Kirchberg-Thening schießt sich den Frust der letzten Wochen gegen Edelweiß 1b eindrucksvoll von der Seele

altaltLangezeit konnte die ASKÖ SC Kirchberg-Thening in der Hinrunde ganz vorne mitmischen, ehe man zuletzt in der Tabelle, aufgrund etlicher knapper Niederlagen, doch etwas zurückfiel. Vor allem die beiden jüngsten Schlappen gegen FC Blau Weiß Linz 1b und die ASKÖ Ebelsberg Linz verliefen aus Sicht der Höretseder-Elf denkbar unglücklich. So kassierte man beide Male den entscheidenden Gegentreffer erst kurz vor Spielende. Die Rückschläge der letzten Wochen verarbeiteten die Kirchberg-Theninger an diesem Samstag im Auswärtsspiel gegen Union Edelweiß Linz 1b eindrucksvoll. Die zweitbeste Offensive der Liga spielte zum Abschluss der Herbstsaison nochmals groß auf. Am Ende siegten die Gäste mit 9:2, wobei alleine Alexander Mittermeir viermal traf.

Konsequentes Pressing als Mittel zum Erfolg

Die Ausgangslage vor dieser Begegnung war laut Kirchberg-Thenings Trainer Anton Höretseder folgende: „Wir haben uns für dieses Spiel wirklich viel vorgenommen, so wollten wir unbedingt beweisen, dass wir besser sind, als dies die letzten Ergebnisse vermuten lassen würden. Unser Ziel war es demnach, die Herbstsaison ordentlich abzuschließen und uns dadurch alle Optionen für das Frühjahr, indem wir wieder voll angreifen werden, offen zu halten. Natürlich hätten wir in der Hinrunde die Möglichkeit gehabt mehr Punkte zu holen, als dies am Ende der Fall war, den verlorenen Zählern lange nachzuweinen, macht jedoch keinen Sinn.“ Die Gäste waren tatsächlich sichtlich bemüht von Anfang an die Niederlagen der letzten Wochen vergessen zu machen. Die ASKÖ SC Kirchberg-Thening setzte ihren Gegner immer wieder durch frühes Pressing unter Druck, wobei das Erfolgsrezept darin lag, dass zumeist die gesamte Mannschaft als Block konsequent in Richtung ballführenden Spieler verschob. Dem 1b-Team der Union Edelweiß bereitete das rasche Attackieren der Gäste immer wieder Probleme. Das Resultat daraus waren Eigenfehler, welche die Kirchberg-Theninger, vor allem nach der Pause, konsequent ausnützten.

Wichtiger Treffer kurz vor der Pause

In Minute 15 war es schließlich Alexander Mittermeir, der mit einer feinen Einzelleistung die Höretseder-Elf in Führung brachte. Nach etwa einer halben Stunde erhöhte dann Dominik Ofner, nach Oberlaber-Flanke, per Kopf auf 0:2. Dem wohl besten Mann von Edelweiß 1b an diesem Tag, Egzon Querimi, glückte nur kurze Zeit später der Anschlusstreffer. Noch vor dem Pausenpfiff stellte Kirchberg-Thening aber den alten Zwei-Tore-Abstand wieder her. Bei einem Pass in die Tiefe konnte Edelweiß-Keeper Georg Majer gerade noch rutschend vor dem heraneilenden Angreifer retten, sein Klärungsversuch landete aber genau vor den Füßen von Philipp Oberlaber. Dieser nahm sich ein Herz und traf aus großer Entfernung ins verwaiste Tor. „Der Treffer kurz vor dem Ende der ersten Hälfte hat uns sicherlich sehr gut getan. In der Halbzeit habe ich versucht meinen Spielern einzubläuen, dass sie nach dem Seitenwechsel sofort wieder draufschieben müssen, was sie letztlich auch getan haben. Vor allem die ersten 25 Minuten nach der Pause waren von uns sehr in Ordnung.“, so Gäste-Coach Höretseder.

Alle neune

Die Kirchberg-Theninger benötigten nach Wiederbeginn wahrlich nicht lange, um den Sack endgültig zuzumachen. So baute man innerhalb von drei Minuten durch Tore von Ofner, Oberlaber und Isak den Vorsprung uneinholbar aus. Nach diesem Trippelpack war die Gegenwehr der Linzer so gut wie erloschen. Die Gäste nützten dies vor allem in Person von Alexander Mittermeir gnadenlos aus. Nur das zwischenzeitliche 2:8 durch Egzon Querimi in der 67. Minute verhinderte letztlich einen lupenreinen Hattrick von Kirchberg-Thenings Paradestürmer. In der Schlussphase ließen es die Kirchberg-Theninger dann merklich ruhiger angehen und so ersparte man dem 1b-Team der Union Edelweiß eine zweistellige Niederlage. Kirchberg-Thening-Trainer Höretseder betonte nach Spielschluss wie wichtig dieser Erfolg auch für die Moral seiner Mannschaft war: „Aufgrund der jüngsten Misserfolge sind wir zuletzt doch alle etwas ins Grübeln gekommen. Umso wichtiger war es deshalb zum Abschluss der Herbstsaison, nochmals völlig zu überzeugen!“

 

 

von Michael Obrecht

 

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