4:3! Union Babenberg gewinnt Skandalspiel gegen Stahl Linz und krönt ASKÖ Leonding zum Herbstmeister

Der FC Stahl Linz emfping zum Abschluss der Hinrunde die Union Babenberg Linz in der 2. Klasse Mitte. Während Babenberg im Mittelfeld rangiert, ging es es für den FC Stahl Linz noch um den Herbstmeistertitel. Das Heimteam war daher auch der Favorit in diesem Spiel. Es kam jedoch anders als erwartet und man musste sich mit 3:4 geschlagen geben. Das Ergebnis rückte nach vier roten Karten jedoch in den Hintergrund. Durch die Niederlage der Blau-Weißen feierte die ASKÖ Leonding, die am Samstag Schlusslicht Franckviertel mit 10:1 abgefertigt hatte, den Herbstmeistertitel.

Guter Start der Gäste

Babenberg Linz ging sehr couragiert in das Spiel und spielte auch auswärts gegen den Favoriten munter nach vorne. FC Stahl Linz kam zunächst nicht wirklich ins Spiel. Die Gäste gingen daher nicht unverdient in Führung. Das Tor resultierte aus einem Freistoß von der linken Seite. Danach blieb man dran und kam in weiterer Folge sogar zur 0:2 Führung. Es war ein Kopfball in der 23. Spielminute. Danach kam Stahl Linz jedoch auf und erzielte schon in der 26. Minute den 1:2 Anschlusstreffer. Als in der 41. Minute ein Akteur von Babenberg nach dem zweiten Foul mit gelb-rot vom Platz musste, sah es so aus als würde sich das Spiel in Richtung Stahl Linz drehen. Zu allem Überfluss glich Stahl in der 45. Minute per Elfmeter zum 2:2 aus. Mit diesem Zwischenstand ging es auch in die Kabinen.

Skandalöse 2. Halbzeit

Nach der Pause rückte das Sportliche in den Hintergrund. Die knapp 60 anwesenenden Zuschauer mussten schon in der 55. Minute die erste von drei roten Karten für das Heimteam sehen. Es war eine Tätlichkeit. Damit waren beide Mannschaften wieder mit gleich vielen Akteuren auf dem Platz. Stahl konnte das Spiel drehen und nach einem Freistoß gar mit 3:2 in Führung gehen. Danach verwaltete man den Vorsprung und es sah so aus als es blieb bei diesem Ergebnis. Doch in der Nachspielzeit überschlugen sich dann die Ereignisse. Zuerst gab es in der 90. Spielminute den Ausgleich für die Gäste. Es war abermals ein Freistoß der zum Torerfolg führte. In der 94. Minute kam es dann zum Skandal. Babenberg erzielte das 3:4. Den Spielern der Heimischen schmeckte dies natürlich gar nicht und zwei Akteure verloren daraufhin die Nerven. Es gab tumultartige Szenen und auch die Unparteiischen wurden wüst beschimpft. Es gab noch zwei weitere Ampelkarten für Stahl Linz. Unmittelbar danach wurde das Spiel abgepfiffen. 

 

Beste Spieler:

Babenberg Linz: Amer Nakicevic (M), Marco Mayrwöger (IV)

 

Thomas Tonezzer, Trainer Union Babenberg Linz:

"Es war ein unglaubliches Spiel. Wir sind gut gestartet und gingen mit zwei Toren in Führung. Danach kam leider der Auschluß. In der 2. Halbzeit drehten sie das Spiel leider. Als jeder schon glaubte es bleibt bei diesem Ergebnis kam diese skandalöse Nachspielzeit. Wir konnten noch zwei Tore erzielen, doch dann verloren sie die Nerven. Unsere Spieler mussten aufpassen als sie in die Kabine gingen, dies war ein echter Wahnsinn."

 

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