen und am 11. Februar, am Kunstrasen in Weißkirchen, gegen die Reserve von Landesligist SC Marchtrenk das erste Testspiel bestritten. Bei diesem Kräftemessen werden die "üblichen Verdächtigen" mitwirken. "Wie die meisten anderen Vereine müssen uns auch wir aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nach der Decke strecken und mit den geringen finanziellen Ressourcen behutsam umgehen. Für Transfers wird kein Geld ausgegeben und verzeichnen im Winter keine Zugänge. Es rücken jedoch einige Talente aus den eigenen Reihen in den Kader nach", begründet Kurt Franzmeyer den Verzicht auf Verstärkungen. Ein junger Kaderspieler ist im neuen Jahr nicht mehr dabei, Sebastian Begicevic wechselt zur ASKÖ Eferding/Fraham.

"Möchten die Talente in die Mannschaft integrieren"

Sieht man von den beiden Top-Teams, St. Martin und Neue Heimat, sowie Schlusslicht Franckviertel ab, sind in der Tabelle sämtliche Mannschaften dicht gedrängt - selbst der Drittplatzierte aus Kirchberg hat nur fünf Punkte mehr am Konto. "Es ist richtig, dass die Teams eng beisammenliegen und es somit theoretisch relativ weit nach oben gehen kann. Natürlich streben wir eine Rangverbesserung an, mehr als Platz sechs oder sieben ist aber vermutlich nicht machbar. Denn wir forcieren die jungen Spieler und möchten die Talente in die Mannschaft integrieren", steht für den Obmann die Entwicklung des Teams im Vordergrund.

 

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