Westbahn Linz gibt erneut Zwei-Tore-Vorsprung noch aus der Hand

altaltIm Spiel zwei nach der Ära Herbert Feigl gastierte die Union Raiba Pucking, zwar noch nicht unter der Leitung von Neo-Cheftrainer Helmut Mayr, welcher beruflich verhindert war, beim ESV Westbahn Linz Schauer Bau. Beide Teams hatten in dieser Begegnung die Möglichkeit, mit einem Sieg und den damit verbundenen drei Zählern, den Anschluss an die beiden vor dieser Runde punktegleichen Spitzenreitern aus Oedt und Kirchberg/Thening zu wahren. Die „Eisenbahner“ kassierten gegen die eben genannten Ligaanführer zuletzt zwei Niederlagen in Folge, weshalb die Mannen rund um Spielertrainer Alexander Oppolzer natürlich hochmotiviert waren, an diesem Samstag wieder auf die Erfolgsschiene zurückzukehren.

Westbahn startet mit Volldampf voraus

Der ESV erwischte einen traumhaften Start in diese Begegnung, führte doch gleich die erste Torchance des Gastgebers zum ersten Tor im Spiel. Die frühe Führung der Linzer resultierte aus einer feinen Einzelaktion vom jungen Dominik Kneissl, welcher sich aus rund 20 Metern ein Herz gefasst hatte. Die Mannschaft von Spielertrainer Alexander Oppolzer schien von diesem Auftakt nach Maß so richtig beflügelt worden zu sein und so kam die Heimelf in den folgenden Minuten zu einer Vielzahl an guten Möglichkeiten. Eine von diesen auszunützen gelang in der 23. Minute nur dem eben erwähnten stürmenden Coach der „Eisenbahner“. So konnte Oppolzer eine schöne Westbahn-Kombination erfolgreich abschließen, indem er einen Querpass von Jürgen Siegl im gegnerischen Gehäuse unterbrachte.

Die Tore die man nicht schießt, …

Die „Eisenbahner“ blieben weiterhin am Drücker und hätten es dadurch gleich mehrmals am Fuss gehabt, in dieser Partie den vielleicht vorentscheidenden dritten Treffer zu erzielen. Dieser sollte dem ESV aber letztlich verwehrt bleiben und so kam es, wie es im Fussball oft nun einmal so der Fall ist. Pucking fand kurz vor der Pause noch eine Chance vor in dieses Spiel zurückzukommen und Thomas Hutwagner ließ sich nicht zweimal bitten. Der Torjäger mit der Nummer 9 besorgte so noch vor dem Ende der ersten Halbzeit mit einem Schuss innerhalb des 16ers, welcher nicht unhaltbar schien, den aus Sicht der Gäste so wichtigen Anschlusstreffer.

Comeback endgültig geglückt

Beinahe wäre es Westbahn Linz gelungen, nur wenige Augenblicke nachdem der Wiederanpfiff ertönt war, den alten Zwei-Tore-Vorsprung wiederherzustellen. Die Gastgeber ließen jedoch eine 100%ige Tormöglichkeit ungenützt, was sich nur wenig später bitterlich rächen sollte. Denn in der 54. Spielminute war erneut Puckings Hutwagner zur Stelle, um mit seinem zweiten Treffer an diesem Nachmittag für die Gäste auszugleichen. Der aktuelle Tabellendritte hatte somit durch die beiden Tore kurz vor bzw. nach der Pause das Comeback endgültig geschafft. Die rund 150 Zuschauer, welche sich am Westbahnplatz eingefunden hatten, bekamen auch in der letzten halben Stunde noch so einiges für Geld geboten. Beide Teams kämpften bis zum Schluss verbissen um den Sieg. Der alles entscheidende Spielzug sollte schlussendlich aber keinem der beiden Kontrahenten mehr gelingen.


Alexander Oppolzer (Trainer des ESV Westbahn Linz Schauer Bau):

„Wir haben wirklich sehr gut und vor allem sehr schnell in dieses Spiel hineingefunden. So konnte sich mein Team vor allem in der ersten Hälfte viele Chancen kreieren, wobei wir es leider verabsäumt haben, aufgrund von mangelnder Effizienz vor dem Tor, mehr als nur zwei davon in Treffer umzuwandeln. Am Ende sollte sich das noch rächen, indem wir, wie schon zuletzt gegen Kirchberg/Thening, wieder einen Zwei-Tore-Vorsprung noch aus der Hand gaben, wobei dieses Remis unterm Strich aber schon in Ordnung geht. Zuletzt fehlt es uns auch einfach am nötigen Spielglück, welches wir in den ersten Runden dieser Meisterschaft noch hatten. Die Devise kann daher nur lauten jetzt hart weiterzuarbeiten, dann werden die entscheidenden Szenen in einer Partie auch wieder zu unseren Gunsten verlaufen.“


von Michael Obrecht


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