Leopoldschlag: Pleitenserie hält an

altZum ersten Mal nach langer Zeit kam es in einem Meisterschaftsspiel zum großen Derby zwischen der Union Rainbach/M. und der Union Leopoldschlag. Die Heimelf von Neo-Trainer Michael Stöglehner hatte sich nach zuletzt fünf Niederlagen am Stück für dieses Match viel vorgenommen und wollte nach den unglücklichen Niederlagen in den letzten beiden Spielen gegen Reichenau und Sandl in der 2. Klasse Nord-Mitte endlich wieder drei Punkte einfahren. Auch für die Gäste lief es in den vergangenen Wochen nich nach Wunsch, kassierte die Mannschaft von Neo-Trainer Johann Thoma zuletzt sechs Niederlagen in Serie.

Leopoldschlag findet besser ins Spiel
Den besseren Start vor rund 300 Zuschauern erwischten die Gäste. Vom Anpfiff weg versuchte die Thoma-Elf, die Heimischen unter Druck zu setzen und den schnellen Führungstreffer zu erzielen. Der Rainbacher Defensive gelang es aber, alle Angriffsbemühungen der Gäste zu unterbinden. Nach der Leopoldschlager Anfangsoffensive kamen auch die Hausherren besser ins Spiel und so entwickelte sich ein offenes Match. Während es zunächst keiner der beiden Mannschaften gelang, sich wirklich gefährliche Torchancen herauszuspielen, durften die heimischen Fans dann in der 16. Minute doch zum ersten Mal jubeln: Nach einem wunderschönen Pass von Mittelfeldspieler Andreas Frühwirth ließ Matthias Auer Gästegoalie Michael Schaufler aus kurzer Distanz keine Chance, 1:0. Die Freude der Rainbacher über den Führungstreffer war jedoch schnell wieder verflogen, gelang den Gästen doch postwendend der Ausgleich: Nach einem Rückpass zu Rainbachs Torwart Daniel Hager wollte dieser den Ball klären, traf dabei aber den eigenen Libero Christian Kampelmüller unglücklich am Rücken, von wo der Ball wiederum genau dem routinierten Gästestürmer Zdenek Pahr vor die Füße fiel, der keine Mühe hatte und das Leder nur noch ins leere Tor schieben musste.

Nach Elfmeter auf der Siegerstraße
Durch den unglücklichen Gegentreffer schienen die Heimischen etwas den Faden verloren zu haben und es gelang der Stöglehner-Elf in der Folge nur selten, die tief stehende Abwehr der Gäste zu überlisten. Während es die Heimischen bis zum Führungstreffer meist mit flachem Kombinationsspiel versucht hatten, wurden danach viele lange Bälle gespielt, die jedoch kein Problem für die Leopoldschlager Verteidigung  darstellten. In der 37. Minute dann Elfmeteralarm im Strafraum der Gäste: Nach einem schönen Pass auf  Auer nahm sich dieser den Ball mit und wurde vom herausstürmenden Schaufler von den Beinen geholt - Schiedsrichter Agic entschied aber auf Eckball. Bei eben diesem Corner wurde Thomas Stadler im Strafraum von einem Gäste-Verteidiger umgestoßen und dieses Mal zeigte der Schiedsrichter ohne zu zögern auf den Elfmeterpunkt: Stürmer Thomas Wiesinger ließ sich diese Chance nicht entgehen und verwertete eiskalt zum 2:1.

Entscheidung kurz nach der Pause
Unmittelbar nach der Pause durfte die Stöglehner-Elf bereits zum dritten Mal in diesem Spiel jubeln: In der 48. Minute beförderte  Leopoldschlags Libero Andreas Wagner den Ball mit einem missglückten Rückpass am verdutzten Tormann Schaufler  vorbei ins eigene Tor. Nur drei Minuten später landete das Spielgerät erneut im Kasten der Gäste: Wieder war es Auer, der Goalie Schaufler überspielte und aus spitzem Winkel den Ball zum 4:1 unter die Latte donnerte. Damit war das Spiel mehr oder weniger entschieden und die Heimischen waren in der Folge darauf bedacht, die klare Führung über die Zeit zu bringen. In der letzten Viertelstunde ließen dann auch die Kräfte etwas nach und so waren die Gäste optisch überlegen. Bis auf einen Freistoß von Manuel Hoffelner und eine Großchance von Pavel Wiener kurz vor Schluss, die Torwart Daniel Hager aber souverän abwehren konnte, wurde es aber kaum gefährlich vor dem Rainbacher Tor. Somit blieb es schlussendlich beim verdienten 4:1-Heimsieg für die Stöglehner-Elf.

Mit dem ersten Sieg seit der dritten Runde konnte sich die Union Rainbach in der Tabelle auf den zehnten Platz verbessern. Am kommenden Sonntag müssen Auer und Co.  zum schweren Auswärtsspiel in Bad Leonfelden antreten. Die Union Leopoldschlag wurde durch die Niederlage von Rainbach überholt , liegt jetzt nur mehr auf dem elften Rang und bekommt es nun auf eigenem Platz  mit Sandl zu tun - das nächste Derby für die Thoma-Elf.


Clemens Sonnleitner

 

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