ASKÖ Neue Heimat Linz nimmt Relegationsplatz ins Visier

In der 22. Runde der 2. Klasse Mitte empfing am Sonntagnachmittag die ASKÖ Neue Heimat Linz den SV Urfahr. Die Urfahraner gewannen ihr letztes Spiel gegen Rottenegg mit 7:0, konnten jedoch auswärts bisher nur einmal voll punkten. Die Heimmannschaft hingegen zeigt sich im Frühjahr in Topform und holte aus acht Spielen 17 Punkte. Letztendlich konnten sich die Mannen von Trainer Semir Sejdic gegen stark ersatzgeschwächte Gäste mit 2:0 verdient durchsetzen und dürfen sich weiterhin berechtigte Chancen auf den Relegationsplatz ausrechnen.

 

Benic-Hammer bringt Linzer in Führung

Über 100 Zuschauer fanden bei perfektem Fußballwetter den Weg zum ASKÖ-Sportplatz und sahen eine von Beginn an motivierte Heimmannschaft. Die Urfahraner spielten zwar gut mit, die Oberhand hatten jedoch die Hausherren. Nach 23 Minuten zog Toni Benic aus großer Distanz beherzt ab und ließ SVU-Schlussmann Alexander Walles keine Chance. Nach dem Führungstreffer wurden die Gäste zwar etwas gefährlicher, nennenswerte Chancen blieben jedoch aus. Vier Minuten vor der Pause fasste sich Dominik Hoflehner ein Herz und platzierte den Ball im Kasten der Gäste. Somit musste Urfahr den Gang in die Kabine mit einem 0:2-Rückstand antreten.

Neue Heimat lässt nichts anbrennen

Die zweite Halbzeit musste bis zur 90. Minute ohne größere Chancen auskommen. Man kann den Mannen von Coach Genadi Petrov zwar nicht vorwerfen, dem Gegner kampflos das Feld überlassen zu haben, aufgrund einiger Ausfälle taten sich die Gäste aber schwer, ein kontrolliertes Spiel aufzubauen. In den Schlussminuten hatte die ASKÖ das dritte Tor am Fuß, Urfahrs Rainhard Jandl rettete jedoch auf der Linie. Für die Heimmannschaft heißt es nächste Woche gegen Babenberg verlieren verboten, um in drei Wochen gegen Stahl Linz ein Finale im Kampf um den Relegationsplatz zu erreichen. Die Urfahraner haben schon am Freitag in Weißkirchen die Chance, den Auswärtsfluch zu bannen.

Semir Sejdic, Trainer ASKÖ Neue Heimat Linz:
„In der ersten Halbzeit haben wir das Spiel klar kontrolliert, während Urfahr auf Konter gelauert hat. In der zweiten Halbzeit haben wir uns nicht schwer getan, die Partie herunter zu spielen, da wir von den Gästen kaum attackiert wurden, der Sieg hätte deutlich höher ausfallen können. Ab jetzt ist jedes Spiel für uns ein Finale um den Relegationsplatz.“

 

Rainhard Grabner

 

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