Ausschlüsse schmälern Zöhrdorfs Freude über den zweiten Saisonsieg

altaltSechs lange Runden mussten die Spieler, Betreuer und Fans der ASKÖ Zöhrdorf Linz auf die ersten Punkte in dieser Meisterschaft warten. Am vergangenen Wochenende gelang dann „endlich“ mit einem 5:0-Auswärtssieg über Chemie Linz so etwas wie ein Befreiungsschlag. Durch dieses Erfolgserlebnis mental gestärkt wollten die Linzer auch gegen den ATSV St. Martin/Traun für erneuten Zuwachs auf ihrem Punktekonto sorgen. Die Trauner reisten aber ebenfalls, dank des zuletzt errungenen Sieges im Derby gegen Dionysen, mit dem nötigen Selbstvertrauen im Gepäck an. Bei St. Martin durfte man zudem gespannt sein, ob Neo-Trainer Raimund Ferlitz auch in seinem zweiten Spiel, den ATSV zu einem vollen Erfolg führen würde können.

Taktische Umstellungen fruchten

Beide Mannschaften versuchten von Beginn an in diesem Spiel das Mittelfeld schnell zu überbrücken. Zu einem Torerfolg sollte dieses taktische Konzept aber in der ersten Hälfte weder der Heimelf noch den Trauner verhelfen. Die eine oder andere Chance mehr, um in Führung zu gehen, konnten sich in Durchgang Nummer eins die Zöhrdorfer herausspielen. Letztendlich endete aber eine recht ausgeglichene erste Halbzeit, wie bereits erwähnt, torlos. Den besseren Start in den zweiten Abschnitt erwischten die Mannen von Spielertrainer Richard Katzlberger. Dieser hatte in der Pause sein Team bezüglich der Formation umgestellt, was sich nach Wiederbeginn als goldrichtig herausstellen sollte. Die Hausherrn konnten sich aufgrund der taktischen Veränderung vor allem in der Anfangsphase der zweiten Hälfte doch ein Übergewicht im Spiel erarbeiten. Belohnt sollte dies in der 50. Minute werden, als Manuel Edelmayr Zöhrdorf per verwandelten Elfmeter in Führung brachte. Den Strafstoss vorausgegangen war ein hartes Einsteigen gegen Markus Kallinger.

Unrühmliches Ende

St. Martin versuchte bis zum Schluss hin eine passende Antwort auf diesen Gegentreffer zu finden, gelingen sollte dies der Ferlitz-Elf aber nicht mehr. Wobei man aber dazusagen muss, dass die Gäste zumindest in einer Szene ganz knapp am Ausgleich dran waren. Schiedsrichter Jürgen Licht verweigerte aber einem vermeintlichen Tor der Trauner aufgrund einer angeblichen Abseitsstellung die Anerkennung. Die letzte Aktion in diesem Spiel war leider Gottes keine besonders rühmliche. So flogen in der allerletzten Minute gleich drei Spieler mit Rot vom Platz. Auslöser dieses Massenausschlusses war eine Auseinandersetzung zwischen Zöhrdorfs Mittelfeldmotor Patrik Herrmann und Razyar Hama-Tofik. Erstgenannter revanchierte sich mit einer Tätlichkeit an St. Martins Nummer 3, nachdem er am Boden liegend zuvor angeblich vom Trauner getreten wurde. Schlussendlich kassierten beide Streithähne vom Unparteiischen den roten Karton. Über diese Entscheidung zeigte sich in der Folge Zöhrdorfs Kapitän Markus Kallinger wenig erfreut, was er dem Referee auch in einer nicht ganz einwandfreien Form mitteilte. Am Ende handelte auch er sich mit diesem Protest einen Platzverweis ein. Am Spielausgang und somit am zweiten Sieg in Folge der Gastgeber sollte all dies nichts mehr ändern. Die Gesperrten Spieler werden beiden Teams in der nächsten Runde oder vielleicht sogar Runden sicherlich schmerzlich vermissen.


Richard Katzlberger (Trainer der ASKÖ Zöhrdorf Linz):

„Ich denke, dass das Resultat von 1:0 in Summe auch gerecht ist, war doch mein Team unterm Strich etwas stärker als St. Martin. Vor allem die ersten 15 Minuten nach der Pause gehörten klar uns. Nach dem Führungstor haben wir dann den Vorsprung relativ souverän über die Zeit gebracht, sieht man von dem Abseitstor, welches die Trauner erzielt haben, einmal ab. Die Ausschlüsse gegen Ende der Partie stellen somit den einzigen negativen Punkt in einer ansonsten sehr erfreulichen Bilanz, welche ich nach diesem Spiel ziehen kann, dar.“



von Michael Obrecht


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