Vorschau

2. Klasse Mitte 15/16: Vorschau Runde 19

Das möglicherweise meisterschaftsentscheidende Duell in der 2. Klasse Mitte presented by HDI zwischen dem Tabellenführer ASKÖ Dionysen und seinem aktuell schärfsten Rivalen dem SV Urfahr 1912 wirft bereits seinen langen Schatten voraus. Am Samstag hat das Warten schließlich ein Ende und es kommt im Linzer Stadtteil zum ultimativen Showdown zwischen der nach Verlustpunkten gerechnet eigentlich immer noch auf Rang eins liegenden Mayr-Elf und den seit bereits 13 Monaten in der Liga ungeschlagenen Traunern. Dem FC Stahl gelang es in den vergangenen zwei Wochen ausgerechnet gegen diese beiden ebengenannten, ambitionierten Aufstiegsaspiranten auswärts ungeschlagen zu bleiben, zu Hause gegen den SV Oftering erwarten sich die Voestler im Zuge der bevorstehenden 19. Runde nun einen weiteren Zuwachs auf ihrem Punktekonto. Nach zuletzt einwöchiger Erholungspause hofft man auch im Lager der Union Puchenau im Spiel gegen die ersatzgeschwächte ASKÖ Ebelsberg auf einen Heimsieg. Das blutjunge 1b-Team der Union Edelweiß möchte seinerseits auf eigener Anlage endlich in der Frühjahrstabelle anschreiben. Dazu müsste die Reserve des OÖ-Ligisten in den eigenen vier Wänden allerdings den auf Rang sieben liegenden ESV WINWIN Westbahn, der erst kürzlich die sofortige Trennung von seinem Trainer Wolfgang Stary bekanntgab, in die Knie zwingen.

 

Sa, 23.04.2016, 16:30 Uhr

SV Urfahr 1912 - ASKÖ Dionysen/Traun

Live-Ticker

SV Urfahr 1912 ASKÖ Dionysen/Traun

Eine gesamte Meisterschaft wird zwar nie in einem Spiel alleine entschieden, nichtsdestotrotz hat dieses Spitzenspiel der Runde durchaus vorentscheidenden Charakter hinsichtlich der Titelfrage. Jene Mannschaft die sich in diesem Showdown Erster gegen Zweiter durchsetzen kann, hat zumindest einen Hand schon einmal an der Trophäe. Gewinnt der SV Urfahr würde nämlich der Abstand auf die Trauner nach Verlustpunkten gerechnet bereits fünf Zähler betragen. Feiert die seit 28 Ligaspielen ungeschlagene ASKÖ Dionysen hingegen einen Auswärtssieg, hätte die Hodzic-Elf endgültig ihr Schicksal selbst in der Hand, wobei der aktuelle Spitzenreiter in den noch ausstehenden sechs Begegnungen durch die Bank auf Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte trifft. Endet der Schlager des kommenden Wochenendes allerdings wie schon im Herbst, als der ASKÖ Dionysen in einem dramatischen Finish in sprichwörtlich letzter Sekunde noch der Ausgleich glückte, mit einem Unentschieden, dann könnte die ASKÖ Lions Flo-Soccer noch zum lachenden Dritten im Kampf um die Meisterschaft werden. Die Zuschauer dürfen sich auf alle Fälle schon einmal auf ein enorm spannendes und wohl auch faires Duell zweier Aufstiegsanwärter freuen, immerhin kassierten der SV Urfahr und die ASKÖ Dionysen bislang die wenigsten Karten in dieser Spielzeit. Auch im Hinspiel gab es, obwohl es schon damals um den Ligathron ging, nur je eine Gelbe pro Team. Auf die Unterstützung der Fans hofft ASKÖ Dionysen-Sektionsleiter Michael Carhaun: "Ich würde mir wünschen, dass uns unsere Anhänger wieder so zahlreich unterstützen werden, wie sie es schon öfter in dieser Saison bei wichtigen Auswärtsspielen getan haben. Die Mannschaft ist derzeit gut drauf und stark genug, um sich vor den Urfahranern nicht fürchten zu müssen. In diesem 6-Punkte-Spiel wird vermeintlich entscheidend sein, wer über die gesamten 90 Minuten konzentrierter zu Werke geht."

Sa, 23.04.2016, 16:30 Uhr

FC Stahl Linz - SV Oftering

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FC Stahl Linz SV Oftering

Der FC Stahl konnte in den vergangenen beiden Wochen als vermeintlicher Außenseiter die beiden Titelkandidaten SV Urfahr und ASKÖ Dionysen maßgeblich ärgern und ihnen wichtige Punkte im Aufstiegskampf abknöpfen. Man darf gespannt sein, ob die Voestler ihre zuletzt starken Leistungen auch gegen einen vermeintlich etwas schwächeren Gegner bestätigen können. Die Schmoll-Elf geht als aktuell drittbestes Frühjahresteam, das zusätzlich die meisten Tore im Kalenderjahr 2016 erzielt hat, sicherlich als Favorit in das Heimspiel gegen den SV Oftering, welcher seinerseits in der abgelaufenen Runde das Spiel gegen Union Edelweiß Linz 1b nach schnellem 0:2-Rückstand noch drehen konnte. Möglich gemacht wurde die furiose Aufholjagd der Ofteringer laut ihrem Trainer Gustav Kohout vor allem durch ihre mentale Stärke. Vor dem bevorstehenden Gastspiel in Linz zeigte der SVO-Coach zwar Respekt, jedoch keine Angst: "Für mich gehört der FC Stahl im Moment schon zu den besten Teams der Liga. Somit warten in den nächsten Wochen mit den Spielen gegen die Voestler, die ASKÖ Dionysen und den SV Urfahr drei ganz schwere Brocken auf uns. Eine Überraschung ist im Fußball aber immer möglich, demnach werden wir uns sicherlich nicht schon im Vorfeld geschlagen geben. Wir haben in den vergangenen Monaten hart an unsere Defensive gearbeitet und das hat sich in dieser Saison schon positiv bemerkbar gemacht. Unser Ziel ist es, im Frühjahr mehr Punkte zu machen als im Herbst. Ich bin überzeugt, dass uns das auch gelingen wird." Beim ersten Aufeinandertreffen konnte sich der FC Stahl in Oftering knapp mit 2:1 durchsetzen, wobei alle drei Tore in den ersten 18 Minuten erzielt wurden. Endrico Schmoll feierte damals übrigens bei seinem Debüt als Chefcoach der Blau-Weißen eine gelungene Premiere.

Sa, 23.04.2016, 16:30 Uhr

Union Edelweiß Linz Juniors - ESV Westbahn Linz

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Union Edelweiß Linz Juniors ESV Westbahn Linz

Für einen echten Paukenschlag sorgte vor Kurzem der ESV WINWIN Westbahn, welcher das Ende der noch nicht allzu lange andauernden Zusammenarbeit mit Trainer Wolfgang Stary verkündete. Erst in der Winterpause war der vormalige Bezirksliga-Coach verpflichtet worden, um gemeinsam mit ihm in den nächsten Jahren bis in die Landesliga vorzustoßen. Nach gerade einmal vier absolvierten Spielen in der Rückrunden, von denen nur ein einziges verloren ging, fand die erhoffte Erfolgsbeziehung aber ein jähes Ende. ESV-Sportmanager Franz Wolmuth betonte, dass die Entscheidung nichts mit den bisherigen Leistungen noch der Qualität der Trainingsarbeit unter Wolfgang Stary zu tun hatte: "Ich bin ehrlich gesagt selbst etwas überrascht worden. Leider hat es gewisse Probleme im Bereich der 1b-Mannschaft gegeben, wo sich dann der eine oder andere ältere Akteur geweigert hat, unter Stary zu spielen. Vermeintlich war auch seine Aussage zum Rückrundenstart bzgl. den Kader ausmisten zu wollen, demzufolge nicht die glücklichste. Die Arbeit die Wolfgang Stary bei uns geleistet hat, war aber zweifellos sehr gut. Auch der überwiegende Teil des Teams wollte ihn weiterhin als Übungsleiter haben, aufgrund unserer eher dünnen Personaldecke mussten wir dennoch reagieren, da wir derzeit nicht einfach so 10 neue Spieler, die bei entsprechenden Abgängen für die Aufrechterhaltung des Spielbetriebs nötig gewesen wären, aus den Boden stampfen können. Die Suche nach einem neuen Chefcoach läuft bereits auf Hochtouren, wobei wir sicher keinen Schnellschuss tätigen werden. Um das Anforderungsprofil für die vakante Stelle zu erfüllen, ist neben der fachlichen, auch eine gewisse menschliche Qualität mitzubringen. Unser Sektionsleiter Raimund Ferlitz wird, bis wir uns mit einem geeigneten Kandidaten geeinigt haben, vorerst die Kampfmannschaft betreuen." Der scheidende Feldherr Wolfgang Stary zeigte sich vom Umfeld bei den "Eisenbahnern" sichtlich enttäuscht: "Der ESV ist ein ganz schwieriges Pflaster, was dort abläuft taugt mir nicht. Da mache ich mit meiner Zeit lieber etwas Anderes. " Unter Interimscoach Raimund Ferlitz feierte die ASKÖ Westbahn in der Vorwoche einen sensationellen 4:3-Heimsieg über den Vierten Union Babenberg und das obwohl man nach der roten Karte gegen Vedran Zolota mehr als eine Halbzeit lang in Unterzahl agierte. Während sich die "Eisenbahner" zuletzt durch ihre zahlreichen Platzverweise vermehrt selbst schwächten, bringt sich das unerfahrene 1b-Team der Union Edelweiß vor allem durch vermeidbare individuelle Fehler von Spieltag zu Spieltag immer wieder aus eigener Kraft in Bedrängnis. Die junge Garde des OÖ-Ligisten ist als einzige Mannschaft im Frühjahr noch punktelos, wenngleich in den vergangenen beiden Partien gegen die ASKÖ Dionysen und zumindest eine Hälfte lang gegen den SV Oftering ein gewisser Aufwärtstrend erkennbar war.

Sa, 23.04.2016, 16:30 Uhr

ATSV Födinger St. Martin/Traun - ASKÖ Neue Heimat Linz

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ATSV Födinger St. Martin/Traun ASKÖ Neue Heimat Linz

Während dem ATSV Födinger St. Martin in der vergangenen Runde gegen die ASKÖ Ebelsberg der erste Sieg im Frühjahr glückte, musste sich die ASKÖ Neue Heimat Linz erstmals nach der Winterpause geschlagen geben. Die Gretzschel-Elf unterlag dem Herbstmeister SV Urfahr, nach einem katastrophalen Fehlstart mit gleich drei Gegentreffern innerhalb der ersten 19 Minuten, mit 2:5. Um am Ende nicht auch gegen die Defensiv kompakten Trauner mit leeren Händen dazustehen, sollte das Tabellenschlusslicht am Samstag tunlichst besser aus den Startlöchern kommen. Dass diese Paarung durchaus viel Spannung verspricht, das beweist ein Blick auf die Rückrundentabelle, in der die beiden Vereine unmittelbar nebeneinander auf den Plätzen acht und neun rangieren. Gemeinsam hat der ATSV mit den Linzern zudem, dass das jeweilige Torverhältnis im Frühjahr momentan ausgeglichen ist. Für das Schlusslicht aus der Neuen Heimat, das zur Winterpause in dieser Statistik noch einen erschreckenden Wert von -77 aufwies, ist dies eine beeindruckende Steigerung. So sehr sich der Nachzügler aus Linz in den letzten Wochen und Monaten auch verbessert hat, eines blieb ihm dennoch bislang verwehrt und zwar der erste Auswärtssieg in dieser Saison. Gegen die zweitschwächste Heimmannschaft der Liga besteht für die ASKÖ Neue Heimat die reelle Chance dieses Versäumnis endlich nachzuholen, wobei die Früchte in Traun hoch hängen werden, vor allem wenn der ATSV so geschlossen auftritt wie jüngst beim verdienten 4:0-Erfolg gegen die ASKÖ Ebelsberg, zu dem Arno Holzinger gleich drei Treffer beisteuerte.

So, 24.04.2016, 16:30 Uhr

Union Babenberg Linz Süd - SV Franckviertel Linz

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Union Babenberg Linz Süd SV Franckviertel Linz

Beide Mannschaften durchlaufen derzeit eine schwierige Phase, so holten die Union Babenberg, wie auch der SV Chemie aus ihren letzten vier Begegnungen jeweils nur einen Punkt. Die "Chemiker", die alleine in den vergangenen beiden Runden gegen Zöhrdorf und Puchenau 17 Gegentore kassierten, warten überdies schon seit acht Spielen auf einen vollen Erfolg. Ob man die Durstrecke ausgerechnet auswärts gegen den Tabellenvierten ablegen kann, bleibt abzuwarten. Im Herbst war die Bachmaier-Elf gegen die Babenberger noch relativ chancenlos. Auf etliche wichtige Spieler die damals beim 5:1-Auswärtssieg für die Babenberger auf den Platz gestanden waren, kann Coach Thomas Tonezzer verletzungsbedingt aktuell jedoch nicht zurückgreifen. Deutlich ersatzgeschwächt liegt die Union Babenberg, als ehemaliger Aufstiegsaspirant, derzeit in der Rückrundentabelle nur einen Platz vor dem SV Chemie auf Rang elf. Beide Mannschaften könnten demnach ein Erfolgserlebnis dringend gebrauchen, zumal etwa die Babenberger schön langsam Gefahr laufen, noch aus den Top-5 zu rutschen.

So, 24.04.2016, 16:30 Uhr

Union Puchenau - ASKÖ Ebelsberg Linz

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Union Puchenau ASKÖ Ebelsberg Linz

Ein ganz schwieriges Spiel erwartet ASKÖ Ebelsberg-Trainer Peter Wimmer und seine Mannschaft am kommenden Sonntag, trifft man doch auswärts auf die zu Hause nachwievor ungeschlagene Union Puchenau, die bei ihrem jüngsten Auftritt vor heimischen Publikum den SV Chemie mit 11:1 kurzerhand auseinandergenommen hat. Der Coach der Linzer hatte nach zahlreichen Ausfällen zuletzt mit erheblichen Abstimmungsproblemen zu kämpfen: "Unser Kader ist aktuell zu dünn besetzt, um die vielen Verletzungen entsprechend kompensieren zu können. Durch die nötig gewordenen Umstellungen hatten wir zuletzt zwischen den einzelnen Mannschaftsteilen viel zu große Abstände. Gelingt es uns in Puchenau nicht kompakter aufzutreten, dann wird es sehr schwer werden. Gegen vermeintlich stärkere Gegner tun wir uns in der Regel aber leichter, da wir da nicht glauben das Spiel unbedingt machen zu müssen." Im Hinspiel wurde den Zuschauern mit insgesamt elf Treffern einiges geboten, wobei die Linzer in Runde 6 fast noch das unnachahmliche Kunststück zu Wege gebracht hätten, einen absolut sicher scheinenden 6:1-Vorsprung in den letzten zwei Minuten inklusive Nachspielzeit noch zu verspielen. So kamen die Puchenauer mit einem Mann weniger am Platz noch bis auf 6:4 heran, ehe Goran Travar mit seinem dritten Treffer in dieser Partie endgültig den Sack aus Sicht der Ebelsberger zumachte.

 

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